Overblog
Folge diesem Blog Administration + Create my blog
Neueste Posts

Hitler gegen NPD-Kandidaten Rennicke (Video)

21. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Satire | Cartoon | Kunst | Karikatur



nun aber ein beitrag zu den bundespräsidenten-wahlen in deutschland. nebst dem bisherigen - "es allen recht machen wollenden" - horst köhler, präsentieren die linken parteien einen ausgemusterten tatort-schauspieler und eine schwänin. die npd bringt ein ultrarechtes unding, das schon mal lieder über den geburtstag von adolf hitler singt. letzterer, also adolf selig, ist allerdings gar nicht begeistert von der kandidatur des ultrarechten franz rennicke:
Weiterlesen

Streiks bleiben legal!

20. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #soziale Gerechtigkeit - gewerkschaftliche Kämpfe


Streiks bleiben legal!

 

Das Arbeitsgericht Kiel hat am 18. Mai 2009 die Streiks für einen Gesundheitstarifvertrag in Kiel für den 19. Mai 2009 untersagt. Das Urteil gilt nur für Kiel und nur für den Aufruf zu einem Streik am 19. Mai 2009!

ver.di wird Rechtsmittel gegen diese Entscheidung einlegen, da wir sie nicht nur für inhaltlich falsch ansehen, sondern in dem Tenor der Entscheidung auch die Gefahr sehen, dass die Reihe der Urteile gegen Gewerkschaften und ihre berechtigten Forderungen fortgeschrieben wird.

 

Da ver.di die Entscheidung für falsch hält, halten wir die Streikaufrufe an allen anderen Orten aufrecht. Es gibt – entgegen der Auffassung der Arbeitgeber – keinen Grund aufgrund der Einzelfallentscheidung in Kiel die Streiks abzubrechen.

 

Vielmehr würde durch das Urteil die Entscheidung, wann zu einem Streik aufgerufen wird, nicht mehr den Gewerkschaften überlassen, sondern der Strategie der Arbeitgeber untergeordnet. Dies kann und darf nicht sein. Eine Einschüchterung wegen einer Einzelfallentscheidung lassen wir nicht zu.

 

Grundsätzlich kann jede/r Beschäftigte/r davon ausgehen, dass ein von der zuständigen Gewerkschaft ausgerufener Streik rechtmäßig ist (BAG 19.06.1973).

 

ver.di hat natürlich die Rechtmäßigkeit des Arbeitskampfes zur Durchsetzung eines Tarifvertrages zur betrieblichen Gesundheitsförderung geprüft.

 

Unabhängig davon erhalten alle ver.di-Mitglieder kostenlosen Rechtsschutz falls es zu Schwierigkeiten mit den Arbeitgeber kommen sollte!

 

 

Deswegen verbleibt es dabei:

 

·       Streiks und Warnstreiks sind legal!

·        Beteiligt Euch an den Streiks und Aktionen zur Durchsetzung
eines Tarifvertrages zur Gesundheitsförderung
!

 

Weiterlesen

Erzieherinnen, Sozialarbeiter und Heilpädagogen fordern kleine Gruppen, existenzsichernden Lohn und Gesundheitsschutz.

20. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #soziale Gerechtigkeit - gewerkschaftliche Kämpfe

Erzieherinnen, Sozialarbeiter und Heilpädagogen fordern kleine Gruppen, existenzsichernden Lohn und Gesundheitsschutz.
 
Obwohl die Einladung erst wenige Stunden zuvor die ErzieherInnen, Sozialarbeiter und Heilpädagogen erreichte, war der Saal der ver.di-Bildungsstätte in Walsrode voll. Aus Anlass der Tarifauseinandersetzung zum Gesundheitsschutz trafen sich Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes aus allen Teilen des Landkreis Soltau-Fallingbostel. Viel Kritik an den Arbeitsbedingungen wurde laut. Die Belastungen in Kindertagesstätten, in der Behindertenhilfe, in Heimen und Sozialarbeit sind vielfältig. Zu goße Gruppen, Lärm, vielfältiger Streß, ständiges Sitzen auf Kinderstühlen und zahlreiche weitere Belastungen führen zu Rückenproblem, Kopf- und Magenschmerzen, Erschöpfungszuständen und anderes mehr.
 
 Pädagogen wollen gesunde Arbeitsbedingungen. FOTO: DGB-KulturArbeitskreis SFA

Eine Erzieherin schilderte, wie sie freitags ausgebrannt das Wochenende erreicht und Mühe hat, bis montags wieder fit zu sein. "Zu recht sind die Ansprüche an Bildung und Erziehung gewachsen", betont Erzieherin Carola Wehrs aus Munster. Aber gleichzeitig haben sich die Arbeitsbedingungen verschlechtert. "Wie soll ich es so schaffen, bis zur Rente durchzuhalten", klagt Heilpädagogin Kerstin Scholz. Und gleichzeitig wollen die Arbeitgeberverbände den Sozial- und Erziehungsdienst noch schlechter bezahlen.
 
