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Internationaler Frauentag 2015

4. März 2015 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen

 Internationaler Frauentag 2015
 Internationaler Frauentag 2015
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Licht aus für Rassisten 2.0 HANNOVER

24. Januar 2015 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

+++Lest den gesamten Aufruf+++ :-) Lasst uns Courage zeigen - damit Hannover Bunt und Laut bleibt. Wir waren am 12.1 schon viele. Aber Hagida hat es NICHT gereicht.
Sie kommen wieder am 26.1.15 — PUNKT 19Uhr stehen sie Parat an der Oper.
WIR ALLE mobilisieren SCHON AB 18h !!!!!
Kundgebung an der Marktkirche. Beginn ist um 18:30. Falls ihr dort hin möchtet, solltet ihr trotzdem auf dem Weg mal am Opernplatz (18:00) vorbeigucken, denn auch dort werden Leute gebraucht!
Lasst UNS ALLE GEMEINSAM zeigen dass Hannover Bunt und Demokratisch ist. Lasst IHNEN KEINEN PLATZ. FREMDENFEINDLICHKEIT UND INTOLERANZ haben hier nichts zu suchen
Lasst uns Gesicht zeigen -
Wenn wir nicht zuammenhalten dann werden sie ihre faschistische hetze durch unsere Stadt tragen.

Lasst uns protestieren. ZUSAMMEN Friedlich und WIR LASSEN UNS NICHT SPALTEN VON HAGIDA!!! Bitte zeigt Gesicht und lasst uns gemeinsam auch diesmal VIELE auf die Strasse bekommen - als Beweis das es in der Stadt zu keiner Spaltung kommt. Wir wollen als breites Bündnis auftreten. Dieses Mal werden ALLE mit einbezogen.
WIR MÜSSEN ALLE GEMEINSAM Hagida zeigen dass sie nicht erwünscht sind. COURAGE IST DAS Stichwort. Sie werden es wenn - Wir halten zusammen. Stehen ZUSAMMEN. SIE WERDEN ES NICHT SCHAFFEN. Den wir bleiben. Also kommt am 26.1 alle nach Hannover. 18:00 Uhr Opernplatz

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scharf links 21.1.15 -- Keinen Meter für Hagida am 26.1.15 in Hannover

24. Januar 2015 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

scharf links 21.1.15  --  Keinen Meter für Hagida am 26.1.15 in Hannover

"Auch am 26. Januar 2015 soll HAGIDA nicht laufen"


anonymous - Bildmontage: HF

21.01.15
Antifaschismus, Bewegungen, Niedersachsen, News

von 'Fast Forward Hannover' und 'IL Hannover'

Auch am 26. Januar soll HAGIDA nicht laufen Erneut mobilisieren linke Gruppen gegen einen geplanten rassistischen Aufmarsch in Hannover

Angesichts der erneuten Ankündigung eines Aufmarsch des lokalen PEGIDA-Ablegers HAGIDA in Hannover läuft auch die Gegenmobilisierung wieder an. Linke Gruppen rufen zusammen mit Aktiven aus Gewerkschaften und studentischen Initiativen erneut zu Blockaden auf. Am 12. Januar verhinderte eine Blockade, dass HAGIDA durch die Innenstadt von Hannover ziehen konnten.

"2500 Menschen haben das gemeinsam und entschlossen verhindert, dass war großartig!" erinnert sich ein Sprecher der Interventionistischen Linken Hannover und fügt hinzu:
"Auch wenn sich bekannte Neonazis und rechte Hooligans unter den HAGIDA-TeilnehmerInnen befanden, haben sich die Blockierenden nicht auf deren Provokationen eingelassen. Auch auf den Einsatz von Schlagstöcken, Pfefferspray und Pferden durch die Polizei wurde deeskalierend reagiert."

Nicht nur bei der Teilnahme an Versammlungen besteht eine Zusammenarbeit zwischen extrem rechten und rechtspopulistischen AkteurInnen in Hannover.

