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Von den Tätern nicht schweigen

23. Juli 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

Von den Tätern nicht schweigen

Bei seiner kommenden Fahrt durch die Südpfalz wird der "Zug der Erinnerung" die aktuellen Ereignisse um den "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) zum Anlaß nehmen, um auf das seit 1945 anhaltende Kontinuum von Rassismus und nationalem Größenwahn aufmerksam zu machen.

Das Gedenken an die Opfer dürfe nicht dazu führen, daß von den Tätern geschwiegen werde, heißt es bei der Bürgerinitiative. "Der Einfluß der Täter hörte nach der Befreiung nicht auf. Ihre Spuren führen in die Gegenwart."

Nicht nur bei der Deutschen Bahn setzten zahlreiche Verantwortliche für die Massendeportationen ihre Karrieren in der Bundesrepublik fort.

Vergleichbare Tätergruppen füllten den beschwiegenen Traditionsbestand auch anderer Großunternehmen. Zugleich kam es nur in wenigen deutschen Familien zu einem wirklichen Bruch mit der eigenen Teilhabe an der großdeutschen Aggression. Dies wirkt sich in der zweiten und dritten Generation der Tätererben verheerend aus.

Beispielhaft sind die Zustände in Neustadt (Rheinland-Pfalz), wo eines maßgeblichen Schuldigen an Deportation und Tod vieler Kinder und Jugendlichen ehrend gedacht wird (Foto rechts: Familiengrab).

"Ohne eine generationsübergreifende Weitergabe der ideologischen Elemente, die in der NS-Zeit radikalisiert wurden und zu millionenfachen Opfern führten, wären politische Gruppierungen wie die NSU-Zelle nicht denkbar", heißt es in einer internen Ausarbeitung des Trägervereins "Zug der Erinnerung".

Inzwischen stehen die Daten der Fahrt durch die Südpfalz fest:

Landau: Sonntag, 14.10. / Montag, 15.10. - Dienstag, 16.10.2012
Germersheim: Mittwoch, 17.10. - Donnerstag, 18.10.2012
Schifferstadt: Freitag, 19.10. - Samstag, 20.10.2012
Neustadt: Montag, 22.10. - Mittwoch, 24.10.2012
Haßloch: Donnerstag, 25.10. - Samstag, 27.10.2012
Pirmasens: Montag, 29.10. - Mittwoch, 31.10.2012

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Familiengrab: Ein Riegel aus Stein mit dem Namen des Schuldigen an Deportation und Massenmord von tausenden Menschen wird auf dem christlichen Friedhof von Neustadt (Rheinland-Pfalz) zur Andacht ausgestellt (Foto 2011). Der Steinklotz trägt den Namen des NS-Gauleiters Josef Bürckel. Bürckel ist für die rassistischen Untaten an den Juden der Saarpfalz verantwortlich, die er 1940 mit der "Reichsbahn" nach Südfrankreich verschleppen ließ. Von dort führte die Odyssee der Opfer in die NS-Lager und in die Vernichtung. Dem Täter lassen sowohl die christliche Gemeinde wie auch die Stadtverwaltung Neustadt bis heute Ehre angedeihen. Einen Antrag auf Entfernung des provokanten Grabmals wies der Bürgermeister von Neustadt zurück. Die hermetische Gestalt des Familiengrabs, das in der Nachkriegszeit angelegt wurde, speichert eine hohe Symbolkraft: Der Steinriegel des toten Mordbeihelfers wird von Blöcken der verblichenen Ahnen gestützt und lastet auf den Steinen der Erben, die nach ihm starben.
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"Zug der Erinnerung" kommt in die Südpfalz

22. Mai 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

In mehreren Städten der Südpfalz sollen im kommenden Herbst die jugendlichen Deportationsopfer des NS-Regimes besonders geehrt werden. Dazu haben Bürgerinitiativen, Schulen, Kommunen und die Mainzer Landesregierung den "Zug der Erinnerung" eingeladen. Feste Termine oder Optionen für den Zugaufenthalt mit seinen Ausstellungswaggons gibt es bereits in Germersheim, Haßloch, Landau, Pirmasens und Schifferstadt.

Anlass der Einladungen ist das Datum der Wiederkehr der Massenverschleppungen von über 6.000 Menschen aus der Saar, der Pfalz und Baden im Oktober 1940. Diese Gebiete sollten als erste "judenfrei" gemacht werden. Auf dem Umweg über Südfrankreich und Paris transportierte die "Reichsbahn" die Gefangenen später "in den Osten". Dort erwartete auch unzählige Kinder und Jugendliche der Tod.

