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Dietrich Kittner - der schärfste und Fernseh-verbotene Kabarettist ist tot

16. März 2013 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Personen

Dietrich Kittner ist am 15.2.13 gestorben.








 
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Dietrich Kittner Audio CD 

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Generalanzeiger 17.2.13 -- Kabarettist Dietrich Kittner gestorben - er war der Dollste

17. Februar 2013 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Personen

"Nicht alles glauben" - Kabarettist Kittner ist tot
HANNOVER.  Jahrzehntelang wetterte er gegen Machtanmaßung von Politik und Staat, soziale Missstände und Militarismus und war ein Urgestein des linken politischen Kabaretts: Der hannoversche Kabarettist Dietrich Kittner ist am Freitag im Alter von 77 Jahren in seiner Wahlheimat Österreich gestorben.
Dietrich Kittner

Der Kabarettist Dietrich Kittner starb im Alter von 77 Jahren in seiner Wahlheimat Österreich. Foto: Holger Hollemann Foto: DPA

Das teilte sein Produzent in Hannover mit. Kittner stand 50 Jahre auf der Bühne und trat mehr als 30 Jahre lang in einem eigenen Theater in Hannover auf. Mit seinen Programmen und Tourneen erreichte Kittner vor allem in den 1960er und 70er-Jahren ein Millionenpublikum. Zielscheibe seiner Kritik waren dabei stets die Regierenden.

"Ich habe mich früher gerne als Denkspaßmacher bezeichnet, heute habe ich Angst, ich muss mich einen Propheten nennen", sagte Kittner vor gut zwei Jahren der dpa. Als in seinen jungen Jahren gegen die Wiedereinführung einer deutschen Armee demonstriert wurde, habe er noch nicht so recht geglaubt, dass es wieder deutsche Kriege gebe. Nach der Wende habe er vor Rassismus und Sozialabbau gewarnt, beides habe sich bewahrheitet. "Einen solchen Sozialabbau, das haben wir damals nicht für möglich gehalten."

"Ich kann die Leute nicht zu meiner Meinung bekehren", sagte Kittner. "Ich bin nicht objektiv und sage stets in meinem Programm "Ich bin ja Linker"". "Wichtig ist aber, wenn man die Leute dazu bringt, dass sie nicht alles glauben." Er habe einen Hass auf Unlogik und liebe es nicht, belogen zu werden, dann bohre er nach. Kabarett habe es schwerer als früher. "Der Ton ist härter geworden." Auf kritische Briefe an Politiker habe er anders als früher keine Antworten mehr bekommen. "Die Arroganz der Macht ist so gewachsen", diagnostizierte er.

Bereits als Siebenjähriger gab Kittner auf einem Hinterhof in Schlesien Schlagerparodien zum Besten. Später hätte der Zahnarztsohn gerne Schauspiel studiert, entschied sich aber für Geschichte und Jura in Göttingen. Dort entdeckte er die Liebe zum Kabarett und gründete die Studentengruppe "Leid-Artikler" und hing sein Studium an den Nagel. Langjährige Gastspiele folgten, bis er sich 1965 für eine Solokarriere entschied und 1975 mit seiner Frau Christel das "Theater an der Bult" und später das "Theater am Küchengarten" in Hannover eröffnete.

Immer wieder eckte Kittner an und wurde zeitweise das "größte Schandmaul der Nation" geschimpft. Weil er gemeinsam mit anderen Sozialdemokraten einen nach Meinung der SPD "kommunistisch gesteuerten" Aufruf unterzeichnete, wurde er 1971 aus der Partei ausgeschlossen. Als einer von wenigen Westkünstlern absolvierte er auch mehrere große DDR-Touren. Bis 1990 war sein Theater das einzige Privattheater Niedersachsens, das vom Land - auf Weisung des damaligen CDU-Ministerpräsidenten Ernst Albrecht - nicht finanziell gefördert wurde.