"Mehr Leistung, mehr gesundheitliche Belastung bei weniger Gehalt - das geht gar nicht", war die einhellige Meinung aller.
 
In vielen Kitas gibt es keine Vertretungskräfte, aber viele zusätzliche Sonderaufgaben. In Schwarmstedt werden für Krankheitsvertretung Tagelöhner auf Abruf beschäftigt. Hinzu kommt, dass bereits heute viele Erzieherinnen einen Zweitjob haben, um über die Runden zu kommen. Nur 40 Prozent haben eine Vollzeitstelle und mehr als ein Drittel verdient weniger als 1500 Euro brutto.
 
Die Versammelten faßten ihre Forderungen zusammen: Das Kita-Gesetz soll kleinere Gruppen und mehr Zeit für Vorbereitung und Elternarbeit festlegen. Die Gehaltseingruppierung darf nicht noch schlechter werden und die Arbeitgeber müssen zu notwendigen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes verpflichtet werden. "Mit Schallschutz und speziellen Erzieherstühlen hat einzig die Gemeinde Bomlitz einige von vielen Forderungen bereits erfüllt", erklärte Charly Braun von der ver.di- Arbeitskampfleitung.
 
Dass es bei Eltern meist viel Verständnis für die Forderungen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst gibt, zeigt sich auch an Eltern-Briefen an den Kommunalen Arbeitgeberverband. "Es kann nicht sein, dass Engagement und soziales Gewissen ausgenutzt wird", bekundet ein Elternvertreter und: "Von gesunden Arbeitsbedingungen für Erzieher profitieren vor allem unsere Kinder".
 
"Die Schmerzgrenze ist erreicht, darum wird es auch hier in der Heide zu verschiedenen Protestaktionen kommen. Warten wir's ab", stellte Charly Braun am Ende der Versammlung fest.

   
Weiterlesen

Der Bildungsstreik kommt!

20. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Bildung

Pressemitteilung der AG Bildungsstreik SFA vom 20.05.2009

Der Bildungsstreik kommt!

Nicht mal mehr ein Monat, dann werden am 17. Juni bundesweit Schulen und Hochschulen bestreikt. Auch im Landkreis Soltau-Fallingbostel laufen die Vorbereitungen hierfür auf Hochtouren. Im ganzen Kreis haben engagierte Schülerinnen und Schüler an ihren Schulen die Infobriefe der AG Bildungsstreik SFA verteilt. Für die Demonstration am 17. Juni um 10 Uhr in Walsrode haben SchülerInnen aus Bomlitz, Soltau, Bad Fallingbostel, Schneverdingen, Rethem, Munster, Visselhövede und natürlich Walsrode ihre Teilnahme bereits zugesagt. An den übrigen Schulstandorten läuft die Mobilisierung noch. Die Deutsche Bahn AG prüft für die Morgenstunden des 17. Juni ihre Züge in Richtung Walsrode mit zusätzlichen Wagen auszustatten. Zur Finanzierung ihrer Ausgaben hat die schülerische Initiative ein Spendenkonto bei der Kreissparkasse Walsrode eingerichtet (Kontonummer: 113 223 2 BLZ: 251 523 75 Verwendungszweck: Bildungsstreik)

Bis es aber soweit ist, gibt es noch einiges vorzubereiten. Daher wird zum nächsten Vorbereitungstreffen am 05. Juni um 17 Uhr im Jugendzentrum Walsrode recht herzlich eingeladen. Bereits am kommenden Dienstag den 26. Mai bietet die AG Bildungsstreik für alle Interessierten ein Workshop an, auf dem Transparente für die Demo gemalt werden können. Dieser findet ab 17 Uhr im Jugendzentrum Walsrode (Moorstr. 89) statt. Außerdem ist für den Abschluss der Demonstration ein von Schülerinnen und Schülern gestaltetes Rahmenprogramm aus Kunst und Kultur geplant. Hierfür werden noch Aktive gesucht, die das Programm mitgestalten wollen. An vielen Schulen gibt es Projekte oder AG's, die sich mit Musik, Theater, Lyrik oder ähnlichem beschäftigen und die man hervorragend in diesen Rahmen integrieren könnte. Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Ausdrücklich solidarisiert sich die AG Bildungsstreik SFA mit dem Streik der Beschäftigten von Kindertagesstätten und Kindergärten in ganz Deutschland. Die Missstände im Bildungswesen sind umfassend und allgegenwärtig. Sie fangen bei den Kleinsten in den Kindergärten an und begleiten sie durch das gesamte Bildungssystem bis hin zu Ausbildung oder Studium. Leidtragende sind hierbei nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch deren Eltern und wie auch jetzt wieder bewusst wird nicht zuletzt die Beschäftigten der Kindergärten, Schulen und Hochschulen. Daher richtet sich der Aufruf zur Demonstration ganz eindeutig an ALLE, die unter der Bildungsmisere zu leiden haben.
Aktuelle Infos zum Bildungsstreik, sowie Materialien und Kontaktinformationen gibt es im Internet unter der Adresse: www.bildungsstreikSFA.blogsport.de

