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März 2008 im Polittbüro

25. Februar 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

März 2008 im Polittbüro
Fotos von allen Künstlern: Agentur Kahlfeldt und Müller,Tel.386 14 59 6

Beginn der Vorstellung jeweils 20.Uhr, Eintrittspreis 15.00 Euro, erm.10

Kartenvorbestellung : 280 55 467,   Steindamm 45, UBahn Lohmühlenstraße

 

Sa.,1. +So., 2.: LISA POLITT: „Gott der Herr hat 7 Zähne-

von der Überlegenheit der  westlichen  Zivilisation“

 

Di., 4.-Do.,6.: SERDAR SOMUNCU: „BILD lesen!“

Fr., 7.-So.,9.: KARL MASLO: „Süchtig- relativ komischer Stoff“- das Erfolgsstück

unter der Regie von Christoph Roethel endlich im Polittbüro!!!

 

Di., 11.: STAGE DIVEN Mit Bartuschka (Mod.), Raksan (Orientalischer Tanz), Sigrun Heuser (Acoustic Rock), Xochil (Poetry Queen) und Coco Lores (Musik Comedy)

Mi., 12.+Do., 13.: ULI MASUTH: „Glaube  Hoffnung  Triebe“

Fr.,14.- So., 16.: TINA TEUBNER:„Aufstand im Doppelbett“.

                            Am Flügel: Ben Süverkrüp

 

Mo.,17.: Vers- und Kaderschmiede: DIETER GLAWISCHNIG UND

DIETMAR MUES: „Ernst Jandl Forever“                                             

Mi., 19.-Sa., 22.: LISA POLITT: „Gott der Herr hat 7 Zähne-

von der Überlegenheit der  westlichen  Zivilisation“

So., 23.(Ostersonntag): Marco Tschirpke: „Lapsuslieder“ - Musik-Kabarett

Mo., 24.(Ostermontag): LISA POLITT: „Gott der Herr hat 7 Zähne-

von der Überlegenheit der  westlichen  Zivilisation“

Do.,27.: MARCUS JEROCH: „Baustelle Wort“-

              Slalom zwischen Lyrik, Artistik & Dada-Theater

Fr.,28.: NEU: FETE MIT KÄTHE-  Lachmann mit Freunden:

     Martin Reinl aus „Zimmer frei“ und die Hamburger Trickfilmcrew „Stoptrick“!!!

Sa., 29.:RAINER TRAMPERT und THOMAS EBERMANN: „Bitteres Vergnügen“

So.,30.:"KrisenFest"         Solo-Kabarett von und mit HOLGER PAETZ

 

Sa., 1.+ So., 2. März

Mi., 19.- Sa., 22. März

Mo., 24. März:

Gott der Herr hat 7 Zähne

<!--[if !supportLists]-->-         <!--[endif]-->von der Überlegenheit der westlichen  Zivilisation –

Ein Kabarett- Solo von und mit Lisa Politt

Kein Zweifel: Aus Frau Dr. Semisch- Brendel hätte etwas ganz Großes werden können. Und wenn Portzner ihr damals an der Uni den Forschungsauftrag nicht vor der Nase weggeschnappt hätte, dann hätte das mit ihrer Karriere auch sicher geklappt. - Nicht, dass  sie heute unzufrieden wäre: Ihre Familie erfüllt sie mit privatem Glück, und ihre Seminare für einbürgerungswillige Ausländer erfüllen sie sogar mit dem sicheren Gefühl, einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Nur Mitmenschen mit eindeutig böser Absicht können behaupten, sie würde den Frust über ihren eigenen Misserfolg an ihren Schülern auslassen. Als Soziologin freut sie sich natürlich mehr auf die Vermittlung der deutschen Kultur und Werteordnung als auf den Sprachunterricht. Gerade als als sogenannte Alt- 68erin, die die linken Hirngespinste ihrer Generation heute als Irrweg erkannt hat, weiß sie, dass an den alten Werten eben doch etwas dran ist. Deswegen muss sie sich auch nicht verstellen, wenn sie diese Werte an ihre Kursteilnehmer vermittelt – sie ist, wenn auch nicht unkritisch, im Großen und Ganzen von ihnen überzeugt. Und sie ist überzeugt davon, dass sie mit ihrer inneren Haltung, ihrem  lockeren Umgangston und ihrer engagierten und zupackenden Art  zu den beliebtesten Lehrern des Kollegiums gehört. Als ihr die Zunge vom Raki des Kursteilnehmers Murat gelockert wird, der Geburtstag hat, da kommen Dinge zutage, die sie unter normalen Umständen wohl so nie  geäußert hätte...

