Tattoo-Studio-Betreiber aus Munster wegen Neo-Nazi-Aktivitäten verurteilt
Tattoo-Studio-Betreiber aus Munster wegen Neo-Nazi-Aktivitäten verurteilt
in der vergangenen Woche wurden die beiden Neo-Nazi-Aktivisten Johannes Knoch und Hannes Franke (beide aus dem Umland von Hildesheim) aus dem Blood-&-Honour-Spektrum zu Geldstrafen wegen der Fortführung der verbotenen Blood & Honour-Organisation zu Geldstrafen verurteilt.
Hannes Franke betreibt in Munster den Tätowier-Laden 'Bulletproof' und ist aufgrund seiner Aktivitäten in der rechtsextremen Szene keine unbekannte Person (siehe Anlagen). Johannes Knoch betreibt in Munster den Military-Shop 'Dezentral' (und teilt sich dabei die Ladenfläche mit 'Bulletproof'). Auch er ist eine bekannte Person aus dem rechtsextremen Spektrum (siehe Anlagen). Neben dem Verkauf von Militär-Zubehör betreibt er eine 'Warrior-Survival-School' mit der er paramilitärische Übungen, an denen auch Neonazis teilnehmen, durchführt.
In Hildesheim recherchieren wir (Arbeitskreis Antifaschismus Hildesheim) seit einiger Zeit zu dem personellen und geschäftlichen Umfeld um Johannes Knoch, da er auch hier in Hildesheim ein Tattoo-Studio betreibt. Unmittelbarer Anlass bildet ein Angriff von drei Männern aus dem Umfeld des Ladens auf Personen, die nach einer Demonstration gegen Rechts den Laden passierten.
Inzwischen haben wir eine Vielzahl von aktuellen Fakten recherchiert, die wir ihnen bei Interesse gern zur Verfügung stellen. Eine Flyer-Veröffentlichung mit Hintergrund-Informationen kann auf unserer Homepage (Adresse siehe unten) herunter geladen werden.
Aktuellen Presse-Veröffentlichungen hänge ich dieser Email an.
Für Rückfragen zum Prozess und dem Urteil können sie sich an die Pressestelle des Landgerichts in Halle wenden (http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=18576).
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