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Beitrag Thomas Sandkühler (GEW) am 9.6.2010 in Walsrode - Bildungsstreik -

9. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Bildung

SAM 0148

Es gilt das gesprochene Wort

 

Stichworte zum Beitrag Thomas Sandkühler (GEW) am 9.6.2010 in Walsrode
Hier kommen die Stichworte:

"
Wir sind wieder da




Auch die Lehrer sind betroffen und getroffen.




Nicht nur als Lehrer, sondern Erfahrung in Stadtelternräte für Kita und ALLE Schulen in Soltau




Die Situation in der Schule




Unsere Arbeitsplätze




Nicht schildern Lauter Experten







Nichts geändert




Naja




Konjunkturpacket beschenkt.




Schlimmste Sachen beseitigt,




Farbe in 5 Jahren???







Oft schlimmer: Streichung der Stellen und er Verwaltung




Obwohl oft Ganztag, mehr Stunden weniger




Weniger Schüler?




Genau hinschauen max. 10 Prozent







Bund und Land treiben Kommunen in die Krise




Die verantwortlich für Arbeitsplätze und Ausstattung




Nicht gottgegeben.




Entscheidungen in Berlin und Hannover




Namen und Gesichter




Heute hier und viele andere Orte




Morgen Schneverdinger




12. Juni auch in Hannover




Und der Erfolg?




Wir benötigen EINIGKEIT leider noch andere Gewerkschaften bei Lehrern




EINIGKEIT bei Schülern




EINIGKEIT bei Eltern







Es geht um das RECHT auf Bildung




uneingeschränkt so wie die Menschenwürde




PFLICHT dafür etwas zu tun so wie heute




RECHT auf ordentlichen Arbeitsplatz




3 Computer für 120




alle mit Laptop Strom bricht zusammen




RECHT auf Zukunft für Eltern, Schüler und Lehrer




FREIHEIT




Die Zeit der Bevormundung muss enden




Mündige Bürger, dazu zählen auch Schüler, Eltern und Lehrer




Im Kindergarten mehr Freiheit als Oberstufe oder Studium




Eingangsstufe 2-3 Jahre und oben




FREIHEIT auf Förderschulen, Behinderte hinweisen




Kein Profitcenter, nicht Harzt IV Menschenwürde




FREIHEIT ohne Bevormundung durch Referenten in 16 Bundesländern




Aufschreiben und Abschreiben




Chance gehabt




Jetzt besser auflösen




oder Verein Brauchtumspflege




aber nicht Zukunft entscheiden




FREIHEIT der Schulwahl




Einigkeit und Recht und Freiheit




Holen wir uns das zurück




Sind wir einig, fordern unser Recht




und sind so frei auf die Straße zu gehen




Einigkeit und Recht und Freiheit




Das sind unsere Werte. Da ist vor169 Jahre auf Helgoland jemand verzweifelt über Provinzfürsten.




Holen wir uns das Lied zurück und wenn alle bei WM mitsingen.

Einigkeit und Recht und Freiheit




Alle singen diese Strophe mit und unterstützen uns.




Holen wir uns nicht nur das Lied sondern unser Leben mit und für die Bildung zurück




Sind wir einig, nehmen wir unsere Rechte war und bestehen auf unserer Freiheit zum Wohle aller."







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Rede DGB/ver.di auf der Demo Bildungsstreik-SFA Mi. 9.6.10 in Walsrode

9. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Bildung

                                                                                                                                                                                                           bdw2010.jpg 
Demo Bildungsstreik- Mi. 9.6.10 in Walsrode -  H-D Charly Braun / DGB-Regionsvorstand, ver.di-Fachbereichs-Bez.Vorstand Bildung, langjährig im IGS-Schulelternratsvorstand und Kita-Landeselternvertretung

- es gilt das gesprochene Wort -
___________________________________________________________________

Liebe Freundinnen und Freunde einer guten und vom Geldbeutel unabhängigen Bildung,

erstmal solidarische Grüße aus den Gewerkschaften, vom DGB-Regions- und Kreisvorstand und vom ver.di-Bezirksvorstand des Fachbereich Bildung und von ver.di überhaupt.

Wie schlecht, überholt und unsozial die gesetzlich-finanziellen Rahmenbedingungen sind, erlebe ich seit vielen Jahren sehr direkt. In der Jugend- und Erwachsenenbildung arbeiten die meisten meiner KollegInnen auf äußerst unsicherer Honorarbasis, zunehmend viele versuchen durch ehrenamtliche Arbeit die eigenen Chancen auf einen bezahlten Job zu erhöhen.


Auf Honorarbasis, als Aushilfe und ehrenamtlich arbeiten, hält immer mehr Einzug in Kitas und Schulen:  Brötchen schmieren, Schularbeitshilfe, Außenbereiche der Kitas und Schulhöfe gestalten, Klassenräume streichen und mit Fördervereinen immerzu Spenden sammeln.