Musikalische Mitarbeit: Jo Jacobs und Gunter Schmidt

 „Ein großartiges Solo“ (Hamburger Morgenpost)

„Lisa Politts Wertekanon: Ein ganz starkes (Solo-)Stück“ (Hamburger Abendblatt)

„Lisa Politt ist die einzige Frau in Deutschland, die aggressives politisches Kabarett macht“ (Volker Pispers)

www.rock-links.de

 

 

Di., 4.-Do.,6. März:

SERDAR SOMUNCU: „BILD lesen!“

Serdar Somuncu ´s aktuelles Programm hat unser Publikum schon im letzten Jahr begeistert- immer aktualisiert, kommt es jetzt endlich wieder zu uns ins Polittbüro.

Somuncu, der zuvor mit Lesungen aus Hitlers „Mein Kampf“ und der Sportpalastrede von Joseph Goebbels auf Tour war, nimmt ein nicht minder größenwahnsinniges Gegenüber auf die Schippe. Dabei ist das Konzept seiner Show denkbar einfach. Tagesaktuell knöpft sich Somuncu die Zeilen der Bild-Zeitung vor, kommentiert und parodiert dabei mit rücksichtslos beißendem Humor die jeweils interessanten Themen. Erst auf der Bühne wird er einen Blick in die Zeitung werfen, also ist für Spontaneität gesorgt. Somuncu, der sein Vorhaben als ersten Schritt zur Rettung der „Menschheit vor einem ihrer größten Übel“ und den Beginn einer „Neuen Zeitrechnung vor Pisa III“ bezeichnet, nimmt dabei absichtlich ein Blatt vor den Mund.

Somuncu liest, improvisiert, spielt und schweigt nach bester Laune. Er wirft sich dankbar auf jede hingereichte Vorlage und verwertet jedes noch so komplexe Thema zu einer Art Rundumschlag gegen die Einfältigkeit des gegenwärtigen Booms aus Mainstreamkabarett und Comedy-Gesülze.

Somuncu treibt ein schwindelerregendes Spiel mit den Erwartungen der Zuschauer - und genau deshalb braucht die Spaßgesellschaft Leute wie ihn.

Dabei besteht das Feld, dass der türkische Schauspieler und Kabarettist wie ein Berserker beackert, aus mehreren Ebenen, aus Gegenwart und Vergangenheit, aus Wut auf Vorurteile und Sehnsucht nach Liebe.

www.somuncu.de

 

Fr., 7.-So.,9. März:

KARL MASLO:

„Süchtig- relativ komischer Stoff“

Spielen, Klauen, Sex, Drogen - willkommen in der Welt der Abhängigkeiten! Menschen verfallen dem Rausch des Geldausgebens, des Internets, des Fernsehkonsums - und schaffen es nicht, ohne fremde Hilfe davon zu lassen. Es wird so viel analysiert und therapiert wie nie zuvor - nicht immer mit Erfolg, aber stets mit großem Ernst. Autor Mark Lundholm hält dagegen. Sein Solo-Stück „SÜCHTIG Relativ komischer Stoff“ ist schonungslos, aber nicht Mitleid heischend. Es zeigt die Grausamkeit von Sucht - und ist dabei grausam komisch. „SÜCHTIG“ ist Comedy, bittere Comedy.

Lundholm hat selbst mindestens sieben Süchte überwunden. Er saß mehrmals im Knast, war obdachlos. Ganz unten angekommen, schaffte er den entscheidenden Entzug. Dabei half ihm sein Talent, sein Sinn für Humor. Lundholm schrieb autobiographische Texte und tourte damit durch Entzugskliniken.

