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Unzureichende Regelsätze für Schulkinder

15. Februar 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #soziale Gerechtigkeit - gewerkschaftliche Kämpfe

Unzureichende Regelsätze für Schulkinder
Angelika Wahl 14.02.2008 18:55 Themen: Soziale Kämpfe
 
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Hartz IV-Schüler sind wegen völlig unzureichender Regelsätze in der Schule stark benachteiligt. Die Frankfurter Stadtverbindungslehrerin Angelika Wahl beschreibt die Missstände und fordert einen von der Kommune getragenen Schulfonds.
In Frankfurt am Main ist für 12.000 Kinder unter 14 Jahren nicht nur die völlig unzureichende Bezuschussung der Klassenfahrten ein ungelöstes Problem:

Schulkosten sind nicht im Regelsatz von Hartz IV enthalten, lediglich ein Zuschuss für private Schreibwaren in Höhe von 20 Euro jährlich. Wenn die betroffenen Familien diesen Betrag für Schulkosten verwenden, so müssten sie mit 1,63 Euro monatlich Schulranzen, Hefte, Stifte, Rechner, Malkasten, Ausflüge, Arbeitshefte, ergänzende Bücher, Materialien (oft auch Kopien von Arbeitsblättern), usw. bezahlen. Dieser Betrag ist völlig unzureichend, schränkt die Möglichkeiten der Mitarbeit im Unterricht ein, führt zur Ausgrenzung bei außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen und bedeutet neben der damit verbundenen Demütigung eine erhebliche Beeinträchtigung von Bildungschancen.

Die Kürzung der Regelsätze für Schulkinder muss zurückgenommen werden. Alle Schulkosten müssen wieder als einmalige Beihilfen übernommen werden. Solange dies von der Bundesregierung verweigert wird, müssen alle Schulkosten von Kindern und Jugendlichen aus Hartz IV-Familien von der Kommune getragen werden.

Die Stadt Frankfurt muss – wie viele andere Kommunen – einen kommunalen Schulfonds einrichten!
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M
In Spanien zum Beispiel bekommen Eltern bei der Geburt einen Geldbetrag geschenkt, dann bekommen sie Kindergeld ( ich glaube 25,oo-euro oder so mtl.)und sie muessen von der ersten Klasse an,die Buecher selbst bezahlen,jedes Jahr neu, Geschwister duerfen die Buecher nicht "erben", da jedes Jahr neue Inhalte eingearbeitet werden. Jetzt gibt es aber auch Foerderhilfen des jeweiligen "Ortsamtes" die man jedes Jahr neu beantragen muss,bis zu einem vorgegebem Datum und natuerlich auch das Fahrgeld und die Schuluniform, wobei letzteres zwar eine groessere Ausgabe bedeutet, aber aufs Jahr gesehen, spart Eltern, weil Kinder immer was "an-zu-ziehen " haben - auch Diskriminierung faellt somit weg (keine Nike-Jacke etc ?? )Trozdem bleiben die Kosten fuer Kopien, Rucksack,Ausfluege etc.. hier gibt man mehr Geld aus fuer seine Kinder in der Schule..kommt noch bei Berufstaetigen das Mittagsessen mit 6-Euro pro Tag und Kind hinzu...
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P
Es lassen sich sicherlich noch mehr Länder mit noch schlechteren Bedingungen finden
C
Die Frankfurter Verhältnisse unterscheiden sich wenig von den Verhältnissen in Niedersachsen, dem Lankreis SFA und Walsrode. Wann tut sich hier etwas?
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P
Wer zahlt eigentlich die Schulbücher nach der 11. Klasse? Dort gibt es dann die nächste Bildungshürde für finanziell nicht so gut gestellte Familien.