Weiterlesen

Die Linke im Stadtrat Hannover -Pressemitteilung- Beschäftigte der Stadt zahlen die Zeche

20. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Wirtschaft

Die Linke im Stadtrat Hannover                     20.5.09
Aktuelles Statement unseres Fraktionsvorsitzenden Michael Höntsch zur geplanten Kapitalspritze für die Deutsche Messe AG.


Beschäftigte der Stadt zahlen die Zeche

Deutliche Kritik des Arbeitnehmervertreters an Kapitalspritze für Deutsche Messe AG

125 Millionen Euro Kapitalzuführung für die Deutsche Messe AG und ein rot-grüner Antrag, der nicht mehr ist als eine modifizierte Verwaltungsvorlage. Zu Recht kritisierten Ratsmitglieder anderer Fraktionen in den heutigen Ausschüsssitzungen den vorliegenden Antrag. Zu beschließen, die Messe AG möge künftig Gewinne einfahren, ist fürwahr ganz großes Kino.

Allseits gab es zunächst Lob für den Vorstandsvorsitzenden der Messe, Dr. Wolfram von Fritsch, der ungewohnt und in völlig neuer Manier in den letzten Tagen bei seinen Fraktionsbesuchen Transparenz hergestellt hatte. Diesem Lob konnte sich auch DIE LINKE anschließen. Von Fritsch ist natürlich nicht verantwortlich für die eklatanten Fehlentscheidungen der Vergangenheit, aber gerade deshalb war es notwendig, die Themen wie Cross-Border-Leasing und mangelhafte Kontrolle durch den Aufsichtsrat im Ausschuss zu thematisieren. Wir werden in dieser Sache im Rahmen der von uns beantragten Aktuellen Stunde im Rat nachlegen!

DIE LINKE hat heute deutlich gemacht, dass es durchaus möglich ist, zum Messestandort Hannover zu stehen und die gegenwärtige Planung dennoch sehr kritisch zu sehen. Es blieb der LINKEN und dem Arbeitnehmervertreter von ver.di, Harald Memenga, vorbehalten, die Befürchtung zu äußern, dass die Zeche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Beschäftigten der Landeshauptstadt im Rahmen künftiger Haushaltskonsolidierungs-programme zahlen müssen. Darüber hinaus kündigte Memenga massiven Widerstand der Arbeitnehmer an, sollte die Verwaltung versuchen, einen rot-grünen Beschluss hinsichtlich des vorgesehenen Zusammenwirkens von HCC und Messe umzusetzen. Er wies darauf hin, dass hier Mitbestimmungs- und Arbeitnehmerrechte verletzt würden.

Insgesamt ist festzustellen, dass hier wieder einmal nach dem TINA-Prinzip (There Is No Alternative) vorgegangen wird. Die im sogenannten Hermes-Gutachten in Aussicht genommenen Daten zur Zukunft der Deutschen Messe AG entbehren angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise jeglicher realistischer Grundlage. 125 Millionen Euro von der Stadt für die Messe AG bedeuten nicht nur eine ungeheure zusätzliche Verschuldung der Kommune sondern auch einen ungedeckten Scheck auf die Zukunft.

Michael Höntsch, 20. Mai 2009
Ratsfraktion DIE LINKE  Hannover
www.linksfraktion-hannover.de
Weiterlesen

Fahrt zu den KZ Gedenkstätten DIZ Papenburg, Esterwegen + Börgermoor

19. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

Fahrt zu den KZ Gedenkstätten

 DIZ Papenburg, Esterwegen + Börgermoor

 

 

Samstag, den 8. August 2009

 

Abfahrt:

Hannover         7:00 Uhr    Lahe (Rendsburger Str./Ecke Kirchhorster) Str.