"Aber nicht nur dieses Datum lässt die Fahrt bedeutend werden", heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. "Die Mordserie des NS-Untergrunds und der Anstieg rassistischer Gewalttaten verdienen eine klare Antwort. Sie muss im öffentlichen Raum, auf der Straße oder auf den Bahnhöfen gegeben werden. Vor der Wiederkehr von Antisemitismus und vor nationalem Größenwahn dürfen wir uns nicht hinter die Gardinen flüchten."

Die Bürgerinitiativen und Kommunen der Südpfalz, vor allem aber das Mainzer Bildungsministerium, haben einen hohen Teil der Fahrtkosten übernommen, da sich sowohl die DB AG als auch das Berliner Verkehrsministerium im fünften Jahr weigern, den Zug kostenlos über das staatliche Schienennetz fahren zu lassen.

 

Quelle: Zug der Erinnerung

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Unredlich, falsch, unverantwortlich

28. April 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

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Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) (hier rechts mit einem Scheckimitat) verteilt Miiliardenbeträge aus Steuergeldern an die DB AG. Das von Rüdiger Grube (links) geleitete Unternehmen reicht diese Summen an die deutsche Schienenindustrie weiter. Sie hat bereits an den NS-Massendeportationen mit der "Reichsbahn" gut verdient. Für die Überlebenden der Großverbrechen und für das Gedenken an die in Auschwitz gebliebenen "Reichsbahn"-Opfer gibt es nichts.

Die jüngste Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentische Anfrage zum "Zug der Erinnerung" weist die gleichnamige Bürgerinitiative als "unredlich, falsch und unverantwortlich" zurück. Die Anfrage hatte die Fraktion "Die Linke" gestellt, da der "Zug der Erinnerung" seine weiteren Aktivitäten von einer vollständigen Rückzahlung der Zwangsgebühren des Staatsunternehmens Deutsche Bahn AG abhängig macht. Auch die Fraktion "Bündnis 90/ Die Grünen" hatte deswegen Anfang April an den zuständigen Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) appelliert. Ebenso schaltete sich in den vergangenen Wochen der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion ein. Die Bundesjustizministerin (FDP) intervenierte bei ihrem Kabinettskollegen. Dutzende Abgeordnete, darunter auch CSU-Parlamentarier des bayerischen Landtags, wurden im Bundesverkehrsministerium vorstellig, um ein Ende des Gedenkens im "Zug der Erinnerung" abzuwenden - vergeblich. (Medienberichte)

Unredlich

In ihrer Antwort erweckt die Bundesregierung den Eindruck, sie könne auf Entscheidungen der DB AG keinen Einfluß nehmen. Diese Äußerungen nennt der "Zug der Erinnerung" unredlich. "Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesregierung, ist Eigentümerin der Deutschen Bahn AG. Staatssekretäre dreier Bundesministerien entscheiden in den führenden DB-Gremien über die Unternehmenspolitik. Sie wissen, daß die Erhebung von Gebühren für den 'Zug der Erinnerung' rechtlich zweifelhaft ist. Dies hat ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags festgestellt. Trotzdem unternimmt die Bundesregierung nichts und schadet dadurch dem Gedenken an die Opfer der NS-'Reichsbahn' massiv ."

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Für die Deportierten

26. Januar 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

Mit Veranstaltungen auf den Bahnhöfen Leipzig und Saarbrücken erinnern Bürgerinitiativen an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 67 Jahren. In Saarbrücken hat der Verein "DenkmalMit!" die Deutsche Bahn AG über die beabsichtigte Installation einer Gedenkplakette informiert, die über 70 Tausend Verschleppten gilt. Sie wurden aus dem besetzten Frankreich über den Bahnhof Saarbrücken "nach Osten" transportiert. Den Text der Plakette entwarf der Saarbrücker Verein gemeinsam mit dem "Consistoire Isréalite de la Moselle", der Vertretung jüdischer Gemeinden im Nachbarland. Weil die Deutsche Bahn AG darauf besteht, den Text "prüfen" zu wollen, läßt die Installation auf sich warten.