Der Weg ins Fernsehen sei ihm stets versperrt worden, klagte Kittner noch kürzlich. Dem deutschen Fernsehen fehle der Mut zu politischem Kabarett, viele Kollegen und Intendanten seien weichgespült, Verantwortliche in den Sendeanstalten agierten wie Proporzbeamte, "da haben manche es nicht gerne, wenn Ross und Reiter genannt werden", meinte Kittner.

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Böhme-Zeitung 5.12.12 -- Charly Braun 45 Jahre (nicht 30) gewerkschaftlich aktiv

5. Dezember 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Personen

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Heide-Kurier 21.11.12 -- KI-Soltau feiert Geburtstag

22. November 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Personen

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am Sa. 24.11.12 - 30 Jahre Kulturinitiative Soltau feiern

22. November 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Personen

kulturinitiative-soltau.de

24.11.2012 KANTINEN SPECIAL: 30 Jahre KI SOLTAU
Kleine und große Namen wurden zu Begleitern der KI, und manch einer kam über die Jahre immer wieder auf die Bühne in Soltau. Schön war es, Klaus Lage, Soltauer mit Karriere, in Soltau live sehen zu können, doch gerade neue unbekannte, junge und alte Talente machen die Farbigkeit des Programms aus. Der anfangs ungeliebte Verein aber war keine Eintagsfliege, auch wenn manch heftiges Wort viel, manch abenteuerliche Geschichte wurde erfunden, die Kirche blieb im Dorf. Manch Vergnügliches stellte sich ein, man hat sich arrangiert , und das gilt für alle Seiten. Ja- schließlich wird es dann doch als Bereicherung empfunden und so ist nun das zu feiern was zu feiern ist: 30 Jahre KI
Samstag  24.11.12 KANTINEN SPECIAL: 30 Jahre KI SOLTAU
Den runden Geburtstag der KI wollen wir mit Freunden, Fans und Mitgliedern in der KANTINE feiern. Wie laden ein zu Life Musik und Musik vom Plattenteller, um diese Nacht zu tanzen.
Nur Abendkasse 5€ / Mitglieder haben freien Eintritt
Beginn 20 Uhr




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radioflora.de 19.10.12 zu Horst Kröger

18. Oktober 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Personen


im Internet-Radio radioflora.de     in der Sendung culture-courage (bisher von Horst und Charly gemacht) gibts Worte und Musik zu Horst Kröger - u.a. von Lady Gaga, Tom Kirk, Bernd / Vier-Linden, David / antifa und AG-Bildungsstreik, Heidrun Dittrich/ MdB Die Linke, Charly Braun und den Horst-Kröger-Kindern Alex, Lena und Simon gesprochen
internet-radio:
radioflora.de   Mi. 17.10.12 von 18 - 19 h    sendung culture_courage:

    Wiederholung  Fr. 19.10.12 um 11 - 12 Uhr      und      19 - 20 Uhr
Weitere Infos:   http://antifa.sfa.over-blog.com/categorie-10514346.html
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Walsrode 12.10.12 - Trauerrede von Heidrun Dittrich MdB Die LINKE für Horst Kröger

12. Oktober 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Personen

Horst Kröger

Trauerfeier am 12.10.2012 in der  ver.di – Bildungsstätte Walsrode, Trauerrede von Heidrun Dittrich, MdB

Die LINKE. Hannover, Nds.

 

Liebe Monika Kröger, liebe Lena, liebe Alexandra, lieber Simon,  liebe Weggefährten von Horst Kröger von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN- BdA), liebe Kolleginnen und Kollegen von  ver.di,   liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats und liebe Genossinnen und Genossen der Partei DIE LINKE., liebe Trauergäste,

Ich traure mit Ihnen um Horst Kröger.

