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literatur | zeitschriften | ausstellungen

Harke 7.10.14 -- Rassismus in Kinderbüchern

7. Oktober 2014 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Literatur | Zeitschriften | Ausstellungen

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"Rassismus sichtbar machen - Ein Plädoyer"

20. Juni 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Literatur | Zeitschriften | Ausstellungen

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Über ein Jahrzehnt lang konnten deutsche Neonazis ungehindert Migranten ermorden. Die Ermittler hatten das rassistische Tatmotiv nicht gesehen. Auch die Journalisten nicht, die den Begriff der "Döner-Morde" etablierten. Warum ist Rassismus für die deutsche Öffentlichkeit so unsichtbar geblieben? Die Schriftstellerin Jagoda Marinić hat hierzu eine kluge Rede gehalten, die wir sie zu veröffentlichen baten. Ergebnis ist ein E-Book mit ihrer Rede und einem Vorwort von Heribert Prantl. Das E-Book können Sie für 3,99 Euro bei Xinxii.com sowie bei Amazon herunterladen. Die Hälfte des Erlöses geht an PRO ASYL.

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Intoleranz, Vorurteile und Diskriminierungen in Europa

27. Mai 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Literatur | Zeitschriften | Ausstellungen

 


Cover der Studie "Die Abwertung der Anderen"

Cover der Studie “Die Abwertung der Anderen”

In der Studie “Die Abwertung der Anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung” haben Andreas Zick, Beate Küpper und Andreas Hövermann erstmals das Ausmaß an Vorurteilen und Diskriminierungen gegenüber unterschiedlichen Gruppen in der Gesellschaft in acht ausgewählten Ländern (Deutschland, England, Frankreich, Niederlanden, Italien, Portugal, Polen, Ungarn) untersucht. Auf Basis von Telefonumfragen wurden fremdenfeindliche, rassistische, antisemitische, islamfeindliche, sexistische und homophobe Einstellungen erhoben (Stichprobengröße: 1000 Personen ab 16 Jahren, repräsentativ für das jeweilige Land). Der standardisierte Fragebogen enthielt vorgetestete und für den interkulturellen Vergleich nutzbaren Fragen. Zur Erfassung eines Elements  der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Sexismus und Homophobie) wurden laut Angaben der AutorInnen jeweils mehrere Aussagen verwendet, zu denen die Befragten mittels einer 4-stufigen Skala ihre Zustimmung beziehungsweise Ablehnung angeben konnten.

Die Studie wurde im Rahmen des Projekts „Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus“ des Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt und wurde von privaten Stiftungen gefördert (Compagnia di San Paolo, die Volkswagen-Stiftung, die Freudenberg Stiftung, die Groeben Stiftung und die Amadeu-Antonio-Stiftung).

Die zentralen Ergebnisse (PDF):