"Das erneut RednerInnen aus den Reihen von AfD und "Die Hannoveraner" angekündigt werden, ist nicht überraschend, sondern bezeichnend. Immer wieder fallen Mitglieder von 'Die Hannoveraner' durch rechte Ausfälle auf und Teile der 'AfD' umwerben offensiv die lokalen 'PEGIDA-Ableger'." stellt ein Sprecher von 'Fast Forward Hannover' heraus.

Er meint: "Rassismus ist weder eine Erfindung von 'PEGIDA' noch ein Randphänomen dieser Gesellschaft. Eine rassistische Stimmung äußert sich auch in den Anschlägen auf Asylbewerberheime und tägliche Bedrohungen und Gewalttaten gegen Geflüchtete. Die Stimmungsmache geschieht nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Parlamenten."

Der Treffpunkt für die gemeinsame Blockade ist um 18.30 Uhr auf dem Opernplatz. Die aufrufenden Gruppen laden alle Menschen ein sich zu beteiligen. Die gemeinsame Parole ist:
"HAGIDA läuft keinen Meter!"

Interventionistische Linke (iL) Hannover

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Bad Nenndorf 21.1.15 - erneuter Anschlag auf Nazi-Gegnerin

23. Januar 2015 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

Bad Nenndorf ist bunt 21.1.15 : wieder Anschlag auf Nazi-Gegnerin


Zum wiederholten Mal ist auf die 2. Vorsitzende von BNib ein feiger Anschlag verübt worden: ihr Fahrzeug wurde gestern (21.1.15) abend gegen 21.15 Uhr in Rodenberg vollständig entglast. Ein Anwohner bemerkte den Lärm und rief die Polizei, bei deren Eintreffen der/die Täter bereits verschwunden waren. Benachbarte Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Wir gehen von einer gezielten Aktion aus. Im Jahr 2012 waren innerhalb von 3 Monaten 3 Anschläge auf ihr Wohnhaus verübt worden. Es ist klar, dass hier EINE Person aus unserem Bündnis gegen Rechtsextremismus angegriffen wird, aber alle Bündnismitglieder und Antifaschisten gemeint sind! Es handelt sich in diesem und in vielen anderen Fällen in Niedersachsen und Deutschland keineswegs um einen „Rechts - Links - Konflikt“, wie von Behörden oft behauptet wird. Das schlichte Wort dafür ist: Faschistischer Terror! Terror, wie er bereits in den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Nazis ausgeübt wurde, um ihre Gegner einzuschüchtern. Und als Gegner werden alle Menschen betrachtet, die nicht in ihr rassistisches und antidemokratisches Weltbild passen.

Diesen Angriffen auf die Demokratie müssen wir solidarisch entgegentreten!

Wir lassen uns nicht einschüchtern und mundtot machen!

Gemeinsam sind wir stark!


- - - Theater im Gymnasium Bad Nenndorf : Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert.

Nach dem großen Erfolg des Stückes „Einer flog übers Kuckucksnest“ inszeniert die Theater-AG des GBN nun das bekannte Nachkriegsdrama „Draußen vor der Tür“, das auch in vielen Deutschkursen zum Thema Nachkriegsliteratur gelesen wird.

Die Premiere fand am Mittwoch, 14.01.2014 im Forum des Gymnasiums Bad Nenndorf statt.

Der dritte und letzte Aufführungstermin ist Freitag, der 23.01.14 um 19:30 Uhr im Gymnasium Bad Nenndorf.

Die Spieldauer beträgt 140 Minuten zzgl.
Pause.

- - - Anlässlich des Holocaust - Gedenktages findet am Dienstag, 27.1. um 17.30 Uhr am Gedenkstein in der Kurhausstraße in BN eine Gedenkfeier statt. Ab 18 Uhr wird im gegenüberliegenden Kino der Film "Im Labyrinth des Schweigens" gezeigt (Eintritt 7,50 Euro, ermässigt 5,00 - siehe Pressemitteilung im Anhang).

