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Militarist in Uni-Hannover

19. Januar 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Antimilitarismus

 Militarist in Uni-Hannover:

der einschlaegig bekannte Franz Uhle-Wettler referiert fuer den RCDS
(Ring christlich "demokratischer" Studenten - CDUnahe Studierendenorganisation)
am 22.01.2008 um 18 uhr im conti-hochhaus, raum 009 der Universität Hannover.

Thema:
"Der Einfluss der politischen Korrektheit auf unser Geschichtsbild".

zur Info: Franz Uhle-WEttler ist "Militärhistoriker", rechtsextremer
Buchautor (u.a. mit Dieter Stein im offen rechtsextremen Arndt-Verlag),
Geschichtsrevisionist und Autor in der Jungen Freiheit. Tritt öfter mit
anderen Rechtsextremisten auf (z.B. bei Burschenschaften oder
Vertriebenenvebänden).

Damit stellt der hannoversche RCDS erneut seine Kontakte nach ganz
rechts außen unter Beweis. Nach diversen nationalistischen Pamphleten,
Schulterschluss mit Burschenschaftern der "Deutschen Burschenschaft" findet
nun eine offen rechtsextreme Veranstaltung an der Uni Hannover statt.

Aus Wikipedia
Franz Uhle-Wettler (* 30. Oktober 1927 in Eisleben) ist Generalleutnant
a. D. der Bundeswehr und Militärhistoriker.
Franz Uhle-Wettler trat 1943 als Flakhelfer in die Wehrmacht ein, war
dann vor Kriegsende zunächst noch Seekadett in der Kriegsmarine und nach
Kriegsende bis 1947 in Gefangenschaft. Danach war er als Bergarbeiter
tätig bevor er in Marburg ein Studium der Neueren Geschichte und der
Orientalischen Sprachen aufnahm. Zur Ergänzung seiner Studien fuhr er
(angeblich mit dem Fahrrad) nach Indien und setzte sein Studium dort fort.
Afghanistan und Teile Irans durchquerte er zu Pferd. Mit der Arbeit
Staatsdenken und Englandverehrung bei den frühen Göttinger Historikern.
Achenwall, von Schlözer, Freiherr von Spittler, Brandes, Rehberg,
Heeren. wurde er zum Dr. phil. promoviert.
Er trat 1956 in die neu aufgestellte Bundeswehr ein, wurde zum
Generalstabsoffizier ausgebildet und hatte verschiedene Verwendungen in Stäben
und in der Truppe (unter anderem als Kommandeur einer Panzerdivision).
Zuletzt war er Kommandeur des NATO Defence College in Rom. Von dort aus
wurde er im Rang eines Generalleutnants in den Ruhestand verabschiedet.
Seit 1996 ist er Mitglied des Kuratoriums der Carl-Schurz-Stiftung, die
mit der Partei Die Republikaner (REP) eng verbunden ist. Als Autor
einiger militärhistorischer Bücher, z.T. unter dem Pseudonym Ulrich
Werner, und Referent machte er mit geschichtsrevisionitischen Thesen auf sich
aufmerksam. Dabei engagierte sich Uhle-Wettler für die Verteidigung
des SS-Hauptsturmführers Erich Priebke, der 1994 in einem argentinischem
Kurort aufgespürt werden konnte. Anerkennung finden seine Ansichten in
Zeitschriften wie Junge Freiheit, Aula, Europa Vorn, Criticón und das Ostpreußenblatt.

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