Peine                7:20 Uhr    Autohof

Braunschweig  7:40 Uhr    Parkplatz A2 Watenbüttel

Celle                8:15 Uhr    Parkplatz Hallenbad

 

Rückkehr in CE ca. 19:00 Uhr, BS ca. 20:30 Uhr

                        Abfahrtszeiten sind Richtwerte „Notfalltelefon“ 0170 / 3260618

Kosten:  12,40 € [1] / 21.50 €  pro Person mit / ohne Zuschuss Stiftung Nds. Gedenkst.

Anmeldung:

 

Celle       Klaus Meier, Tel.: 05141 / 46822 + Mobil 0170 / 3260618 klaus.meier@onlinehome.de

Hannover              VVN – BdA Büro Hannover, 0511-331136, hannover@vvn-bda.de

Peine                       Peter Baumeister, 05171-82618, baumeister.peine@t-online.de

Wolfburg               Mechthild Hartung 05361 / 76263 nebeschmu.hartung@t-online.de

 

Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn der TeilnehmerInnenbeitrag [1]auf dem hier genannten Konto eingegangen ist. Stichwort: Gedenkstättenfahrt

 

Konto:   1944 8406     Inhaber: K. Meier

BLZ:      250 501 80  Sparkasse Hannover

 

Die Anmeldung muss bis zum 9. Juli 2009 erfolgt sein.

Verantwortlich:  Birgit Meier, Rehbockstr. 3, 29225 Celle

Weiterlesen

Denn sie wissen nicht was sie tun? EVGN-INFO 12.09

18. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Bildung

Weiterlesen

Nun doch Freisetzung von Genmais?

18. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

Aktenzeichen 6786-01-0163 
Notification Number B/DE/04/163 
Genehmigungsstand G V 
Genehmigungsdatum 01.07.2005 
Freisetzer Monsanto Agrar Deutschland GmbH 
Land Deutschland 
GVO Trivialname Mais 
GVO wissenschaftlicher Name Zea mays 
Eigenschaften  
Anzahl Organismen 8-10 Pflanzen / qm 
Groesse Freisetzungsflaeche 5.7 ha 
Groesse Versuchsflaeche  
Beginn Freisetzung (beantragt) 04.07.05 
Ende Freisetzung (beantragt) 31.10.10 
Freisetzungsorte
Erstanmeldungen
Oberboihingen (BW)
nachgemeldete Standorte Datum der Zustimmung
Düllstadt (BY) 20.03.2007
Gerdshagen (MV) 20.03.2007
Groß Lüsewitz (MV) 20.03.2007
Gerbitz (ST) 20.03.2007
Bergzow (ST) 20.03.2007
Gerbitz (ST) 23.03.2007
Grünsfeld (BW) 04.05.2007
Rasslitz (SN) 04.05.2007
Ausleben, Ortsteil Üplingen (ST) 30.01.2008
Söllingen (NI) 08.04.2009
Neustadt (NI) 13.05.2009
Wedemark (NI) 13.05.2009
Kurzbeschreibung des Vorhabens Organismen:
Familie: Poaceae
Spezies: Zea mays L.
freizusetzende Pflanzen: Maishybride NK603xMON810 sowie Maishybriden der einzelnen Elterlinien NK603 bzw. MON810

Beschreibung des Vorhabens:
Freigesetzt werden sollen Hybriden, die durch Kreuzung der gentechnisch veränderten Maislinien NK603 und Mon810 hergestellt wurden, sowie die Elternlinien selbst. Zur Erzeugung dieser Pflanzen wurden folgende Konstrukte in das Genom von Mais übertragen:
a) ein Konstrukt, umfassend das Gen für das CRY1A(b)-Protein aus Bacillus thuringiensis unter der Kontrolle des e35S-Promotors des Cauliflower Mosaic Virus (CaMV). Die Expression dieses Gens soll die gentechnisch veränderten Pflanzen gegen den Befall durch Larven des Maiszünslers Ostrinia nubilalis schützen.
b) ein Konstrukt, umfassend zwei Kassetten: 1) Das epsps-Gen aus Agrobacterium tumefaciens unter der Kontrolle des Promotors des Aktin-Gens aus Reis sowie des Terminationssignals des Nopalin-Synthase-Gens aus Agrobacterium tumefaciens. 2) Das epsps-Gen aus Agrobacterium tumefaciens unter der Kontrolle des e35S-Promotors des Cauliflower Mosaic Virus (CaMV) sowie des Terminationssignals des Nopalin-Synthase-Gens aus Agrobacterium tumefaciens. Die Expression dieses Gens vermittelt der gentechnisch veränderten Pflanze Schutz gegen den herbiziden Wirkstoff Glyphosat.
Die Freisetzungen sollen dazu dienen, Langzeituntersuchungen zu Mulchsaatverfahren in NK603xMon810-Mais sowie den einzelnen Elternlinien durchzuführen.
Dazu ist geplant, auf einer Versuchsfläche von maximal 5,0 ha bis zu 500.000 Samen des gentechnisch veränderten Maises (Hybride und Elternlinien) sowie nicht gentechnisch veränderter Kontrollpflanzen in Parzellen auszusäen und zu kultivieren.
Weiterlesen