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Walsrode 19.1.15 - 500 demonstrieren für "Toleranz, Vielfalt und Frieden"

21. Januar 2015 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - lokal

Walsrode 19.1.15 - 500 demonstrieren für "Toleranz, Vielfalt und Frieden"

Initiert vom Verein "Gemeinsam für eine Welt" und evangelischer Kirche trafen sich 500 Menschen zur Kundgebung in Walsrode auf dem Rathausplatz. Es sprachen die Initiatorin vom Verein "Gemeinsam für eine Welt", die Bürgermeisterin, der DGB-Kreisvorsitzende, die Diakonie-Pastorin. Eine Rede der VVN/BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) wurde ausdrücklich nicht zugelassen. Eine kurze Demo endete auf dem Kirchplatz, wo der Superintendent von der Kirchtür aus eine abschließende Rede hielt.

Wir dokumentieren die DGB-Rede:

Charly Braun - DGB-Vorsitzender Heidekreis, ver.di - Bezirksvorstand

Rede bei der Demo für "Toleranz, Vielfalt und Frieden" 19.1.15 Walsrode

- es gilt das gesprochene Wort -

_________________________________________________________

Liebe Freundinnen und Freunde

für "Toleranz, Vielfalt und Frieden" zu demonstrieren, ja vorbeugend zu demonstrieren bevor Pegida auch hier auf die Straße geht, ist eine gute Idee. Den InitiatorInnen dafür Herzlichen Dank.

"Toleranz, Vielfalt und Frieden" sind grundlegende menschliche Werte. Angesichts dessen, dass in den letzten Wochen - wieder mal in dieser Republik - soziale Ausgrenzung, Rassismus und angebliche deutsche Vorrechte vielerorts organisiert auftreten, stellen sich uns die Fragen nach dem Warum und was dagegen Besseres zu tun ist.

Wir wissen, dass die von sozialen Abstiegsängsten bedrohte Mittelschicht vor 1933 die antisemitische Propaganda der Nazis aufsog. Zu Schuldigen an der eigenen Lage wurde die sog. "jüdische Weltherrschaft" erklärt.Heute wird gespenstisch gegen eine angebliche "Islamisierung des Abendlandes" gehetzt .

Professorin Dr. Gesine Schwan hat vor einer Woche dazu erklärt: "Wenn die Diskrepanzen zwischen Arm und Reich immer größer werden, wenn vielen Menschen der Mittelschicht Prekariat und jederzeitiger sozialer Abstieg droht, dann sucht sich diese mit Ohnmacht gepaarte Angst eben als Blitzableiter jene Menschen, an denen sie ohne Gefahr ihre Wut abreagieren können."

Es war und ist vielen leichter, andere für die eigene wirtschaftliche Not zu Sündenböcken zu erklären und sich selbst als nationalistische Herrenmenschen zu geben. Dieser bieder auftretende Rassismus bereitet den Boden für Brandstifter, wie vor 20 Jahren in Solingen, Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, wie die Mörder der NSU. Die Statistik seit 1990 zählt fast 200 Todesopfer rechter Gewalt. Es sind die gleichen Gruppen von Menschen, die sozial und gesetzlich ausgegrenzt werden und obendrein Zielscheibe faschistischer Anschläge sind.

Seit 12 Jahren analysiert die Friedrich-Ebert-Stiftung in Deutschland rechtsradikale Einstellungen. Die neue Studie über "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" beweist was viele von uns täglich erleben:

- dass Langzeitarbeitslose und Asylsuchende von fast der Hälfte der Bevölkerung abgewertet werden,

(48% gg Langzeitarbeitslose, 44 % diskriminieren Asylsuchende)

(27 % diskriminieren Sinti und Roma)

38 % nehmen für sich angebliche Etablierten-Rechte in Anspruch

- Weitere sehr oft abwertend betrachtete Menschen sind Sinti und Roma, Behinderte, Wohnungslose, Homosexuelle. Das paart sich mit hohen Zustimmungswerten zur Verharmlosung des Naziregimes und dem aktuellen Wunsch nach einer Führer-Diktatur.