Die PolitikerInnen reden sich seit einigen Jahren die Münder fusselig. Was sie alles Tolles fordern, wollen, versuchen und für nötig halten - Das Blaue vom Himmel kommt bei uns auf der Erde, wenn überhaupt, dann nur als Unwetterkatastrophe, NEIN, als Bildungskatastrophe an.


 

Ich war 11 Jahre lang, bis vor Kurzem, in Schulelternratsvorständen von Grundschule und IGS tätig und ich war als Kita-Landeselternvertreter fürs erfolgreiche Volksbegehren zum Kita-Gesetz verantwortlich. 

Neben allen Unzulänglichkeiten die tagein tagaus die Landesregierung bescherte, blieb der Kampf gegen Unterrichtsausfall eine Daueraufgabe. Solange 100 % Unterrichtsversorgung heißt, dass niemand krank werden, keine Fortbildung machen und keine Prüfungen abnehmen darf, solange ist Stundenausfall vorprogrammiert. Bereits beim quantitativen Test, bekommt die Regierung ein totales "Ungenügend". 

Und bei der Qualität ist die Mängelliste unendlich.  Das ist nicht zu beheben  durch Verlängerung der Lehrkraft-Arbeitszeit, durch Zentralprüfungen und landesweite Vergleichstests oder durch Umwandlung der Schulen zu Unternehmen, die selbst LeiharbeiterInnen einstellen können.

Zur Prüferei nur diesen Kommentar: "Durch ständiges Wiegen wird das Schwein nicht fetter."


 

Vorgestern verkündete Kanzlerin Merkel "Die fetten Jahre sind vorbei".

Das soll wohl heißen, dass Kinder von HARTZ 4 - Abhängigen künftig schneller am Bildungshunger  - verhungern. Sie verhieß zwar, dass ihr Sparpaket nicht die Bildung beträfe, aber der Diebstahl des Elterngeldes und andere schwarz-gelbe Ideen zur Erwerbslosen-Verarmung werden auch bei Bildung negativ einschlagen. Ständiger Geldmangel-Streß ums nackte Überleben (Miete, Essen, Kleidung) schafft eine bildungsfeindliche Atmosphäre. 

Wie bei anderen Armen und Geringverdienenden ist die Teilhabe der Kinder an so manchen selbstverständlichen und notwendigen Aktivitäten in Kitas und Schulen ausgeschlossen.


Solche bildungspolitischen Kollateralschäden fordern unseren Widerstand heraus.

Aber es sind keine Kollateralschäden, da steckt System dahinter. Wie anders ist es zu erklären, dass die Abiturquote auf dem Land geringer ist, als in den Großstädten ? Warum erreichen in Deutschland so ausgesprochen wenige Kinder von Nicht-Akademikern Abitur und Studium ?
3 Antworten dazu:
- nach der OECD-Studie 2009 liegt Deutschland bei Bildungsinvestitionen ziemlich hinten im internationalen Vergleich.
- im Gegensatz zu allen wissenschaftlichen und leicht einsichtigen Erkenntnissen, halten die meisten Bundesländer krampfhaft am 4-gliedrigen Schulsystem fest und neue IGS'sen versucht die Regierung Wulff mit allen Mitteln verhindern.
- die Verbindung von Theorie und Praxis und selbstbestimmtes Lernen ist immer noch die Ausnahme

Qualität und Quantität der Bildung lassen von den Kitas bis zu den Unis viele Wünsche unerfüllt.   
Ich aber sage euch: Bildung ist kein Ungeheuer, weder Scheiße noch zu teuer !

Alle reden von frühkindlicher Bildung. Aber die politische Realität arbeitet all den Anstrengungen der sozialpädagogischen Fachkräfte entgegen. Statt die 25er Gruppen endlich zu verkleinern, werden gern Gesetzeslücken genutzt um noch mehr Kinder reinzustecken. Noch immer gilt das Modell-Kommunegesetz, wonach einige Gemeinden alle Mindeststandards ausser Kraft setzen dürfen. Ungestraft dürfen Kita-Räume auf KZ-Huhn-Standard zurückgeschraubt werden. Das gesetzliche Ziel zur Einrichtung von Krippen kommt nur im Schneckentempo voran. Die gebeutelten Kommunen sind so pleite, 
dass sie eher Roland Kochs asozialen Träumen folgen und gar noch Kita-Elternbeiträge erhöhen, statt sie endlich abzuschaffen. 

Hier beginnt Bildung zum Luxusgut zu werden!

