Jugendliche aus 10 Ländern im Bunten Haus
Jugendliche aus 10 Ländern im Bunten Haus
Internationales Jugendcamp Bergen-Belsen besuchte Celle
Celle. 70 Jugendliche aus Israel, Niederlande, Südafrika, Deutschland und einigen osteuropäischen Ländern sind zum Internationalen Jugendworkcamp der christlichen und gewerkschaftlichen Jugendverbände gekommen. Das Programm begann mit einer Einführung von Arne Hilbich (Teamer aus Fallingbostel) und Charly Braun (Bergen-Belsen-Verantwortlicher der DGB-Jugend Niedersachsen) über den Weg zur Nazi-Diktatur und den Widerstand in Celle. In der Synagoge informierte der Historiker Reinhard Rohde über lokale Opfer und Täter. Beim anschließenden historischen Rundgang führten Rohde und Braun die internationale Gruppe schließlich zum Denkmal für die Opfer des Faschismus in der Trift.
Sehr angetan war die internationale Gruppe beim Kennenlernen alternativer Jugendkultur im Bunten Haus. Das Bunte Haus muß sich zur Zeit einer Hetzkampagne von Polizei-Zeitung-CDU wegen ihrer Antifa-Arbeit erwehren. Das ist Wasser auf die Mühlen der Nazis, die seit Jahren die Schließung des Bunten Haus fordern. Die Kulturangebote, die Unterstützung von Flüchtlingen, gemeinsames Kochen und das Engagement gegen Nazis beurteilten die jungen Russen, Slowaken, Israelis und all die anderen als "super" und nachahmenswert. Dass sozialer gleichberechtigter Umgang und selbstorganisiertes gemeinsames Leben vor Rassismus im eigenen Kopf schützt, konnte Miss Mandela den Akteuren des Bunten Haus, aus eigener Erfahrung, bestätigen. Die südafrikanische Delegationsleiterin ist die Nichte des Antiapartheitskämpfers und späteren Präsidenten Südafrikas.
Internationales Jugendcamp Bergen-Belsen besuchte Celle
Celle. 70 Jugendliche aus Israel, Niederlande, Südafrika, Deutschland und einigen osteuropäischen Ländern sind zum Internationalen Jugendworkcamp der christlichen und gewerkschaftlichen Jugendverbände gekommen. Das Programm begann mit einer Einführung von Arne Hilbich (Teamer aus Fallingbostel) und Charly Braun (Bergen-Belsen-Verantwortlicher der DGB-Jugend Niedersachsen) über den Weg zur Nazi-Diktatur und den Widerstand in Celle. In der Synagoge informierte der Historiker Reinhard Rohde über lokale Opfer und Täter. Beim anschließenden historischen Rundgang führten Rohde und Braun die internationale Gruppe schließlich zum Denkmal für die Opfer des Faschismus in der Trift.
Sehr angetan war die internationale Gruppe beim Kennenlernen alternativer Jugendkultur im Bunten Haus. Das Bunte Haus muß sich zur Zeit einer Hetzkampagne von Polizei-Zeitung-CDU wegen ihrer Antifa-Arbeit erwehren. Das ist Wasser auf die Mühlen der Nazis, die seit Jahren die Schließung des Bunten Haus fordern. Die Kulturangebote, die Unterstützung von Flüchtlingen, gemeinsames Kochen und das Engagement gegen Nazis beurteilten die jungen Russen, Slowaken, Israelis und all die anderen als "super" und nachahmenswert. Dass sozialer gleichberechtigter Umgang und selbstorganisiertes gemeinsames Leben vor Rassismus im eigenen Kopf schützt, konnte Miss Mandela den Akteuren des Bunten Haus, aus eigener Erfahrung, bestätigen. Die südafrikanische Delegationsleiterin ist die Nichte des Antiapartheitskämpfers und späteren Präsidenten Südafrikas.
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