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KINO: achteinhalb-Programm

22. Mai 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

Liebes Publikum, 

machen Sie sich bitte die Mühe und lesen Sie auf unserer Internetseite
den Text zu "Wer spinnt denn da, Herr Doktor?"
Ein Streifen aus 1981 mit Otto Sander, Loriot, Evelyn Hamann, Heinz Meier (z.B. Rentner Erwin Lindemann im Loriot Sketch "Der Lottogewinner"), Hannelore Elsner, Chris Howland, Edith Heerdegen, Friedrich G. Beckhaus (Leutnant Atan Shubashi in Raumpatrouille Orion).
Eine Rarität, die wir unter kuriosen Umständen ausgegraben haben. Der Verleiher selbst wußte nicht, daß er da noch ne Kopie hat!

Unser Programm bis zu Sommerpause:
23./24. Mai
Die Anruferin
Deutschland, Kinostart: 20.3.08

Eine Frau Anfang 30 will die emotionalen Defizite ihres Lebens durch Telefonanrufe ausgleichen, bei denen sie sich mit verstellter Stimme als misshandeltes Kind oder Mutter eines verstorbenen Kindes ausgibt. Als sich eine der Angerufenen ihr mit Realitätssinn, psychologischem Gespür und Mut zur Wahrheit entgegengestellt, muss sie lernen, wahre Freundschaft zu akzeptieren. Die in den beiden Hauptrollen hervorragend gespielte Studie über Einsamkeit und emotionale Verwahrlosung betreibt in keinem Moment peinliche Nebelschau, stellt vielmehr höchst sensibel weibliche Selbst- und Wunschbilder auf den Prüfstand.

28./29. Mai um 19.30 Uhr
Schultze gets the blues
Deutschland 2004

in Kooperation mit Kultur-Querbeet
Kinofilm & Livemusic
Eintritt: 12 Euro
Vor und nach dem Film spielt Günther Kampen, Akkordeonist von Route Corazon, zur Einstimmung und als Nachklang Stücke der Filmmusik
.

Ein wortkarger, fülliger Frührentner aus Ostdeutschland, der bislang immer nur Polka auf seinem Akkordeon spielte, entdeckt seine Liebe zur flotten amerikanischen Cajun-Musik und will fortan nichts anderes mehr spielen. Er fährt sogar nach Amerika, wo er einige neue Erfahrungen sammelt, im Grunde aber so einsam bleibt wie zu Hause. Stimmungsvolles, unaufdringlich humorvolles Porträt über Deutschland und seine Tradition am Beispiel eines älteren Mannes, der einen Neuanfang wagt, ohne dafür belohnt zu werden. