Warnstreik-Demo 4.März 2008 Hannover
Liebe KollegInnen und Kollegen
bei der heutigen Warnstreik-Demo waren auf Hannovers Opernplatz aus ganz Niedersachsen über 20.000 !! Darunter etwa 1000 aus dem ver.di-Bezirk Lüneburger Heide, darunter über 150 aus SFA.
Aus SFA: Landkreisverwaltung und aus beiden Kreisstraßenmeistereien, Heidekreis-Klinikum Soltau-Walsrode, Gemeinde Bomlitz, Samtgemeinde Schwarmstedt, Stadt Bad Fallingbostel, Stadt Walsrode, Lebenshilfe Walsrode, Zivilbeschäftigte der Bundeswehr aus Munster und ....

Mitarbeiter der Gemeinde Bomlitz beim Streik
Der Anteil der Frauen lag bei den Streikenden deutlich über 50 %. Manche sind erst am Streiktag
Gewerkschaftsmitglied geworden.
Unsere Lebenshilfe-Kolleginnen sind bestimmt heute im N3-TV 19.30 Uhr zu sehen, so wie einige die TV-Kamera auf sich gelenkt haben.
Im Mittelpunkt der Demo steht die Tarifrunde Öffentlicher Dienst (ÖD) bei Bund und Gemeinden. An der Demo beteiligten sich auch Einzelhandelsbeschäftigte. Hier geht es immer noch um Durchsetzung von Tarifforderungen.
Frank Bsirske's (ver.di-Bundesvorsitzender) Rede hat mal wieder alle in den Bann gezogen. Er beklagte wie die Regierenden auf Steuereinnnahmen verzichten, weil es an Personal fehlt um in Konzernen Steuerprüfungen durch zu führen. Dass die größten Milliardäre in Deutschland ihr Geld auf den Knochen der Handelsbeschäftigten verdienen: Es sind die Familien denen Firmen wie ALDI, LidL, Schlecker, Roßmann, C&A Brennikmeier etc gehören.
Die Vertreter der öffentlichen Arbeitgeber sollten mal 1 Tag lang bei der Müllabfuhr arbeiten. Und danach will Frank Bsirske sie fragen, ob sie sich vorstellen können, diesen Job eine Woche, 1 Jahr, 10 Jahre und weitere 30 Jahre zu machen und das bei diesem niedrigen Lohn?
Die Herrschaften leben in einer anderen Welt, einer Parallelwelt. Die wissen nicht, wie man unter dem Streß in der Krankenhauspflege arbeitet. Wo gibt es noch 65-jährige, die ihren Job als Krankenschwester im Akut-Krankenhaus, auf dem Lkw, in der Kita , ... machen. Wer diese Jobs Jahrzehnte macht, ist mit 65 den Belastungen nicht mehr gewachsen.
Etwa zwei Drittel der ErzieherInnen haben befristete Jogs, zwei Drittel arbeiten in Teilzeit. Das Arbeitgeberangebot bedeutet 20 % Verlust für diese KollegInnen. Bei den Kliniken muß der Deckel weg. Die Folge ist, dass in den Kliniken immer weniger Personal immer mehr Patienten mit obendrein immer kürzeren Liegezeiten versorgen muß. Hier muß dringend Abhilfe geschaffen werden.
"Ich weiß nicht, wie die Preise bei Ferrari und Pelzmänteln gestiegen sind". Wir wissen aber wie unsere alltäglichen Lebenshaltungskosten gestiegen sind. Wir brauchen einen Ausgleich - und Geld ist da.
Bsirske vermittelte das Vertrauen in die eigene Kraft und er konnte Identifikation und Mut zum Streiken herstellen.
...weitere Fotos
bei der heutigen Warnstreik-Demo waren auf Hannovers Opernplatz aus ganz Niedersachsen über 20.000 !! Darunter etwa 1000 aus dem ver.di-Bezirk Lüneburger Heide, darunter über 150 aus SFA.
Aus SFA: Landkreisverwaltung und aus beiden Kreisstraßenmeistereien, Heidekreis-Klinikum Soltau-Walsrode, Gemeinde Bomlitz, Samtgemeinde Schwarmstedt, Stadt Bad Fallingbostel, Stadt Walsrode, Lebenshilfe Walsrode, Zivilbeschäftigte der Bundeswehr aus Munster und ....
Mitarbeiter der Gemeinde Bomlitz beim Streik
Der Anteil der Frauen lag bei den Streikenden deutlich über 50 %. Manche sind erst am Streiktag
Gewerkschaftsmitglied geworden.
Unsere Lebenshilfe-Kolleginnen sind bestimmt heute im N3-TV 19.30 Uhr zu sehen, so wie einige die TV-Kamera auf sich gelenkt haben.
Im Mittelpunkt der Demo steht die Tarifrunde Öffentlicher Dienst (ÖD) bei Bund und Gemeinden. An der Demo beteiligten sich auch Einzelhandelsbeschäftigte. Hier geht es immer noch um Durchsetzung von Tarifforderungen.
Frank Bsirske's (ver.di-Bundesvorsitzender) Rede hat mal wieder alle in den Bann gezogen. Er beklagte wie die Regierenden auf Steuereinnnahmen verzichten, weil es an Personal fehlt um in Konzernen Steuerprüfungen durch zu führen. Dass die größten Milliardäre in Deutschland ihr Geld auf den Knochen der Handelsbeschäftigten verdienen: Es sind die Familien denen Firmen wie ALDI, LidL, Schlecker, Roßmann, C&A Brennikmeier etc gehören.
Die Vertreter der öffentlichen Arbeitgeber sollten mal 1 Tag lang bei der Müllabfuhr arbeiten. Und danach will Frank Bsirske sie fragen, ob sie sich vorstellen können, diesen Job eine Woche, 1 Jahr, 10 Jahre und weitere 30 Jahre zu machen und das bei diesem niedrigen Lohn?
Die Herrschaften leben in einer anderen Welt, einer Parallelwelt. Die wissen nicht, wie man unter dem Streß in der Krankenhauspflege arbeitet. Wo gibt es noch 65-jährige, die ihren Job als Krankenschwester im Akut-Krankenhaus, auf dem Lkw, in der Kita , ... machen. Wer diese Jobs Jahrzehnte macht, ist mit 65 den Belastungen nicht mehr gewachsen.
Etwa zwei Drittel der ErzieherInnen haben befristete Jogs, zwei Drittel arbeiten in Teilzeit. Das Arbeitgeberangebot bedeutet 20 % Verlust für diese KollegInnen. Bei den Kliniken muß der Deckel weg. Die Folge ist, dass in den Kliniken immer weniger Personal immer mehr Patienten mit obendrein immer kürzeren Liegezeiten versorgen muß. Hier muß dringend Abhilfe geschaffen werden.
"Ich weiß nicht, wie die Preise bei Ferrari und Pelzmänteln gestiegen sind". Wir wissen aber wie unsere alltäglichen Lebenshaltungskosten gestiegen sind. Wir brauchen einen Ausgleich - und Geld ist da.
Bsirske vermittelte das Vertrauen in die eigene Kraft und er konnte Identifikation und Mut zum Streiken herstellen.
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