Und das versuchen sich Neonazis und andere RassistInnen zunutze zu machen. Die Untersuchung stellt fest, dass die wirtschaftliche Wettbewerbslogik, das Kosten-Nutzen-Kalkül, die Gründe liefert für die Abwertung von Behinderten, Obdachlosen, Roma und anderen. Die Ideologie vom "Recht des Stärkeren" und der Ausgrenzung anderer verbreitet sich in den Köpfen. Hier sieht die Fr-Ebert-Stiftung das Mobilisierungspotential für rechte Rattenfänger.

Pegida ist nicht einfach eine Ansammlung von Menschen mit sozialen Abstiegsängsten. Ich habe es vor einer Woche in Hannover erlebt und bürgerliche Medien haben berichtet, wie aggressiv die sog. normalen Pegida/Hadiga-Mitläufer waren und welche bekannten Faschisten den Auflauf organisierten. Der Heil-Hitler-Gruß junger Nazis bekam reichlich Applaus von sog. harmlosen Mitlaufenden.

Es ist notwendig am Arbeitsplatz und im Verein zu erklären, dass EinwanderInnen, Flüchtlinge, Behinderte und andere nicht Schuld sind an Arbeitsplatzabbau, Befristungsjobs, HartzIV und Rente mit 67.

Es sind nicht Hüsein und Achmed, die den KollegInnen bei Amazon vernünftige Arbeitsbedingungen und einen Tarifvertrag verweigern.

Rassismus ist keine Lösung für soziale Probleme. "Toleranz, Vielfalt und Frieden" sind bedroht.

Gesine Schwan fordert folgendes Handeln: "vor Ort gegen soziale Isolierung und aggressive Vorurteilsbereitschaft. Im Staat gegen die schamlose Durchsetzung von Partikularinteressen gerade derer, die gar nicht mehr wissen, wohin mit ihrem Geld. In Europa gegen ein verachtendes Desinteresse an den Menschen der ärmeren Staaten und zugleich global handeln weil die gegenseitige Abhängigkeit eine gemeinsame Umkehr erfordert."

Wir wollen "Toleranz, Vielfalt und Frieden".

- d.h. dass unsere Regierenden die vor Krieg und Armut fliehenden nicht im Mittelmeer versaufen lassen.

- dass Roma nicht nach Südost-Europa abgeschoben werden, zumal Menschenrechtsorganisationen dort die Verfolgung von Roma bestätigen.

- dass die rassistichen Ludendorffer-Treffen in Dorfmark verboten werden und sämtliche Nazi-Organisationen - und davon haben wir hier viel zu viele - aufgelöst werden müssen.

Das Beste, was wir tun können, ist, selbst vorbildlich zu handeln - nämlich wie

- der Unterstützerkreis, der sich jahrelang für die Rückkehr der abgeschobenen Bomlitzer Familie Atarov engagiert hat

- wie die Familie Paulus und die Walsroder Trommelgruppe, die viel getan haben und doch die Abschiebung von Arnaud Touvoli nicht verhindern konnten.

- wie der Verein "Gemeinsam für eine Welt" der seit langem eine klasse Arbeit mit und für MigrantInnen macht

- wie jene, die gegen Verschlechterungen im Sozial- und Gesundheitswesen und für menschliche Arbeits- und Lebensbedingungen solidarisch streiten und streiken

- wie jene, die regelmäßig gegen Ludendorffer in Dorfmark und Nazi-Treffen in Eschede demonstrieren

- wie jene, die Aufmärsche von Pegida und anderen RassistInnen blockieren


"Toleranz, Vielfalt und Frieden" kann nur gelebt werden mit sozialer Gerechtigkeit.

