Aktion gegen Ludendorffer
Die niedersächsische Gemeinde Dorfmark hält viel auf die Toleranz ihrer Bürger. Heute aber musste sich dort unter anderen die Nichte des Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela von Einheimischen mit fremdenfeindlichen Parolen beschimpfen lassen: Wörtlich rief man der dunkelhäutigen Frau und ihren Mitstreitern entgegen: „Kanake- geh lieber arbeiten“. Außerdem wurde ihr der sogenannte Stinkefinger gezeigt. Frau Mandela war als Teilnehmerin eines internationalen Begegnungscamps der KZ- Gedenkstätte Bergen-Belsen nach Dorfmark gekommen um gegen den Aufmarsch einer rassistischen und antisemitischen Glaubensgemeinschaft zu protestieren- die sogenannten „Ludendorffer“.
Stefan Schölermann
berichtet
Die Schwarzgekleideten auf den Fotos sind Mitglieder der Autonomen Nationalisten Nordwest und definitif keine Antifaschisten.
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