15. - 22. Februar Mut tut gut !

Hannover
Freizeitheim Lister Turm Waldseestr. 100
Freitag, 15.2.2008, 18 bis 21 Uhr
„Reichsbanner und Sozialistische
Arbeiterjugend“
In dem Vortrag wird das Verhältnis des Reichsbanner
Schwarz-Rot-Gold zu der Sozialistischen
Arbeiterjugend (SAJ) in Hannover in der Weimarer
Republik dargestellt. Zudem geht es um den
gemeinsamen Kampf der beiden Organisationen
gegen den Nationalsozialismus zu Beginn der
1930er Jahre in der Eisernen Front zur Verteidigung
der Republik.
Referenten: Egon Kuhn (Otto Brenner Akademie)
und Herbert Schröder (ehemaliger Leiter des
Freizeitheimes Lister Turm).
In Kooperation mit der SJD „Die Falken“ Bezirk Hannover.
Samstag, 16.2. und Sonntag, 17.2.2008,
jeweils 13 bis 17 Uhr
„Zivilcourage“ für Erwachsene
Eingreifen, wenn andere angegriffen werden –
kann ich das?
In diesem Workshop erkunden wir Möglichkeiten,
die zu unserem Auftreten und unseren
Fähigkeiten passen.
Anmeldung unter: (0511) 168-42402
In Kooperation mit der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule
Hannover und Bürgerkomitee „Weiße Rose“
Sonntag, 17.2.2008, 19 bis 20 Uhr
Maskentheater „Das verratene Selbst“
Das Theaterstück zeigt auf äußerst anschauliche
Weise, wie es zu Hass, Gewalt und Krieg
kommen kann. Fiktive und reale Personen
werden durch Masken dargestellt und in Form
von Videoaufzeichnungen eingespielt.
Eintritt: 3 €, Dauer: ca. 50 Minuten
Anmeldung unter: (0511) 168-42402
Ein Stück von Ralf-Peter Post vom Scharniertheater Hannover.
Montag, 18.2 und Mittwoch, 20.2.2008,
jeweils 9 bis 13 Uhr
„Zivilcourage“ für SchülerInnen
Eingreifen, wenn andere angegriffen werden –
kann ich das?
In diesem Workshop erkunden wir Möglichkeiten,
die zu unserem Auftreten und unseren Fähigkeiten
passen.
Anmeldung unter: (0511) 168-42402
In Kooperation mit der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule
Hannover und Bürgerkomitee „Weiße Rose“.
Montag, 18.2.2008, 10 bis 12 Uhr
„Hannover unterm Hakenkreuz“
für Kinder und Jugendliche
Stätten der Verfolgung und des Widerstandes
Bei einem Stadtspaziergang sehen und erfahren
die SchülerInnen interessante Einzelheiten über
die Gewerkschaftsbewegung, die Rolle der Kirche
während der nationalsozialistischen Zeit und die
allmähliche Ausgrenzung der jüdischen BürgerInnen
bis zur Deportation. Auch der Lebensalltag
der HannoveranerInnen bis zum Kriegsende wird
unter spezieller Berücksichtigung der Situation
der Kinder und Jugendlichen besprochen.
Treffpunkt: Neustädter Kirche, Rote Reihe;
Endpunkt: Holocaust Mahnmal, Georgstraße.
Teilnehmerentgelt: 3 €
Anmeldung unter: (0511) 168-42402
In Kooperation mit Stattreisen Hannover.
Montag, 18.2.2008, 16.30 bis 18.30 Uhr
„Hannover unterm Hakenkreuz“
für Erwachsene
Stätten der Verfolgung und des Widerstandes
Ein aktiver Spaziergang zu den Themen: Gewerkschaftsbewegung,
die Rolle der Kirche während
der nationalsozialistischen Zeit und die allmähliche
Ausgrenzung der jüdischen BürgerInnen bis
zur Deportation.
Treffpunkt: Neustädter Kirche, Rote Reihe;
Endpunkt: Holocaust Mahnmal, Georgstraße.
Teilnehmerentgelt: 4 €
Anmeldung unter: (0511) 168-42402
In Kooperation mit Stattreisen Hannover.