Wenn's dann später um höhere Bildung geht, müssen Eltern dafür einen steilen Fels erklimmen. Wer kein Geld für die Bergausrüstung hat, wagt sich nicht hinauf oder stürzt leicht wieder ab.
Der Gipfel ist, ohne Umwege, nur für jene erreichbar, die eine Elite-Förderung von Staat oder Konzernen bekommen.

Das 3- bis 4-geteilte Schulsystem:
Weil es alle wissen, dass HauptschülerInnen kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, bluten Hauptschulen aus. Weil es sich herumgesprochen hat, dass eine möglichst lange gemeinsame Beschulung von Kindern unterschiedlicher sozialer Herkunft und Bildungsstärke - allen,  ja allen - das Meiste bringt, ist der Run auf IGS'sen und der Kampf um IGS'sen so groß. 
Der Vorsitzende des Niedersächsischen Landkreistages, Landrat Bernhard Reuter, meint dazu:  "Wenn in .Regionen weder Hauptschulen noch Realschulen breite Zustimmung erfahren, warum sollen nicht Gesamtschulen an ihre Stelle treten können?"

Also lasst uns Druck machen auf die Landesregierung. Nutzt dazu auch das Volksbegehren.

Ehrgeizig wollen die Regierenden den Wirtschaftsstandort Deutschland durch hohe Elitebildung und Ausbildung von Fachidioten retten. In Schule und Hochschule schnell durchpauken, ohne einen Blick für die soziale Welt oder die eigene sozial-gesicherte Zukunft zu riskieren.

Zunehmend werden die Lehr- und Lerninhalte dem Bertelsmann-Konzern überlassen. Ihr DemonstrantInnenvolk, kapiert doch endlich:
       Unser Bildungssystem muß endlich den globalen und unsozialen Marktinteressen untergeordnet werden. Den Regenbogen-Kindergarten nennen wir um in Monsanto- oder Nestle-Kita, das Wirtschaftsgymnasium kriegt den blauen Balken der Deutschen Bank auf jeden Schultisch gebügelt, während alle Haupt- und Förderschulen die aussichtsreichen Namen "HARTZ4 bis 8" bekommen.  Die Bildungsinhalte sind den Wirtschaftsinteressen lebensnah anzupassen. Ab sofort gestalten den Biologieunterricht McDonalds und Eckes. Lehraufträge für Mumm und Rotkäppchen stören da nur. Chemie macht DOW-Chemical,  Physik die Auto- und Rüstungsindustrie, Erdkunde teilen sich TUI und Bundeswehr. Für Politik und Geschichte sind BILD, SPIEGEL und Jägermeister zuständig, schließlich muß auch was vernebelt werden.
Deutsche Bildung steigt im Ranking höher, wenn die alt-68er-Ressentiments beseitigt werden. Blechschilder wie "Umweltschule" oder "Schule gegen Rassismus" müssen sofort ersetzt werden durch "Globalisierungsschule", "Hindukusch-Helikopter-Schule" und "Atomenergische Strahlen-Schule". 

Ihr sagt, das reicht ?!    Mir reicht es schon lange.
Das beste, was wir Alten für euch junge tun können, ist vorbildlich im Handeln sein, so wie es jene tun,
- die in Rodewald um den Erhalt des zweiten Kindergartens kämpfen, um nicht 10 km Anfahrt zu haben
- die gegen die Scheeßeler Ratsmehrheit für den Erhalt des Kindergartens in Westerholz streiten
- die von DOW-WOLFF-CELLULOSICS statt sozial-demagogischer Bildungs-Spenden, die Zahlung der ganzen Gewerbesteuer an die Gemeinde Bomlitz fordern.
- die als ErzieherInnen in Schwarmstedt und Soltau sich den illegalen Drohungen und Streikverboten widersetzten und im letzten Sommer einen Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz durchsetzten
- die als junge GewerkschafterInnen in den Betrieben gegen den Abbau von Ausbildungsplätzen und für Übernahme-Verträge kämpfen.
- die als beamtete Lehrkräfte gegen den Bildungsabbau in Schleswig-Holstein und heute hier in Walsrode auf der Straße sind.

Wer keine reichen Eltern hat, für die und den gilt:  Holen wir uns das notwenige Geld von den regierungsverschonten Banken und Konzernen. Tun wir es nicht mit der Nagelschere, sondern mit dem Stärksten das wir haben, mit sozialen und solidarischen Aktionen.  Kommt am Samstag 12.6.10 zur landeszentralen Bildungs-Demo nach Hannover !
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Landkreisweite Bildungsstreik-Demo in Walsrode

9. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Bildung

Pressemitteilung der AG Bildungsstreik SFA vom 09. Juni 2010

Landkreisweite Bildungsstreik-Demo in Walsrode

Im Rahmen des Bundesweiten Bildungsstreik 2010 demonstrierten am Mittwoch den 09. Juni in ganz Deutschland wieder Schülerinnen und Schüler, Studierende, Azubis und andere Gruppen gemeinsam gegen die Missstände im Bildungswesen.SAM 0119 Auch in Walsrode fand wie im Juni 2009 wieder eine landkreisweite Demo statt, zu der die AG Bildungsstreik SFA aufgerufen hatte. Über 1000 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Kreisgebiet von Schwarmstedt bis Schneverdingen, von Rethem bis Munster beteiligten sich an den Protesten. Die Veranstalter der Demonstration zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf und den Teilnehmerzahlen. „Es ist immer sehr schwer einzuschätzen, wie viele Schülerinnen und Schüler sich aus allen Winkeln des Kreises aufmachen um zu demonstrieren. Umso mehr freut es uns, dass wieder soviele den Weg nach Walsrode auf sich genommen haben,“ so David Waack von der AG Bildungsstreik. Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und belohnte die Streikenden für ihren Einsatz mit strahlendem Sonnenschein.

Die Demonstration, die dieses Jahr unter dem Motto „Für Solidarität und freie Bildung“ stand, war kurz nach 10 Uhr am Schulzentrum Walsrode gestartet. Auf der Auftaktkundgebung stellte Frank Uhrhammer das derzeit laufende Volksbegehren für gute Schulen (www.volksbegehren-schulen.de) vor und warb um Unterstützung. David Waack aus dem Organisations-Team der Bildungsdemo, kritisierte in seiner Rede scharf die in seinen Augen verfehlte Bildungspolitik im Bund und der Regierung Wulff im Land Niedersachsen. SAM 0156Dass sich trotz der Proteste, an denen im Sommer 2009, bundesweit über 270.000 und in Walsrode über 2000 Menschen teilgenommen hatten, und der darauf folgenden Versicherung zu Reformen und Investitionen seitens der Politik, praktisch nichts geändert habe, zeuge von „Heuchelei und Scheinheiligkeit“. Im Gegenteil würden viele Probleme vor allem im Bildungswesen durch den derzeit herrschenden Sparwahn noch verschärft. 

Auf der Zwischenkundgebung am Walsroder Jugendzentrum, thematisierte ein Redebeitrag den Nazi-Anschlag auf das Juze und machte auch auf erstarkende Nazi-Gruppen an Walsroder Schulen aufmerksam. Vor dem Rathaus Walsrode sprach Charly Braun ein Grußwort von DGB und Verdi, die sowohl im Landkreis wie bundesweit die Bildungsstreik-Bewegung stark unterstützen. Darin ging Braun sartirisch auf die Einflussnahme der Wirtschaft auf die Bildung ein. Besonders hervorzuheben ist auch der Redebeitrag von Thomas Sandkühler von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Auch die GEW unterstützt die Anliegen des Bildungsstreik von Anfang an – die Teilnahme von Lehrerinnen und Lehrern zeigt nochmal deutlich, dass man gemeinsam für bessere Bildung kämpft und sich der Streik der Schülerinnen und Schüler nicht etwa gegen die Lehrkräfte wendet. Ergänzt wurden die Redebeiträge durch Grußworte von Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Landkreis und vom Kreisschülerrat, in welchen die Redenden über die Auswirkungen der Bildungskrise an ihren Schulen berichteten. 

Nachdem der laute und bunte Demonstrationszug fast zweimal komplett durch Walsrodes Innenstadt gezogen war, fand er am Gymnasium Walsrode seinen Abschluss. Auch wenn die Forderungen wohl bei Landes- und Bundesregierung weiter auf taube Ohren stoßen würden, man werde nicht aufgeben und weiter für bessere und gerechtere Bildung kämpfen, so die einhellige Meinung der Teilnehmer – ganz getreu dem Motto: Für Solidarität und freie Bildung!

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Mehr als 1000 Teilnehmer auf der Bildungsdemo in Walsrode am 9.6.2010

9. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Bildung

SAM 0124

Auftaktreden auf dem Parkplatz 

SAM 0153

Kurzer Halt vor dem Büro der CDU, hier wurde nochmals auf die verfehlte Bildungspolitik der Landesregierung verwiesen.

SAM 0136

Der Halt beim JuZe wurde genutzt um nochmals den Anschlag auf das JuZe zu verurteilen.

 

SAM 0158

Abschluss beim Gymnasium Walsrode

Weitere Bilder...

 

Noch mehr Bilder auf flickr

 

Alle Bilder DGB Kulturarbeitskreis SFA

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„Das Ende des Schweigens“

9. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Menschenrechte

„Das Ende des Schweigens“ – Vortrag von Salomon Finkelstein

13. Juni 2010, 11 Uhr

Veranstalter: Marie-Curie-Schule in Kooperation mit der Stadt Ronnenberg in Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Haus in Amsterdam

Veranstaltungsort: Marie Curie Schule, KGS Ronnenberg

Im Rahmen der Anne Frank Ausstellung berichtet der Zeitzeuge Salomon Finkelstein über seine Erfahrungen in Auschwitz. Musikalische Begleitung durch Jael Finkelstein und das Jael Jones Quartett.

