Gedenkfeier für ermordete sowjetische Kriegsgefangene in Oerbke
Telekom-workcamp Bergen-Belsen und DGB:
Gedenkfeier für ermordete sowjetische Kriegsgefangene in Oerbke
Oerbke/ Bergen-Belsen/ Hustedt. Eine Woche lang beschäftigten sich 20 Telekom-Azubis aus Hamburg mit den pädagogischen Leitern Michael Pechel und Charly Braun vom DGB-Niedersachsen mit den Themen KZ-Häftlinge und sowjetische Kriegsgefangene in Bergen-Belsen und Oerbke. Sie informierten sich über den Krieg, der vom Truppenübungsplatz Bergen aus gegen die Sowjetunion geführt wurde. Es ging um wirtschaftliche Interessen an Öl und Weizen und millionenfache brutale rassistische Versklavung und Ermordung. Mit großem Engagement forschten die Jugendlichen im Gedenkstättenarchiv über Häftlingstransporte, Kinder im KZ und zu Sintifrauen. Die Baracke 206 im ehemaligen Großen Frauenlager Belsen wurde von überwuchernder Natur befreit. Bei der Beschäftigung mit dem Neofaschismus staunten die Hamburger über das zahlreiche Auftreten von Nazis zwischen Celle und Verden, Soltau und Schwarmstedt.
Zum Abschluß trafen sich die Telekommer mit örtlichen Gewerkschaftern am Bahnhof Bad Fallingbostel, um den Weg der sowjetischen Kriegsgefangenen nachzu vollziehen. Charly Braun führte die Gruppe zum ehemaligen Lager Oerbke und erläuterte die wechselvolle Geschichte des Gedenkens an diese Verbrechen der Wehrmacht. Der DGB legte einen Kranz nieder und Telekom-Auszubildende präsentierten, was sie zum Krieg gegen die Sowjetunion und über mörderische Lagerbedingungen, Zwangsarbeit und Widerstand herausgefunden hatten. Im Mittelpunkt standen Berichte des überlebenden Mark Tilewitsch über praktische Solidarität unter den Gefangenen.
Die Telekom-Ausbilder bedankten sich beim Team für die "großartige Arbeit" und die Auszubildenden ergänzten: "Diese Woche war seit langem das Beste, was wir als Seminar erlebt haben".
Das workcamp wurde von ver.di, der Heimvolkshochschule Hustedt und Telekom finanziert.
Gedenkfeier für ermordete sowjetische Kriegsgefangene in Oerbke
Oerbke/ Bergen-Belsen/ Hustedt. Eine Woche lang beschäftigten sich 20 Telekom-Azubis aus Hamburg mit den pädagogischen Leitern Michael Pechel und Charly Braun vom DGB-Niedersachsen mit den Themen KZ-Häftlinge und sowjetische Kriegsgefangene in Bergen-Belsen und Oerbke. Sie informierten sich über den Krieg, der vom Truppenübungsplatz Bergen aus gegen die Sowjetunion geführt wurde. Es ging um wirtschaftliche Interessen an Öl und Weizen und millionenfache brutale rassistische Versklavung und Ermordung. Mit großem Engagement forschten die Jugendlichen im Gedenkstättenarchiv über Häftlingstransporte, Kinder im KZ und zu Sintifrauen. Die Baracke 206 im ehemaligen Großen Frauenlager Belsen wurde von überwuchernder Natur befreit. Bei der Beschäftigung mit dem Neofaschismus staunten die Hamburger über das zahlreiche Auftreten von Nazis zwischen Celle und Verden, Soltau und Schwarmstedt.
Zum Abschluß trafen sich die Telekommer mit örtlichen Gewerkschaftern am Bahnhof Bad Fallingbostel, um den Weg der sowjetischen Kriegsgefangenen nachzu vollziehen. Charly Braun führte die Gruppe zum ehemaligen Lager Oerbke und erläuterte die wechselvolle Geschichte des Gedenkens an diese Verbrechen der Wehrmacht. Der DGB legte einen Kranz nieder und Telekom-Auszubildende präsentierten, was sie zum Krieg gegen die Sowjetunion und über mörderische Lagerbedingungen, Zwangsarbeit und Widerstand herausgefunden hatten. Im Mittelpunkt standen Berichte des überlebenden Mark Tilewitsch über praktische Solidarität unter den Gefangenen.
Die Telekom-Ausbilder bedankten sich beim Team für die "großartige Arbeit" und die Auszubildenden ergänzten: "Diese Woche war seit langem das Beste, was wir als Seminar erlebt haben".
Das workcamp wurde von ver.di, der Heimvolkshochschule Hustedt und Telekom finanziert.
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