Am 30.06.2012 habe ich Horst auf der Landesvertreterinnenversammlung der Partei Die Linke. als Landtagskandidaten gewählt. Er war als Interessensvertreter für die jungen Menschen, als Antifaschist und Vetreter der Bürger im Stadtrat aktiv und deshalb haben wir ihn in der LINKEN als Landtagskandidaten für die Landtagswahl 2013 aufgestellt.

Horst hat seit seiner Jugend soviele politischen Erfahrungen gesammelt, dass es für drei Leben gerreicht hätte, aus diesem Erfahrungsschatz hat er  geschöpft. Ich verabschiede mich von einem Menschen, einem Genossen, einem Gewerkschaftskollegen, der sich gemeinsam mit Jugendlichen  für eine bessere Welt eingesetzt hat. Die anwesenden Genossen des Kreisvorstandes des Kreisverbandes Heidekreis der LINKEN schildern Horst als einen Genossen, der gerne pünktlich die Sitzung verließ, um bei seiner Familie zu sein.

Die Erfahrung, als Linker ausgeschlossen zu werden trifft auch heute noch Menschen, die sich für ihre Rechte und Ideale einsetzen. Eine Abgrenzung nach links darf es nicht mehrgeben. Es ist falsch, dass heute wieder die Familienministerin Schröder den Gesinnungserlass geschaffen hat, wonach Vereine, die antirassistische Arbeit machen fürihre Bündnispartner die Anpassung ans System garantieren sollen. Diese Extremismusklausel muss weg!

Horst hat sich in seinersozialpädagogischen Arbeit auf die Seite der Jugendlichen gestellt, er hat sich an den Jugendlichen und ihren Bedürfnissen orientiert. Nicht die jungen Menschen sind schuld, wenn sie keinen Ausbildungsplatz finden, sondern die Orientierung am Profit und der Ökonomie der politisch Herrschenden behindert ihre Zukunft. So wie Horst, wissen wir, dass jeglicher sozialer Fortschritt erstritten werden muss. Hier und heute im Freundes- und Familienkreis zeigt sich sein Lebenswerk: Sich gegenseitig zu ermutigen, um gemeinsam die Welt zu verändern!

Er hat uns gezeigt, dass die Spaltung der Gesellschaft nicht zwischen Alt und Jung, Einheimischen und Eingewanderten, Arbeitslosen und Beschäftigten besteht, sondern zwischen Arm und Reich, Oben und Unten, Besitzenden und Arbeitssuchenden. Diese Spaltung setzt sich im Berufsleben fort. Am Arbeitsplatz ist Anpassung gefordert und die Solidarität zwischen den Kolleginnen und Kollegen muss immer wieder aufs Neue hergestellt werden. Aber wir wissen auch, die Solidarität gibt es nur unter uns, oben ist es kalt und es herrscht die Konkurrenz.

Die Menschen entwickeln sich im Widerstand. Horst hat sie ermutigt, die Gesellschaft mitzugestalten. Im Stadtrat hat er sich gegen die Privatisierung der Daseinsvorsorge gestellt. Unsere Steuergelder sollen für uns vor Ort eingesetzt werden und nicht zur Absicherung der Bankenprofite.

 Als Mitglied der VVN-BdA, der auch ich angehöre, hat sich Horst für die antifaschistische und antirassistische Arbeit eingesetzt. Gegen Abschiebungen gekämpft. Jeder der hier ist, gehört dazu. Kein Mensch ist illegal!

Jetzt müssen wir lernen, ohne ihn weiter zu leben und zu kämpfen. Sein Lebenserk verkörpert sich in allen Menschen, die hier sind und ihn gekannt haben. Lasst uns die Verbindungen stärken, den Kreis größer machen und uns gemeinsam für eine friedvolle Welt eintreten.

Danke, dass ich zu Ihnen und Euch sprechen durfte.

 

 

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Böhme-Zeitung 10.10.12 -- LINKE-Nachruf für Horst Kröger

12. Oktober 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Personen

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