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Was sind „stille Helden“?

9. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Historisches

 


Ein altes Portraitfoto von Karl Nasemann in schwarz-weiß.  
   
Karl Nasemann  
   
Vortrag und Gespräch mit Dr. Karljosef Kreter 

  • Datum: 10. Juni 2010
  • Uhrzeit: 19 Uhr
  • Ort: Raum 003, Haus der Region, Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover.
  • Eintritt: Der Eintritt ist frei.

Was sind „stille Helden“? Dieser Frage geht Dr. Karljosef Kreter, Leiter des Stadtarchivs Hannover und Mitglied der Fachkommission zur Neukonzeption der Gedenkstätte Ahlem, in seinem Vortrag mit Filmeinspielungen nach. Anhand der Biographie von Karl Nasemann wird der Historiker Elemente des „Widerstandes der kleinen Leute“ erörtern, der in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht vertreten ist.

Karl Nasemann (1908-2000) wuchs in einfachen Verhältnissen in der hannoverschen Nordstadt auf. Nach der Grundschule begann für ihn im Alter von 14 Jahren der Ernst des Lebens: eine Dreherlehre bei der Vereinigten Schmirgel- und Maschinen-Fabriken AG in Hainholz.
Schon zum Beginn der Lehre war er Mitglied in der Sozialistischen Arbeiterjugend der SPD geworden. 1935 bekam er seine erste dauerhafte Anstellung als Dreher bei der Hanomag. Hier begegnete er in den Jahren 1940 bis 1945 Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und KZ-Sträflingen. Nach dem Krieg engagierte sich Karl Nasemann als Gewerkschafter, Sozialdemokrat und in der Jugendarbeit der Falken.

Neben den protokollierten Erinnerungen gibt es Filmdokumente, die Karl Nasemann im Interview zeigen und das Engagement dieses „stillen Helden“ würdigen.

Literatur:
Karl Nasemann: Erinnerungen. Bearb.: K. Kreter. Hannoversche Geschichtsblätter, Beiheft 5, 2006; siehe darin besonders: Josef Dreilinger: Erinnerung an Karl – „In meinen Augen der einzige Gerechte“. S. 109-114.

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Kommt zur Demo „Naziangriff in Laatzen-Wir schweigen nicht“ diesen Di, 8.Juni 2010, 18h Steintorplatz, Hannover.“

7. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

5.6.10  Naziangriff in Laatzen !!!
 
 


Zug von NAZIS mit HOLZLATTEN und Bierflaschen angegriffen!!! Einige Verletzte - zum Glück keine Schwerverletzten!

Setzt mit uns ein Zeichen! Kommt zur Demo „Naziangriff in Laatzen-Wir schweigen nicht“ diesen Di, 8.Juni 2010, 18h Steintorplatz, Hannover.“ 