Zur Toleranz gehört Meinungsfreiheit - nicht nur für "Charlie Hebdo" -, sondern auch für Erklärungen zum Entstehen von Rassismus und was dem erfolgreich entgegen zu setzen ist. Meinungsfreiheit auch auf diesem Platz in Walsrode.

Toleranz und Meinungsfreiheit endet da, wo die Weltanschauung von Ungleichheit, Rassismus und Faschismus propagiert wird,

denn das ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen !

Im Grundsatzprogramm des DGB heißt es:

"Die Gewerkschaften treten allen Erscheinungsformen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – auch in den eigenen Reihen – entgegen. Wir werben für Offenheit gegenüber Fremden und Zugewanderten und unterstreichen unsere Verpflichtung, uns in den Betrieben und Verwaltungen für Toleranz einzusetzen."

Flüchtlinge sind willkommen.

Menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen für Alle.

Für eine solidarische und gerechte Gesellschaft - Toleranz, Vielfalt und Frieden

Gemeinsam gegen Ausgrenzung, Rassismus und Rechtspopulismus.

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DGB-Heidekreis unterstütz Demo gegen Pegida 19.1.15 Walsrode

16. Januar 2015 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

Deutscher Gewerkschaftsbund
ERKLÄRUNG DGB Heidekreis

Für eine solidarische und gerechte Gesellschaft – Gemeinsam gegen Ausgrenzung, Rassismus und Rechtspopulismus.

Kommt zur Demo "Toleranz, Vielfalt und Frieden"

Montag 19. 1.2015 um 18 Uhr Walsrode Rathausplatz (wird evtl. verlegt zum Stadtplatz / Kleiner Graben)


Wir GewerkschafterInnen wenden uns gegen die Pegida-Demonstrationen in Dresden und anderswo. Die sind gefährlich, weil sie den Boden für rassistische Übergriffe bereiten und die Bevölkerung spalten. Unterm Deckmantel des Protestes gegen eine angebliche Islamisierung wird gegen Flüchtlinge im Allgemeinen und Menschen islamischen Glaubens im Besonderen gehetzt. Dabei beklagen die Pegida-Wortführerenden die Opfer des Terrors durch den Islamischen Staat und organisieren jeden Montag Demonstrationen gerade auch gegen die Menschen, die vor dem Terror des IS fliehen.

Den OrganisatorInnen von Pegida geht es allein um Populismus. Es werden Ängste um soziale Sicherheit, Erwerbslosigkeit und ein gesellschaftliches Miteinander benutzt, um Rassismus zu schüren. Gleichzeitig wähnen sich Nazis durch diese Aktionen bundesweit im Aufwind. Es gibt einen rasanten Anstieg von Gewalttaten und Anschlägen. Die Nachahmer von Pegida entpuppten sich dabei nicht selten als Initiativen von organisierten Nazis.

Solidarität statt Pegida

Als GewerkschafterInnen ist uns die Unterstützung der bundesweiten Proteste gegen Pegida und ihrer Ableger ein wichtiges Anliegen. Solidarität ist die Grundlage unserer gewerkschaftlichen Arbeit. Wir wollen und werden uns nicht aufgrund unterschiedlicher Nationalitäten, Herkunft oder Religion spalten lassen. Wir werben außerdem für die Unterstützung des Internetaufrufes "1 Mio. Unterschriften gegen Pegida".
https://www.change.org/p/1-mio-unterschriften-gegen-pegida-nopegida?after_sign_exp=member_sponsored_donation


Unsere Solidarität gilt allen Menschen, die aufgrund von Krieg, Terror, Verfolgung oder Armut ihre Heimat verlassen mussten und als Flüchtlinge und Asylsuchende in unser Land kommen. Sie gilt auch denjenigen MigrantInnen, die seit Jahren mit ihrer Arbeit zu Wachstum, Wohlstand und Vielfalt in Deutschland beitragen.
"Die Gewerkschaftsbewegung in Deutschland ist ihrer Tradition und Geschichte verpflichtet: Demokratie und Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz leiten seit jeher unser Handeln." (DGB-Grundsatzprogramm)