  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist in Europa weit verbreitet. Sie ist zudem keineswegs ein Phänomen von politischen Randgruppen, sondern findet sich auch in der Mitte der Gesellschaft. Auffallend einig sind sich die Europäer/innen in ihrer Ablehnung von Einwanderer/innen und Muslim/innen. Rund die Hälfte aller europäischen Befragten ist der Ansicht, es gebe zu viele Zuwanderer/innen in ihrem Land.
  • Etwa die Hälfte aller europäischen Befragten wünscht sich ein Arbeitplatzvorrecht für Einheimische in Krisenzeiten.
  • Rund die Hälfte verurteilt den Islam pauschal als eine Religion der Intoleranz.
  • Ein Gegengewicht zu diesen negativen Einstellungen bilden die knapp 70 Prozent aller Befragten, die in Zuwanderer/innen eine Bereicherung für die eigene Kultur sehen.
  • Zwischen 17 Prozent der Befragten in den Niederlanden und über 70 Prozent in Polen meinen, Juden/Jüdinnen versuchten heute Vorteile daraus zu ziehen, dass sie während der Nazi-Zeit die Opfer gewesen sind.
  • Rund ein Drittel der Befragten glaubt an eine natürliche Hierarchie zwischen Menschen verschiedener Ethnien.
  • Die Mehrheit in Europa vertritt zudem sexistische Einstellungen, die auf eine traditionelle Rollenverteilung setzen, und fordert, dass Frauen ihre Rolle als Ehefrau und Mutter ernster nehmen sollten.
  • Gleiche Rechte werden homosexuellen Menschen von zwischen 17 Prozent der Befragten in den Niederlanden bis hin zu 88 Prozent der Befragten in Polen verweigert.
  • In allen Ländern haben die Befragten mehrheitlich das Gefühl, von Politiker/innen nicht gehört zu werden. Diejenigen, die sich politisch eher rechts positionieren, sich politisch machtlos fühlen, eine starke Führerfigur wünschen und die Todesstrafe befürworten, sind im Durchschnitt gruppenbezogen menschenfeindlicher.
  • Mit dem Autoritarismus – eine auf Recht und Ordnung sowie Disziplin setzende Grundhaltung; mit der Sozialen Dominanzorientierung – die Befürwortung von sozialen Hierarchien zwischen ‚oben‘ und ‚unten‘; und mit der Ablehnung von Diversität – einer generell ablehnenden Haltung gegenüber Vielfalt von Kulturen, Ethnien und Religionen innerhalb eines Landes.

Buch:  Zick, Andreas/Küpper, Beate/Hövermann, Andreas (2011): Die Abwertung der Anderen: eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung. Berlin: Friedrich Ebert Stifung, 222 Seiten.

 

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Studie "Rechtsextreme Strukturen in Dortmund: Formationen und neuere Entwicklungen - ein Update 2012"

21. Mai 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Literatur | Zeitschriften | Ausstellungen

Rechtsextremismus

Studie - Update 2012 liegt vor
Die Studie "Rechtsextreme Strukturen in Dortmund: Formationen und neuere Entwicklungen - ein Update 2012" ist erschienen.
Im Auftrag der Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie wurde diese von der Stadt Dortmund im Rahmen des Aktionsplans gegen Rechts veröffentlicht. Eine Broschüre zur Studie wurde von der Dortmund-Agentur aufgelegt. Gefördert wurde die Studie durch das Bundeprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken".
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Speit, Andreas Rechtsextremismus und Arbeitswelt : Ausstiege, Einstiege, Interdependenzen /

21. Mai 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Literatur | Zeitschriften | Ausstellungen


Text: Andreas Speit. - Berlin : Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin, Projekt gegen Rechtsextremismus, 2012. - 8 S. = 1,2 MB PDF-File. - ( Impulse gegen Rechtsextremismus ; 2012,1) 
Electronic ed.: Berlin ; Bonn : FES, 2012
ISBN 978-3-86498-113-5
http://library.fes.de/pdf-files/do/09001.pdf
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"Die Hunde heulen - der Todesengel ist angekommen." Oskar Maria Graf: Wir sind Gefangene - Ein Bekenntnis

17. April 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Literatur | Zeitschriften | Ausstellungen

Wir laden ganz herzlich ein zur nächsten Lesung von 
Blatt & Anners

Sonntag den 22.4.12    ab 17.00 Uhr

im SubstAnZ - Frankenstraße 25 a,  Osnabrück


"Die Hunde heulen - der Todesengel ist angekommen."
Oskar Maria Graf: Wir sind Gefangene - Ein Bekenntnis
Uwe Neubauer (Sprecher)

Texte aus dem Infoladen - 
Lesung: kostenfrei aber nicht umsonst!