Verzögert wurde die Errichtung eines Mahnmals auch auf dem Leipziger Hauptbahnhof. Hier verlangt die Deutsche Bahn AG den Abschluss eines sogenannten Gestattungsvertrages, bevor das Mahnmal an Gleis 24 auf Dauer erinnern darf. Der rund 20 Paragraphen umfassende Text droht den Leipziger Bürgerinitiativen finanzielle Folgen an, sollten sie den Bestimmungen nicht nachkommen. In dem Vertrag tritt die DB AG, das Nachfolgeunternehmen der kriminellen NS-"Reichsbahn", als unbeteiligte "Gestattungsgeberin" auf, die Leipziger Initiativen, die an die "Reichsbahn"-Opfer erinnern wollen, werden als nutznießende Bittsteller ("Gestattungsnehmer") behandelt. Mit dieser Verdrehung setzt die DB AG die juristische Fixierung ihres unwahrhaftigen Geschichtsbilds fort. Demnach stehe das Folgeunternehmen der NS-"Reichsbahn" in keinerlei Rechtsverpflichtung gegenüber den Opfern der millionenfachen Mordbeihilfe auf dem deutschen Schienennetz. Die Stadt Leipzig hat es bis heute abgelehnt, in den sogenannten Gestattungsvertrag einzutreten. Die Leipziger Bürgerinitiativen suchen jetzt nach "Paten".

 

Quelle: Zug der Erinnerung

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mit der Reichsbahn in den Tod

21. Dezember 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

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Ehrung für Julius Hirsch

11. Oktober 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

Auf Gleis 84 im ehemaligen Düsseldorfer "Reichsbahn"-Depot steht die Ausstellung mit Exponaten über den letzten Weg von Julius Hirsch und Millionen anderer Deportationsopfer bereit. In dem früheren Depot hielt die "Reichsbahn" Loks und Waggons für den Betrieb im Rheinland vor. Hier rangierten auch die Transporteinheiten, mit denen NS-Opfer aus dem gesamten "Reichs"-Gebiet in die Vernichtung verschleppt wurden. Der Zug mit Julius Hirsch traf am 1. März 1943 in Düsseldorf ein und erreichte Auschwitz-Birkenau zwei Tage später.zug_banner.jpg

 

Mehr Informationen: http://www.zug-der-erinnerung.eu

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"Zug der Erinnerung" in Düsseldorf

5. Oktober 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

Pressemitteilung Nr. 02-11

 

"Zug der Erinnerung" in Düsseldorf
Anlässlich des Gedenkens an Julius Hirsch
durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB)

An drei Tagen im Oktober kommt der "Zug der Erinnerung" in die Landeshauptstadt. Über 420 Tausend Besucher sahen bisher die Ausstellung, die Opfern der NS-Deportationen gewidmet ist. Die Ausstellungswagen, die von einer Dampflok gezogen werden, können auf einem Gleis am Meilenwerk besucht werden, dem ehemaligen Depot der "Deutschen Reichsbahn". Hier wurden jene Waggons bereit gestellt, in denen Tausende die letzte Fahrt in die Vernichtungslager antreten mussten.

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Zu den Deportierten, deren Weg in den Tod über Düsseldorf führte, gehört Julius Hirsch, jüdisches Mitglied der deutschen Fußballnationalmannschaft. Der Gefangenentransport, in dem der begeisterte Sportler nach Auschwitz verschleppt wurde, erreichte das Düsseldorfer Schienennetz am 01. März 1943. Hier wurden dem Zug weitere Wagen mit Opfern aus dem Rheinland angehängt. Bei einem Zwischenaufenthalt in Dortmund konnte Julius Hirsch eine Postkarte auf die Gleise werfen. Die wenigen Zeilen sind sein letztes Lebenszeichen. Bei Ankunft in Auschwitz wurde der Nationalspieler ermordet.

An Julius Hirsch erinnert der Deutsche Fußballbund (DFB) jährlich mit einem gleichnamigen Preis und fordert "seine Mitgliedsverbände und Vereine, seine mehr als sechs Millionen Spieler, Trainer, Funktionäre und besonders die Jugend (...) auf, sich gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen auf dem Fußballplatz, im Stadion und in der Gesellschaft zu stellen."

Der "Zug der Erinnerung" unterstützt das Engagement des DFB, der den Julius-Hirsch-Preis am 11. Oktober in Anwesenheit des Düsseldorfer OB im Meilenwerk übergeben wird. Unterstützung leistet auch die Mahnund Gedenkstätte Düsseldorf sowie die Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum.

Ausstellung im "Zug der Erinnerung":

Montag, 10. Oktober bis Mittwoch, 12. Oktober jeweils 08.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Meilenwerk Düsseldorf, Harffstr.110 a (Haupteingang)

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Zwei-Milliarden-Klage gegen DB AG

23. Mai 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

Osteuropäische "Reichsbahn"-Opfer kündigen eine Sammelklage gegen die Deutsche Bahn AG an (Medienberichte).

Die Forderungen nach Rückzahlung von Deportationseinnahmen der "Reichsbahn" stützen sich auf ein Gutachten des "Zug der Erinnerung" und kommen einschließlich Zinsen auf einen Gesamtbetrag von knapp zwei Milliarden Euro.