Seit Herbst 2005 steht mit Karl Maslo, geb. 1951 ein anderer als Lundholm mit diesem autobiographischen Stück auf der Bühne. In den 80er Jahren als erfolgreicher Schauspieler auf den großen Bühnen in Hamburg und Berlin stellt er sich mit ganz persönlichen Erfahrungen diesem Stück und arbeitet so auch seine Vergangenheit auf. www.karl-maslo.info

 

 

Di., 11. März:

STAGE DIVEN

Moderation: Bartuschka

An All-Women-Show for all sexes!

Dieser Abend steht ganz im Zeichen des X-Chromosoms, denn das kulturelle Aufgebot auf der Bühne ist rein weiblich.  But this is not just another "Ladies‘ Night", männliche Zuschauer mit und ohne Damen-Begleitung sind UNBEDINGT erwünscht!

Neben Profis profilieren sich hochtalentierte Newcomer, durchreisende Exotinnen sorgen für frischen Wind. Die Genrevielfalt reicht von StandUp-Comedy über Tanz, Chanson, Artistik und Improtheater bis zu Darbietungen, für die jede Schublade zu klein ist.  In Berlin finden die StageDiven! mit großem Erfolg in wechselnder Besetzung monatlich im BKA-Theater und im Scheinbar Varieté statt. Diesmal in Hamburg dabei: SIGRUN W. HEUSER (AkustikRock):Deutsche Texte mit starken Rhythmen machen Heuser's Musik zu einer spannenden Mischung aus AkustikRock und SongPoesie! XÓCHIL (Texte):  Die Hamburger Performance-Poetin hat an Poetry-Shows in zahlreichen europäischen Städten teilgenommen, war in Funk und Fernsehen (u.a. zdf-lyriknacht, WDR- Poetry Slam) und gewann mit ihren Veröffentlichungen sowie bei Poetry Slams zahlreiche Trophäen. RAKSAN (Orientalischer Tanz):  Eine Ikone der orientalischen Tanzkultur! Raksans vitaler, sinnlicher und innovativer Tanzstil und ihre funkensprühende Energie entfachen ein Feuerwerk der Begeisterung. Sie performt und unterrichtet in Deutschland und weltweit. COCO LORÈS (Musik Comedy): Die Angela Merkel des Trash Pop ist ein Muss für Freunde des schrägen Geschmacks. Sie gewann u.a. den Berliner zitty Award „Der Star bin ich“. Ihr Lebensmotto: "Das Leben ist eine Spirale, und man kotzt immer in der selben Kurve". BARTUSCHKA: (Moderation & Mime Comedy)                                                                                      www.stagediven.de

 

 

Mi., 12.+ Do., 13. März.:

ULI MASUTH:

 „Glaube  Hoffnung  Triebe“

Uli Masuth, der „Gentleman“ unter den Kabarettisten, begeisterte bei seinem  Fernsehauftritt in „Ottis Schlachthof“ im November 2007. Mit der ständig aktualisierten Fassung seines politischen Soloprogramms kommt er nun wieder in’s Polittbüro.

Masuth ist kein Mann der Schenkelklopfer und platten Witze. Kaum ein Wort zu viel kommt über seine Lippen. Und er gibt Gas, wenn er die Politiker- Kaste karikiert. So übergangslos wie schonungslos deckt Masuth die Perversionen des Selbstverständlichen auf; das ist Kabarett von altem Schrot und Korn; tiefschwarz, bösartig, gren­zenlos.  Den ganzen Abend über werden Zwerchfell und Intellekt gleichermaßen gefordert! Immer wieder konterkariert er seine schrillen Alltags-Karikaturen mit melancho­lischen Klavierklängen, produ­ziert wortlose Lieder.