Stolpersteine - Hannover

18. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist." Diese Erkenntnis steht hinter der Idee der Stolpersteine, die der Kölner Künstler Gunter Demnig auf Bürgersteigen vor den letzten frei gewählten Wohnungen von Opfern des NS-Regimes verlegt: Kleine Messingplatten mit den Namen, Lebensdaten, Deportationszielen und Todesorten. Mit dem Stolperstein-Projekt werden Biografien, die in der Zeit des Nazi-Terrors ausgelöscht wurden, zurück in den Alltag unserer Städte gebracht - dahin, wo die Ermordeten als Mitglieder der örtlichen Gemeinschaft einmal gelebt haben. Stolpersteine sollen nicht nur an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger erinnern, sondern auch an alle weiteren Opfer des NS-Regimes wie z.B. die verfolgten Sinti und Roma, die Zeugen Jehovas, die Homosexuellen, die Behinderten und an Menschen, die wegen ihrer politischen Überzeugung ihr Leben lassen mussten. Mittlerweile liegen Stolpersteine in über 300 Orten Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden - und auch in der Region Hannover.


Hinter den Verlegungen steht bürgerschaftliches Engagement: Namen müssen vorgeschlagen, Biografien erforscht, Kontakte mit lebenden Familienangehörigen gesucht werden. Und jeder Stolperstein wird durch Spenden finanziert. Die ersten Stolpersteine in der Region Hannover wurden im Jahr 2005 in der Stadt Ronnenberg verlegt. Hier war es der ausdrückliche Wunsch des ehemaligen Bürgers Fritz Cohn, der heute in Lafayette (USA) wohnt, seiner ermordeten Großmutter zu gedenken. Auf Wunsch lokaler Initiativgruppen, Kirchengemeinden, Schulen und Stadtverwaltungen folgten Verlegungen in fünf weiteren Städten, darunter auch der Landeshauptstadt Hannover. Gefördert und begleitet waren diese Aktivitäten von Beginn an durch die Arbeitsgruppe Hannover der Deutsch-Israelischen Gesellschaft DIG, die als regionaler Hauptansprechpartner wirkt. Insbesondere werden von ihren Mitgliedern intensive Kontakte zu den Schulen vor Ort aufgebaut, um den Gedanken der Stolpersteine durch die Einbeziehung in den Unterricht zu verstärken.

Auf dieser Seite sollen zentral Biografien und Verfolgungsschicksale der Menschen aus dem heutigen Gebiet der Region Hannover zusammengetragen werden, für die bislang ein Stolperstein verlegt wurde. Die Einträge erfolgen nach und nach und werden nie „fertig" sein - weitere Recherchen und die Mitarbeit von Schulprojekten sind ausdrücklich erwünscht! Wir bedanken uns schon hier bei allen Menschen und Institutionen, auf deren Hilfe und Engagement die folgenden Informationen beruhen.

 

Kontakt „Stolpersteine" in der Region Hannover:
Deutsch-Israelische Gesellschaft DIG, Arbeitsgemeinschaft Hannover
Tel. (0511) 234 35 72
www.dig-hannover.de
Netzwerk-Mitglied

 

Kontakt "Stolpersteine":
Internetseite von Gunter Demnig
www.stolpersteine.com

http://www.erinnernundzukunft.de/index.php?id=136

Weiterlesen

89,9 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für Streik

18. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #soziale Gerechtigkeit - gewerkschaftliche Kämpfe

89,9 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für Streik

Ab Freitag, 15. Mai ist mit Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst (Kindertagesstätten, Jugendzentren u.soziale Beratungseinrichtungen) auch in Niedersachsen und Bremen zu rechnen. Zur Information von Bürgerinnen und Bürgern sowie betroffener Eltern haben wir unter der Hotline 0180/2220055 ein Servicetelefon eingerichtet und informieren Sie im Elternbrief über die Gründe des Tarifstreits.


Am 6. Mai sind in Hannover schon über 2.500 Beschäftigte aus dem Sozial- und Erziehungsdienst auf die Straße gegangen, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen.

14.05.2009 Mehr dazu
Weiterlesen