Montag, 18.2.2008, 19 bis 21 Uhr
„Verdrängung in Hannover“
Themen der Podiumsdiskussion sind die allgemeine
Verdrängung der eigenen Beteiligung
und Verantwortung für die Gräueltaten der
NS-Zeit, das aktuell bekannt gewordene Verhalten
der Unternehmerfamilie Quandt (BMW)
und deren ehemaliges KZ auf dem Varta-Gelände
in Stöcken.
Als Gäste sind eingeladen: Prof. Rolf Wernstedt
(ehemaliger niedersächsischer Kultusminister),
Alptekin Kirci (ehemaliger Bezirksbürgermeister
Herrenhausen-Stöcken) und Ursula Kiessling
(Arbeitsgemeinschaft KZ Stöcken).
Moderation: Walter Meinhold, Landtagsabgeordneter.
In Kooperation mit dem SPD-Ortsverein List-Süd
Dienstag, 19.2.2008, 19 bis 21 Uhr
„Gegen rechte Gewalt und
Nationalsozialismus“
Herr Krokowski von der Polizeidirektion Hannover
wird über allgemeine rechtsextremistische
und fremdenfeindliche Erscheinungsformen in
der hiesigen Region informieren und verschiedene
Interventionsmaßnahmen von Seiten der
Polizei und Erziehungsberechtigten gegen ein
Abwandern in die rechte Szene sowie Ausstiegschancen
darstellen. Anschließend besteht die
Möglichkeit zur Diskussion.
In Kooperation mit der Polizeidirektion Hannover.
Mittwoch, 20.2.2008, 20 bis 22.30 Uhr
„Linke Lieder gegen den rechten Ton“
Unter diesem Motto treten der „DGB-Chor
Hannover“, der „Glocksee-Chor Hannover“ und
die „Lister Rothäute“ zu einem gemeinsamen
Liederabend gegen neue rechte Gewalt auf.
Beste Unterhaltung mit rhythmischen, lebendigen,
zeitkritischen Liedern, aber auch Szenen
und Wortbeiträgen.
Eintritt: 5 €/ermäßigt 4 €
Anmeldung unter: (0511) 168-42402
Donnerstag, 21.2.2008, 10 bis 13 Uhr
Widerstand in der NS-Zeit
Die Widerstandsorganisation „Weiße Rose“,
gegründet von StudentInnen, u. a. von den
Geschwistern Scholl, hat aktiv in München
gewirkt. Franz-Josef Müller ist der letzte
lebende Zeitzeuge der Widerstandsgruppe.
SchülerInnen der IGS-List haben sich in einem
Projekt mit diesem Thema auseinandergesetzt
und diskutieren mit Herrn Müller.
Anmeldung weiterer Schulkassen unter:
(0511) 168-42402
In Kooperation mit dem SPD-Ortsverein List-Süd.
Donnerstag, 21.2.2008, 18 bis 22 Uhr
„Versteckspiel“ - der Nazis neue Kleider!
In der Informationsveranstaltung mit anschließender
Diskussion werden Lifestyle, Symbole
und Codes von neonazistischen und extrem
rechten Gruppen in der heutigen Zeit aufgezeigt,
die für Außenstehende oft schwer zu
erkennen und zuzuordnen sind. Zum Abschluss
wird anhand eines Films gezeigt, wie offen und
unverhohlen die NPD die demokratischen Institutionen
für ihre rassistische und menschenverachtende
Hetze nutzt.
In Kooperation mit den SJD „Die Falken“ Bezirk Hannover.
Freitag, 22.2.2008, 14.30 Uhr bis ca. 16 Uhr
Kranzniederlegung an der Gedenktafel
Die Abschlussveranstaltung spannt einen Bogen
von der Vergangenheit im Gedenken an die
Ermordung der Reichsbannermitglieder bis zur
Gegenwart. Die Jugendorganisation SJD „Die
Falken“ Bezirk Hannover zeigt Videostatements
von Jugendlichen. Die Herschelschule berichtet
von ihrem Projekt „Schule ohne Rassismus“. Für
den musikalischen Rahmen sorgen die „Lister
Rothäute“. Als Redner/-innen sind Oberbürgermeister
Herr Stephan Weil und Bezirksbürgermeisterin
Frau Edit Bastian vorgesehen. Zum
Abschluss findet vor dem Lister Turm an der
Gedenktafel die Kranzniederlegung statt.
Liederabend Vortrag
Sofern keine Eintrittgelder oder Teilnahmeentgelte angegeben
wurden, sind der Besuch bzw. die Teilnahme kostenlos.
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