Gestern wurden TeilnehmerInnen der Anti-Nazi Demo in Hildesheim auf dem Rückweg von Hildesheim nach Hannover mit der S 4 auf dem Bahnhof Laatzen, in der sich auch zwei Genossen und eine Genossin befanden, gegen 18.30h von ca. 40 – 50 Nazis unter massiver Gewalteinwirkung mit Holzlatten und Bierflaschen im Zug angegriffen. 
In Hildesheim hatte die Polizei zunächst den Bahnhof für den Abtransport der Nazis abgeriegelt. Scheinbar wurde dieser jedoch zu früh wieder für andere Reisende freigegeben, da sich auf Bahnsteig 7, auf der die Bahn nach Hannover abfuhr, noch ca. 20-30 Nazis aufhielten. Nach einem verbalen Schlagabtausch mit den Nazis wurden die meisten Gegendemonstranten von der Polizei vom Bahngleis geleitet. Den 20-30 Nazis wurde genehmigt, im hinteren Abteil der S-Bahn bis Hannover unter Polizeiaufsicht mitzufahren. Einige Anti-Nazi-Demo-TeilnehmerInnen bestiegen ebenfalls den Zug in Richtung Hannover.
Offenbar kontaktierten die Nazis im hinteren Teil des Zuges während der Fahrt ihre braunen, menschenverachtenden Kameraden und teilten ihnen mit, dass sich in der S-Bahn nach Hannover noch einige Anti-Nazi-Demo-TeilnehmerInnen befinden. Nur so ist dieser Überraschungsangriff der Nazis erklärbar. 
Als der Zug im Bahnhof Laatzen gegen 18.30h hielt, griffen nach dem Öffnen der Türen die herbeigerufenen Nazis Reisende im vorderen Bereich des Zuges sofort massiv mit Holzlatten an und schmissen zeitgleich mit Bierflaschen nach den Menschen. Der Angriff geschah sehr plötzlich, da die Nazis sich auf dem Bahnsteig zunächst versteckt hielten. Die Polizisten, die die Nazis im hinteren Teil des Zuges bewachten, konnten erst nach der Durchsage des Zugführers, der Zug werde von Nazis angegriffen, aktiv werden, da die Lage zunächst für die Polizei, wie auch für die anderen Reisenden unüberschaubar war. 
Lediglich drei Polizisten aus dem hinteren Teil des Zuges war es möglich, in das Geschehen im vorderen Bereich der Bahn einzugreifen, da die anderen weiterhin die nun in Aufruhr geratenen mitreisenden Nazis bewachen mussten. Die drei den Gegendemonstranten zu Hilfe eilenden Polizisten waren der Übermacht der Nazis unterlegen und konnten den Angriff erst durch den massiven Einsatz von Pfefferspray zurückschlagen. Bei der Konfrontation im vorderen Bereich des Zugs und dem Versuch der Reisenden den Nazis die Einnahme des Zuges zu verwehren, um Schlimmeres zu vermeiden, kam es zu einigen Verletzten. Nur durch den Einsatz der drei Polizisten sind unter den Reisenden keine Schwerverletzten oder Tote zu beklagen.  
Das von den Nazis vermittelte Bild, sie seien friedlich ist demnach eine Farce! Durch ihr Ziel die Straßen nach und nach zu erobern und Menschen in ihrem Alltag einzuschüchtern, versuchen sie letztendlich nichts anderes als mit ihrer menschenverachtenden Ideologie in Deutschland wieder Fuß zu fassen.
Dieser schleichenden Entwicklung und Bedrohung unseres friedlichen Zusammenlebens müssen wir GEMEINSAM frühzeitig Zivilcourage entgegensetzen!!
Setzt mit uns ein Zeichen! 
Kommt zur Demo „Naziangriff in Laatzen-Wir schweigen nicht“ diesen Di, 8.Juni 2010, 18h Steintorplatz, Hannover.“ 

Zug von NAZIS mit HOLZLATTEN und Bierflaschen angegriffen!!! Einige Verletzte - zum Glück keine Schwerverletzten!

Gestern wurden TeilnehmerInnen der Anti-Nazi Demo in Hildesheim auf dem Rückweg von Hildesheim nach Hannover mit der S 4 auf dem Bahnhof Laatzen gegen 18.30h von ca. 40 – 50 Nazis unter massiver Gewalteinwirkung mit Holzlatten und Bierflaschen im Zug angegriffen.

In Hildesheim hatte die Polizei zunächst den Bahnhof für den Abtransport der Nazis abgeriegelt. Scheinbar wurde dieser jedoch zu früh wieder für andere Reisende freigegeben, da sich auf Bahnsteig 7, auf der die Bahn nach Hannover abfuhr, noch ca. 20-30 Nazis aufhielten. Nach einem verbalen Schlagabtausch mit den Nazis wurden die meisten Gegendemonstranten von der Polizei vom Bahngleis geleitet. Den 20-30 Nazis wurde genehmigt, im hinteren Abteil der S-Bahn bis Hannover unter Polizeiaufsicht mitzufahren. Einige Anti-Nazi-Demo-TeilnehmerInnen bestiegen ebenfalls den Zug in Richtung Hannover.

Offenbar kontaktierten die Nazis im hinteren Teil des Zuges während der Fahrt ihre braunen, menschenverachtenden Kameraden und teilten ihnen mit, dass sich in der S-Bahn nach Hannover noch einige Anti-Nazi-Demo-TeilnehmerInnen befinden. Nur so ist dieser Überraschungsangriff der Nazis erklärbar.

Als der Zug im Bahnhof Laatzen gegen 18.30h hielt, griffen nach dem Öffnen der Türen die herbeigerufenen Nazis Reisende im vorderen Bereich des Zuges sofort massiv mit Holzlatten an und schmissen zeitgleich mit Bierflaschen nach den Menschen. Der Angriff geschah sehr plötzlich, da die Nazis sich auf dem Bahnsteig zunächst versteckt hielten. Die Polizisten, die die Nazis im hinteren Teil des Zuges bewachten, konnten erst nach der Durchsage des Zugführers, der Zug werde von Nazis angegriffen, aktiv werden, da die Lage zunächst für die Polizei, wie auch für die anderen Reisenden unüberschaubar war.