Oskar Maria Graf (1894 - 1967), bayerischer Volksschriftsteller, und zugleich revolutionärer Autor, Anarchist, und zugleich Kommunist, Herzenskommunist, ohne je Parteikommunist zu sein, Zeitzeuge der bayerischen Räterepublik, radikaler Pazifist und verbrannter Dichter, verfasste mit seiner Autobiographie "Wir sind Gefangene" ein Dokument über Leben und Überleben in der Zeit zwischen 1. Weltkrieg und gescheiterter deutscher Revolution.
Grafs Gesamtwerk ist eine gnadenlose Abrechnung mit jeder Art von faschistischem, militaristischen und kapitalistischem System, eine Abrechnung mit jeder Art von Staat.
Die Lesung wird ergänzt durch Grafs spätere Texte, vor und während der Emigration.
Nach 1945 blieb er Emigrant und Provokateur, blickte kritisch auf das neue Deutschland, erinnerte seine Schriftstellerkolleg_innen unerbittlich an Ihre öffentliche Verantwortung, engagierte sich gegen Wiederbewaffnung und Wettrüsten, und blieb Mahner und moralische Instanz bis zum Schluß.

Vereinsveranstaltung - neue Gesichter willkommen - in Cooperation mit dem VNB

- No Racism - No Sexism - No Homophobia - No Fascism -

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Aufnehmen statt abwehren – Flucht, Asyl und zivilgesellschaftliches Engagement

3. Februar 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Literatur | Zeitschriften | Ausstellungen

Ende 2011 erschien im Loeper Literaturverlag – anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Menschenrechtsorganisation PRO ASYL e.V. – die Publikation „Aufnehmen statt abwehren – Flucht, Asyl und zivilgesellschaftliches Engagement“.

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Der Schriftsteller Ilija Trojanow kritisiert im Vorwort des Buches „Wir führen gerne Worte wie Menschenrechte („Die Würde des Menschen ist unantastbar“) im Mund, wir haben es uns in Nischen der Humanität gemütliche gemacht; was unser System und unser Wirken verwerflich macht, blenden wir aus, rationalisieren es weg. Könnten wir gemeinschaftlich in den Spiegel schauen, würden wir das Zerrbild einer Gesellschaft erkennen, die sich von dem Gedanken der Solidarität und Empathie zunehmend verabschiedet.“ Der kommentierte Bildband ist ein Plädoyer für eine solidarische und menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen.

 

Der Text- und Bildband stellt die Geschichte von Flucht und Asyl von 1933 bis zur Gegenwart vor. Er beleuchtet sowohl die Entwicklung einer immer strikteren Asylpolitik, einem Europa was sich zunehmend abschottet, als auch den Widerstand gegen die menschenunwürdige Behandlung, die Schutzsuchende erfahren. So bilden die Grundlage des Buches die Dokumentation asylpolitischer und -rechtlicher Entwicklungen wie die Konferenz von Evian, die Neuregelung des Asylrechts 1982, das Thema Asylpolitik im Wahlkampf, die Abschiebehaft oder die Dublin II-Regelung, die kritisch hinterfragt werden. Sie zeigt die Solidarisierung der Zivilgesellschaft auf, sowie die Geschichte einzelner Flüchtlingsgruppen, wie die der Flüchtlinge aus dem Ostblock, die aus Chile in die BRD, die der Roma oder die der Flüchtlinge aus Jugoslawien. Besonders mitreißend sind die Einzelschicksale, wie das von dem Libanesen Ali Kamal, der nach elf Monaten Abschiebehaft schrieb: „ (…) Ich habe (…) seit so langem gehofft hier herauszukommen. Ich kann nicht mehr, es ist wie sterben, denn das Leben ist am Ende, es geht nicht weiter. Welche Schuld lastet auf mir? Ich habe Angst vor dem Sterben, aber meine Zelle ist meine Zeugin: Ich kann nicht mehr! Und auch das Leben macht mir Angst. Ich will nicht mehr leben. So viele Verletzungen, Du weißt nicht, wie viele Verletzungen jeden Tag hinter diesen Mauern, das wird man nie wieder vergessen…“.