“Sachte Wortgewalt. Uli Masuth gelingt der große Wurf“ (Starnberger Merkur).

www.kabarett-musik.de

 

 

Fr.,14.-So., 16.:

TINA TEUBNER:

„Aufstand im Doppelbett“

Deutscher Kleinkunstpreis,  Deutscher Kabarettpreis

"Vor acht Jahren ist das Glück in Form meines Mannes zur Tür hereingekommen. Mein Mann ist immer noch da."- Es wäre kein Abend mit Tina Teubner, wenn dieser trockenen Feststellung nicht umgehend ein Spottgewitter folgen würde: Auf die Routine und die Ignoranz, auf die Niederlagenverschweiger und das Mittelmaß, auf die Cousine und die Gutmenschen, auf die stumpfe Zufriedenheit und die ewig Wichtigen - und nicht zuletzt auf die Vergänglichkeit dieses betörenden, wahnsinnigen, prallen, wehmütigen, viel zu kurzen Lebens.Ihr vorangegangenes Programm "Glücksgalopp - Rettet die Maßlosigkeit!" hat für Furore gesorgt. Tausende von Zuschauern im gesamten deutschen Sprachraum sind ihr auf ihrem scharfzüngigen, charmanten, gefährlichen Galopp ins Glück gefolgt. In ihrem neuen, ihrem zehnten, ihrem Jubiläumsprogramm widmet sie sich der Frage, wie das mühsam erworbene Glück schließlich bleibt und stellt fest: Gar nicht so einfach. Aber äußerst erheiternd. Wenn man es genau genommen nicht so genau nimmt.  Wer es liebt, wenn Lieder, Kabarett und Unfug sich zu einem unbeschreiblichen Gesamtkunstwerk runden - berührend, witzig, aktuell - ist bei Tina Teubner genau richtig. Am Flügel: Ben Süverkrüp www.tinateubner.de

 

Mo.,17. März:

Vers- und Kaderschmiede:

DIETER GLAWISCHNIG UND DIETMAR MUES:    

„Ernst Jandl Forever“                                               

Eigensinnig soll man sein, sich nicht normieren lassen. Das hat Ernst Jandl immer verfochten. Als Anspruch an sich und als Ratschlag an alle. „Er hat eine radikal neue Art des Dichtens begründet. Ernst Jandl könnte als eine Art von Arnold Schönberg auf dem Gebiet der Poesie angesehen werden“ (Klaus Siblewski). Damit macht man sich, zumal unter den Zeitgenossen der 50er Jahre mit ihrem gemütvollen Kulturverständnis, kaum Freunde:“Die Gedichte traten eine Lawine der Entrüstung los, und ihrem Autor schlug blanker Hass entgegen.“ Man kann doch statt „Schützengraben“ nicht einfach „schtzgrmm“ schreiben! Fast zehn Jahre vergeblicher Suche nach einem Verleger stand als Strafe auf solche Vergehen. Zur Minderheit der Nicht-Empörten, sondern Begeisterten, weil selbst neue Wege suchend, gehörte damals schon ein Musiker aus Graz:“Begonnen hat Ernst Jandls jazz love affair wie jede große Liebe, mit der gelegentlichen Kunst des Seitensprungs. Mitte der sechziger Jahre spitzte ihn ein begeisterter Hörer auf unwiderstehliche Weise an. Der Jandl–Fan hieß Dieter Glawischnig, ein ortsansässiger Komponist und Pianist, wie Jandl jung und unbekannt. Er war es, der den Jazz–Jandl wenn schon nicht erfunden, so doch gefunden hat“ (Dieter Bachmann). Die Freundschaft hielt – und als beide nicht mehr jung und unbekannt, sondern älter und erfolgreich waren, konnte monumentales in Angriff genommen werden: Als Chef der NDR – Bigband „wünschte er meine Mitwirkung als Sprecher eigener Texte im Rahmen seines Orchesters. Ich zögerte... Im Frühjahr 1982 verließen mich meine Argumente am Telefon, das immer meine verletzlichste Stelle ist. Ich versprach Dieter Glawischnig, für seine große Komposition zur Verfügung zu stehen...Eine Arbeit begann, wie ich sie mir in ihrer Schwierigkeit und Härte nicht vorgestellt hatte“ (Ernst Jandl). Die große Kunst, das Schwierige, das hart Erarbeitete auf der Bühne leicht und selbstverständlich erscheinen zu lassen, beherrscht Dietmar Mues exzellent – das ist vom großen Dichter beglaubigt! Weil man „lechts und rinks nicht velwechsern kann“, steht einfach fest in alle Ewigkeit: “ottos mops hopst“.