Lediglich drei Polizisten aus dem hinteren Teil des Zuges war es möglich, in das Geschehen im vorderen Bereich der Bahn einzugreifen, da die anderen weiterhin die nun in Aufruhr geratenen mitreisenden Nazis bewachen mussten. Die drei den Gegendemonstranten zu Hilfe eilenden Polizisten waren der Übermacht der Nazis unterlegen und konnten den Angriff erst durch den massiven Einsatz von Pfefferspray zurückschlagen. Bei der Konfrontation im vorderen Bereich des Zugs und dem Versuch der Reisenden den Nazis die Einnahme des Zuges zu verwehren, um Schlimmeres zu vermeiden, kam es zu einigen Verletzten. Nur durch den Einsatz der drei Polizisten sind unter den Reisenden keine Schwerverletzten oder Tote zu beklagen. 

Das von den Nazis vermittelte Bild, sie seien friedlich ist demnach eine Farce! Durch ihr Ziel die Straßen nach und nach zu erobern und Menschen in ihrem Alltag einzuschüchtern, versuchen sie letztendlich nichts anderes als mit ihrer menschenverachtenden Ideologie in Deutschland wieder Fuß zu fassen.

Dieser schleichenden Entwicklung und Bedrohung unseres friedlichen Zusammenlebens müssen wir GEMEINSAM frühzeitig Zivilcourage entgegensetzen!!

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Zukunftsweisend? Neonaziaufmarsch in Hildesheim

7. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

 


Written by recherche-nord   
There are no translations available

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05.06.2010 / Hildesheim: Nachdem bereits im Vorjahr mehrere hundert Neonazis unter dem Slogan „Tag der Deutschen Zukunft“ im schleswig-holsteinischen Pinneberg aufmarschierten, wiederholte sich das neonazistische Spektakel nun im niedersächsischen Hildesheim. Rund 650 angereisten TeilnehmerInnen marschierten im Verlauf des Nachmittags durch die niedersächsische Kreisstadt. Am Rand des Aufmarsches kam es wiederholt zu Gewalttaten. Mehrfach attackierten gewaltbereite Neonazis anwesende Journalist_innen, darunter auch ein Kamerateam des Norddeutschen Rundfunkes.

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Vor 10 Jahren starb der erste Ausländer durch rechte Gewalt

5. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Bundesweit

erstellt 05.06.10, 12:36h, aktualisiert 05.06.10, 12:36h
Alberto Adriano
Zur Erinnerung an Alberto Adriano. (FOTO: MZ)
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DESSAU-ROSSLAU/DDP Die Mörder von Alberto Adriano trafen sich in jener Nacht zum 11. Juni 2000 zufällig am Bahnhof von Dessau. Mit Parolen zogen die 16, 17 und 25 Jahre alten Täter aus Wolfen und Bad Liebenwerda durch die Bauhausstadt, bis sie in einem Park auf den Mosambikaner Alberto Adriano trafen und auf ihn einschlugen. Der 39-Jährige wurde von den Skinheads derart verprügelt, dass er nicht mehr aus dem Koma erwachte und zwei Tage später seinen Verletzungen erlag. Mit dem Mosambikaner, der 1980 als Vertragsarbeiter in die DDR kam, starb zugleich der erste Ausländer in Sachsen-Anhalt durch rechte Gewalt.

Ob und was sich in Dessau seit der Bluttat geändert hat - darüber gehen zehn Jahre danach die Meinungen in Dessau auseinander. Marco Steckel vom multikulturellen Zentrum Dessau hat allein im vergangenen Jahr 40 Straftaten mit rechtsradikalem Hintergrund gezählt und meint, dass die rechte Szene unvermindert Angst und Schrecken verbreite. «Die Palette reicht von Pöbeleien bis hin zur gefährlichen Körperverletzungen auf offener Straße. Als Opfer trifft es entweder Ausländer oder alternative Jugendliche», sagt Steckel.

Bei einigen der Attacken, meint der Sozialarbeiter, könne man nur von «Glück sprechen», dass es nach dem Mord an Adriano kein weiteres Todesopfer in Dessau gegeben hat. «Wenn Menschen mit Stahlruten durch die Stadt getrieben und geschlagen werden, ist es nur Zufall, wenn niemand stirbt», sagt Steckel.

Bei den Tätern selbst scheint von Einsicht oder gar Läuterung ebenfalls nicht erkennbar. So gab der zu lebenslanger Haft verurteilte Haupttäter Enrico H. aus seiner Zelle im Gefängnis Brandenburg/ Havel die Postille «JVA-Report» heraus. «Zweck der Zeitung ist es, rechten Straftätern im Gefängnis einen Rückhalt zu bieten und sie so bei der Stange zu halten», sagt der Szenekenner Mario Bialek vom mobilen Beratungsteam in Sachsen-Anhalt über die strategische Rolle, die der mittlerweile 34-Jährige im Gefängnis für die Rechten übernommen hat.