Die rassistischen Proteste und Vorurteile gegenüber Flüchtlingen und MigrantInnen nähren sich auch aus Abstiegsängsten vieler Menschen. Die Ängste werden durch zahlreiche Lügen über ansteigende Kriminalität usw. geschürt. Als Gewerkschaften wollen wir über die wirklichen Fakten aufklären.
Pegida, AfD & Co versuchen, Sozial- und Bildungsabbau, die Rente mit 67 und anderes für ihre Propaganda auszunutzen. Aber nicht MigrantInnen und Flüchtlinge sind schuld an Arbeitsplatzabbau, fehlendem sozialem Wohnungsbau, Hartz IV, Privatisierungen und einer unsozialen Politik. Nicht MigrantInnen und Flüchtlinge verweigern zum Beispiel den KollegInnen bei Amazon vernünftige Arbeitsbedingungen und einen Tarifvertrag. Nicht sie sind es, die für eine ausufernde Befristungspraxis in den Betrieben verantwortlich sind.


"Wenn Teile der Politik und der Wirtschafts- und Arbeitgeberverbände dem Sozialstaat, Arbeitnehmerrechten und dem Flächentarifvertrag grundsätzlich den Kampf ansagen, ist es eine prinzipielle und aktuelle Aufgabe der Gewerkschaften, gegen eine Systemwende nach rechts, gegen den Marsch in einen ungezügelten Kapitalismus, Widerstand zu leisten." (DGB-Grundsatzprogramm)

Soziale Gerechtigkeit statt Rassismus !


Wir rufen auf, die Probleme dort anzugehen, wo sie verursacht werden. Wir streiten für eine solidarische Gesellschaft, in der Einkommen, Vermögen und Lebenschancen gerecht verteilt sind. Wir rufen auf, gemeinsam mit uns in und außerhalb der Betriebe und Einrichtungen aktiv zu werden für soziale Verbesserungen, für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Und wir rufen auf, sich an den Protesten gegen Pegida, AfD und andere RassistInnen und Nazis zu beteiligen.


In den anstehenden Tarifrunden, wie z.B. Metallindustrie, Sozial- und Erziehungsdienst, Landesbeschäftigten, Post, aber auch bei anderen betrieblichen Protesten werden sich KollegInnen mit und ohne deutschen Pass gemeinsam für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen einsetzen. Gemeinsam sind wir auch aktiv für ausreichende Sozialleistungen, eine auskömmliche Rente und Rekommunalisierung öffentlicher Dienstleistungen. In Verbindung mit der Aufklärung über die falschen Argumente von Pegida und Co. ist dies das beste Mittel im Kampf gegen Nazis und Rassisten.


"Die Gewerkschaften treten allen Erscheinungsformen von Extremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit – auch in den eigenen Reihen – entgegen. Wir werben für Offenheit gegenüber Fremden und Zugewanderten und unterstreichen unsere Verpflichtung, uns in den Betrieben und Verwaltungen für Toleranz einzusetzen." (DGB-Grundsatzprogramm)

Für eine solidarische und gerechte Gesellschaft – Gemeinsam gegen Ausgrenzung, Rassismus und Rechtspopulismus.

ViSdP: DGB, H-D Charly Braun, Bahnhofstr. 17, 29614 Soltau

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VVN-BdA: Liebe Flüchtlinge, willkommen in Deutschland

16. Januar 2015 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Antirassismus | Asyl

VVN-BdA: Liebe Flüchtlinge, willkommen in Deutschland
VVN-BdA: Liebe Flüchtlinge, willkommen in Deutschland
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Harke 3.1.15 -- 3 grosse Schulstandorte im Kreis Nienburg

3. Januar 2015 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Bildung

Harke 3.1.15 -- 3 grosse Schulstandorte im Kreis Nienburg
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