Mi., 19.-Sa.,22.März:

LISA POLITT:

„Gott der Herr hat 7 Zähne-

von der Überlegenheit der  westlichen  Zivilisation“ (Text siehe oben)

 

So., 23. März (Ostersonntag):

Marco Tschirpke

„Lapsuslieder“ - Musik-Kabarett

Solisten-Publikumspreis des „Stuttgarter Besen“/SWR 2005. „Cabinet“- Preis 2007/Deutscher Kabarettpreis 2007 (Sonderpreis)

Was der Espresso für Kaffeeliebhaber ist, ist Marco Tschirpkes Programm für die übersättigte Kabarettwelt: hochkonzentriert, schwarz, kurz und wirksam: der Kick für eine lange Nacht. „Lapsuslieder“ nennt der junge Wahlberliner seine skurrilen Musik-stücke, die manchmal nur 20, höchstens aber 90 Sekunden lang sind. Mit großer Spielfreude und einem spitzbübischen Grinsen sitzt da einer am Klavier und vollbringt Dinge, die jeden Werbetexter neidisch werden lassen. Auf sprachlich höchstem Niveau gelingt es Marco Tschirpke, meist in nur einem einzigen Satz und durch dessen spezielle Betonung gleich mehrere über-raschende Wendungen einzubauen. So singt er vom Gärtner Eden, von jungen Controllern oder eben von Espressomaschinen. Wie er das macht, ist musikalisch und textlich gleichermaßen raffiniert, geistreich, schwarzhumorig, verblüffend und sehr kurzweilig: ein Tausendsassa, den man sich merken wird. Die Jury zum Gewinn des „Bielefelder Kabarettpreises 2004“: Marco Tschirpke zeigt „... etwas völlig Neues und Eigenständiges: Klavierkabarett in einer noch nicht dagewesenen Form. Besonders besticht er durch die Verschrobenheit der Witze, der Ideen und Skurrilität... ohne billige Kalauer und vorhersehbare Pointen... Ein ideenreicher Pianist mit viel Poesie!“

www.marco-tschirpke.de

 

 

Mo., 24. (Ostermontag):

LISA POLITT:

„Gott der Herr hat 7 Zähne-

von der Überlegenheit der  westlichen  Zivilisation“ (Text siehe oben)

 

 

Do.,27. März:

Marcus Jeroch: „Baustelle Wort“

-Slalom zwischen Lyrik, Artistik und Dada-Theater

Sie finden Theater meistens zu schwer, zu anstrengend und hätten lieber leichte Unterhaltung? - Sie hingegen finden, Varieté sei eigentlich unter Ihrer intellektuellen Würde, obwohl... Sie lieben Lesungen, fürchten aber, immer der/die Einzige im Saal zu sein? Sie sind sowieso nur an Ballspielen interessiert. Und Sie lieben gar Lyrik!

Kabarett ja, Comedy nein...Allerdings: Lachen ist gesund und...STOP! Freuen Sie sich auf den Mann, der alle diese auseinanderstrebenden Vorlieben miteinander vereint : Marcus Jeroch sagt nach Worthe ater, Wowo und WoKlo nun OB 8 und heißt Sie willkommen auf der Baustelle Wort, seinem vierten Programm.

Erneut wird er nicht nur seinen Körper, sondern auch den Wortsinn akrobatisch verbiegen, nicht nur mit Bällen, Hüten und Kisten, sondern – mit Unterstützung der beiden  Autoren Ernst Jandl und vor allem Friedhelm Kändler – auch auf’s Vergnüglichste mit Wort und Sinn jonglieren.

www.marcusjeroch.de

 

 

Fr., 28. März.:

Fete mit Käthe-

Lachmann mit Freunden

 Käthe Lachmann ( Kabarettpreis, Prix Pantheon, NDR2 Comedypreis), die Meisterin grotesker Kontraste mit sich überschlagender Fantasie, hat auf ihren Reisen in alle Welt komische Kollegen aufgesammelt, die sie den feurigen Hanseaten nicht vorenthalten möchte.