Auch die beiden Mittäter scheinen der braunen Ideologie nicht abgeschworen zu haben. Seit 2009 nach neun Jahren Jugendhaft wieder auf freiem Fuß, wurden sie bereits «in einschlägigen Kreisen gesichtet», sagt Bialek.

Seitens der Politik in Sachsen-Anhalt will man sich der rechtsradikalen Gefahr angenommen haben. Man wisse, dass das Problem nicht beseitigt sei und habe entsprechend reagiert, betont Innenminister Holger Hövelmann (SPD). «Die Reihe von Vorfällen, insbesonders der Überfall auf die Schauspieler in Halberstadt durch Rechte haben uns geradezu herausgefordert», sagt Hövelmann. Seitdem sei ein ganzer Katalog von Gegenmaßnahmen umgesetzt worden. Die Palette reiche von der Aufbau und der Unterstützung gesellschaftlicher Netzwerke bis zu Weiterbildungsmaßnahmen bei der Polizei, um rassistische oder rechtsradikale Straftaten als solche zu erkennen.

Zudem sei damit begonnen worden, der braunen Propaganda den Zugriff auf Kinder und Jugendliche zu erschweren. «Beispielhaft wurde der Landesfußballbund nach entsprechenden Akteuren in der Nachwuchsarbeit durchleuchtet.» Seitdem sieht Hövelmann einen breiten Konsens gegen Rechts in der Gesellschaft, dass die Umtriebe nicht zu tolerieren sind.

In linken Gruppen honoriert man diese Bemühungen im Kampf gegen Rechts. So ist für Mario Bialek entscheidend, dass sich im Land tatsächlich ein gemeinsamer politischer Wille im Kampf gegen rechtsextremistische Umtriebe geformt hat. «In Sachsen-Anhalt ist für alle politischen Parteien und Kommunen mittlerweile klar, dass man sich offensiv gegen Rechts wehren muss. Das war in dieser Form vor fünf, sechs Jahren noch nicht der Fall», sagt Bialek.


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Vortrag und Diskussionsveranstaltung mit Andrea Röpke: Ferien im Führerbunker Kinder unter Einfluss der extremen Rechten

2. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland


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Vortrag und Diskussionsveranstaltung mit Andrea Röpke: Ferien im Führerbunker - Kinder unter Einfluss der extremen Rechten



Andrea Röpke ist Diplom-Politologin und freie Journalistin mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus. Sie publiziert seit Anfang der 1990er-Jahre zum Bereich Neonazismus und ist insbesondere durch ihre Insider-Reportagen aus diesem Bereich bekannt.



Zum Weltbild der extremen Rechten gehört,
dass sie ihren Nachwuchs von Kindesbeinen
an in ihrem Sinne „erziehen“.
Dies geschieht in völkisch-nationalen
Jugendgruppen. War es bis 1994 die
„Wiking-Jugend“, so wurde es sofort
nach deren Verbot die bis dahin eher
unbedeutende Gruppe „Heimattreue
Deutsche Jugend“. Auch diese wurde
letztes Jahr verboten, welchem völkischen
Jugendbund nun diese Aufgabe
zukommt bleibt zu beobachten.
Neben der Indoktrination in den Jugendgruppen
werden Kinder und Jugendliche
auch gerne zu besonderen „Events“ mitgenommen.
Leider gibt es hier im Landkreis
Celle, auf dem Privatgelände von
Joachim Nahtz in Eschede, regelmäßig
derartige Veranstaltungen. Zu den sog.
„Brauchtumsfesten“ wie Sonnenwendfeiern
und Erntedankfesten werden viele
Kinder mitgebracht. Dies ist auch kein
Wunder - sind doch solche Feste für die
Nazis von großer identitätsstiftender
Bedeutung. Die Kinder werden ganz unmittelbar
in die rechte Lebenswelt eingeführt.
„Die anwesenden Kinder wurden
mit einbezogen und sangen gemeinsam
ein Herbstlied und der jüngste Redner
dieses Festes, ein 4 Jähriger Kamerad,
übernahm die Aufgabe der sich an den
Händen fassenden Gemeinschaft den
Tischspruch vorzutragen.“, so berichteten
die Nazis über das Erntefest 2009.
Grund genug sich über die Hintergründe
zu informieren und darüber auszutauschen,
was dagegen getan werden kann.


Kein Zutritt für Mitglieder und Sympathisanten von Parteien oder Gruppierungen der extremen Rechten, Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische oder antisemitische Äußerungen in Erscheinung getreten sind.



Mittwoch
16. Juni 2010
19:00 Uhr
Kreuzkirche
Windmühlenstr. 45
Celle


Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus
c/o DGB, Trift 16, 29221 Celle

V.i.S.d.P.:
Hartwig Erb,
DGB, Trift 16, 29221 Celle

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