Das Verfahren wird in den USA vorbereitet. Deutsche Gerichte halten die Forderungen der NS-Opfer für "erledigt", da die Bundesstiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" (EVZ) den früheren Tätern "Rechtsfrieden" garantiert. Die Klage richtet sich deswegen auch gegen Praktiken der EVZ, die nach Auffassung ihrer Kritiker Täterschutz betreibt: Wer in den Berliner Stiftungsfonds einzahlt, braucht Strafverfolgung wegen Mord und Völkermord nicht länger zu fürchten, obwohl diese Verbrechen nach internationalem Recht niemals verjähren. Bitte lesen Sie dazu auch unser Interview.

Anlässlich der Klageankündigung dokumentieren wir eine Erklärung des "Zug der Erinnerung"
(Zwischenüberschriften von der Redaktion).

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Erklärung
Forderungen der NS-Opfer „in vollen Umfang berechtigt“

Die in den USA vorbereitete Klage zur Rückzahlung von Bahn-Einnahmen bei den NS-Massendeportationen wird in der Bundesrepublik unterstützt. „Ansprüche der Überlebenden, die von der ‚Deutschen Reichsbahn’ zu Millionen in die Lager verschleppt wurden und dafür auch noch zahlen mussten“, seien „in vollem Umfang berechtigt“, schreibt die von der EU geförderte Bürgerinitiative „Zug der Erinnerung“ in einer Stellungnahme zu dem am Wochenende bekannt gewordenen Klageauftrag in den USA.

Schuld

Demnach verlangen mehrere Tausend Überlebende aus Osteuropa, dass die heutige Deutsche Bahn AG sämtliche Tateinnahmen, die ihr aus dem Erbe der „Deutschen Reichsbahn“ zuflossen, an die Opfer zurückerstattet. Für die Deportationen berechnete die „Reichsbahn“ Kilometergelder. Fahrten in den Tod stellte sie bei Kindern mit Rabatten in Rechnung. Die Sammelklage auf Rückerstattung wollen die Überlebenden wegen der dortigen Rechtslage im Juni in den USA einreichen. Laut einem Gutachten des „Zug der Erinnerung“ betragen die Deportationseinnahmen aus der Mordbeihilfe der „Reichsbahn“ mindestens 445 Millionen Euro heutiger Währung. Unter Anrechnung sämtlicher Zinsen kommen die Klägeranwälte auf einen von der DB AG geschuldeten Betrag von knapp 2 Milliarden Euro.

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Zug der Erinnerung - Neue Fahrt beginnt im März

26. Januar 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

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Noch vor Beginn seiner neuen Fahrt durch Nordrhein-Westfalen (NRW) und an die niederländische Grenze begleitet der "Zug der Erinnerung" das Gedenken in den früheren Deportationsorten (Fahrplan). Zum Holocausttag (27. Januar 2011) und unter Hinweis auf den kommenden Aufenthalt des Zuges wurde in Mönchengladbach angeregt, am Bahnhof der Stadt ein Mahnmal zu errichten Über 400 Bürger sind aus Mönchengladbach mit der "Reichsbahn" verschleppt worden.

Die Anregung erging in einem Brief an den heutigen Bahnchef Rüdiger Grube (Medienberichte). Grube ist auch Adressat zahlreicher Beschwerden, in denen Bürgerorganisationen ebenso wie Kommunalvertretungen auf der neuen Fahrtroute des Zuges ein Ende der Bepreisung des Gedenkens durch die Deutsche Bahn AG verlangen. Der private Trägerverein des Zuges rechnet in NRW mit Bahngebühren von über 10 Tausend Euro.

Bruch mit dem Erbe der Täter

Kooperationspartner des Zuges ist in NRW das Bistum Aachen. Es hat für die Aufnahme der Zugausstellung in mehr als 10 Städten gesorgt und trägt erhebliche Teile der Kosten. Damit unterstützen deutsche Katholiken zum zweiten Mal das Gedenken an den Bahnhöfen und setzen eine Initiative der katholischen Arbeiterbewegung in Münster fort (Nicht Schuld, aber Verantwortung). Die überparteilichen Aktivitäten des Zuges schliessen Menschen jedweden Bekenntnisses ein, wenn sie gegen Rassismus und Rechtsextremismus zusammenstehen, wie jetzt in Wuppertal (http://wuppertal-gegen-rechts.de). Einziges Ziel des Trägervereins ist der vorbehaltlose Bruch mit dem Erbe der Täter, das Gedenken an die Opfer und die Hilfe für die Überlebenden.

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