 

Interessant und nützlich ist auch das Literaturverzeichnis am Ende des Bildbandes, wie auch die Linksammlung und der Hinweis auf andere aktuelle Buchveröffentlichungen von PRO ASYL.

Zielgruppe des Buches sind neben Menschen aus Theorie und Praxis, die die Asylbewegung über die letzten Jahre begleitet haben, Multiplikatoren in den Bereichen Migration und Flucht sowie thematisch Interessierte.

Mit dem Text- und Bildband „Aufnehmen statt abwehren“ kommt PRO ASYL seinem eigenen Anspruch nach, den Günter Burkhardt, Geschäftsführer des Vereins, am 03. September 2011 während der 25-jährigen Jubiläumsfeier in seiner Abschlussrede formulierte: „Wir werden eintreten für die Menschenrechte – kompromisslos. Wir machen keine faulen Kompromisse. Für die Flüchtlinge. Für die Menschenrechte. Pro Asyl.“

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Wie Rassismus aus Wörtern spricht

29. November 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Literatur | Zeitschriften | Ausstellungen

Susan Arndt / Nadja Ofuatey-Alazard (Hg.)

Wie Rassismus aus Wörtern spricht

(K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk.

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ISBN: 978-3-89771-501-1
Ausstattung: Hardcover, 786 Seiten
Preis: 29.80 Euro 


Großformat, B5

Entgegen vieler Auffassungen ist der Kolonialismus längst nicht Geschichte, sondern diskursiv und strukturell bis heute virulent. Das erkenntnisleitende Ziel vonWie Rassismus aus Wörtern sprichtbesteht darin, herauszuarbeiten, wieweißeEuropäer_innen kolonialistisches und rassistisches Denken erschaffen und es in Wissensarchiven und ihren Begriffen konserviert haben, durch welche es bis heute wirkmächtig ist. Folgerichtig werden hier Kernbegriffe desweißenwestlichen Wissenssystems diskutiert, um das Zusammenwirken von Rassismus, Wissen und Macht aufzuarbeiten.
Diese Ausführungen werden grundiert durch theoretische Erörterungen zu Kolonialismus und Rassismus und ergänzt um alternative widerständige Benennungswege. Es geht dabei nicht um eine administrativ betriebene oder geforderte staatliche Sprachpolitik, sondern um die analytische Offenlegung dessen, was ›unsere‹ Sprache an Tradierungen enthält, was sie beinhaltet und somit reproduziert – und dabei durch Verleugnungsstrategien schützt. Die gesellschaftspolitische Hoffnung besteht darin, durch die sprachliche Bewusstmachung auch Bewusstsein und dann die Sprachpraxis zu ändern.

Aus dem Inhalt:
Gespräch über Rassismus und Antisemitismus heute.
1. Essays zum theoretischen Rahmen von Rassismus und Kolonialismus (z.B. Kolonialismus, antiislamischer Rassismus, Antisemitismus, kolonial geprägter Rassismus)
2. Essays zu Begriffen, in denen kolonialistische und rassistische Gebrauchsinhalte transportiert werden (z.B. Zeit, Moderne, Afrika, Europa, Übersetzung)
3. Begriffsessays zu Widerstandsbegriffen gegen Rassismus. Hier werden widerständige Begriffe vorgestellt werden, die rassistische Bezeichnungen aufbrechen und ablösen (z.B. Schwarze Deutsche, Afrodeutsche, Andere Deutsche, People of Color, Haapa, Maafa)
4. Rassistische Begriffe
Hier werden rassistisch gebrauchte Begriffe etymologisch, semantisch (Konnotationen in historischer Perspektive) und mit Blick auf aufgerufene Assoziationen diskutiert und als rassistisch markiert, wobei begriffliche Alternativen genannt und eingeordnet werden .
4.1. Exemplarische Beiträge
4.2. 40 rassistische Begriffe im Überblick
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