Ein Füllhorn der guten Laune wird über dem geneigten Publikum ausgeschüttet, der Spaß im Kreise der Künstlerfreunde wird nicht zu kurz kommen, allerdings darf vielleicht auch eine Träne im Knopfloch nicht fehlen.

Mit dabei ist diesmal der großartige Martin Reinl aus Köln. Er ist Puppenspieler, Komiker und Synchronsprecher. Bekannt ist er unter anderem aus WDR Zimmer Frei! ( Die sprechenden Rollen, Vivaldi) und von zahlreichen bundesweiten Bühnenauftritten, wo er  als Komiker von seinen Puppen unterstützt wird.

Außerdem mit von der Partie: Kurzfilme der Hamburger Trickfilmcrew "Stoptrick", die mit Ihren anspruchsvollen Knetanimationsfilmen Wallace and Gromit mindestens Konkurrenz machen. Es hagelt gerade reihenweise Kurzfilmpreise für die Hamburger-  sehen Sie sie, bevor sie den Oscar abräumen, im Polittbüro!

www.kaethelachmann.de  www.martinreinl.de    www.stoptrick.com

 

 

Sa.,29.März:

RAINER TRAMPERT und THOMAS EBERMANN:

„Bitteres Vergnügen“

Das „satirische Kompetenzteam in bester Tradition linker kritischer Theorie“ (Süddeutsche Zeitung) operiert auch in seinem neuen Programm mit der „ebenso einfachen wie wirkungsvollen Technik, Original-Töne mittels Zwischenbemerkungen zur Kenntlichkeit zu entstellen.“

Trampert und Ebermann begrüßen diesmal Joschka  Fischer als Stargast, sie gehen den Elite-Unis, dem Dax in der Hypothekenkrise und der modernen Gehirnforschung auf den Grund, sie begegnen der digitalen Boheme, dem Rapper Eminem und dem Dirigenten Metzmacher, reisen mit Benedikt zum Stift Heiligenkreuz, riskieren eine hypnotische Reinkarnationstherapie, würdigen letzte Worte, stehen aber auch auf dem Golfplatz.   

Nur „die Frage, wie Deutschland den Sprung in die Zukunft schafft, blieb eher offen,“ kritisierte die „Rheinische Post“. Das ist wieder zu befürchten, weil beide die Vorsätze pflegen, dem Zeitgeist jede Arglosigkeit zu nehmen und sich dabei das Denken nicht durch politischen Pragmatismus verkleistern zu lassen. www.rock-links.de

 

So.,30. März:

"KrisenFest"   

Solo-Kabarett von und mit Holger Paetz

Ein Mann auf seinem Weg durch die Welt, die besten Jahre des Lebens schon fest im Blick. Das Erreichte kann sich sehen lassen: Mietwohnung und Giro-Konto. Wie hat er das bloß geschafft?- Irgendwo kriselt’s doch immer. Politisch, wirtschaftlich, kulturell ... Ohne Krise? Könnten wir dieselbe gar nicht bewältigen. Freuen sollen sich andere, wir halten Krisen aus.            Der „Buster Keaton des Wortes“, der „Schlacks mit dem ewig griesgrämigen Gesicht“. Mit wenigen Requisiten, skurrilen Songs und schräger Mimik löffelt Holger Paetz die Suppe für uns aus – mitsamt dem Haar.

„Er ist nicht nur selbstironischer Paetz-Darsteller, Gewinner des Salzburger Stier, sondern er ist, schlicht und ergreifend, ein sprachvirtuoser, extraordinärer Literat, wenn nicht Poet.“ (Neue Zürcher Zeitung)

"Es tut gut, daß einer mal angesichts der täglichen Ration sprachlicher Umweltverschmutzung gehörig die Krise kriegt."(Süddeutsche Zeitung)

"Da vorne steht einer, der über ein blitzgescheites Sprachbewußtsein verfügt, mit dem er den Politikerbeamten zu Leibe rückt."(Münchner Merkur)     www.holger-paetz.de

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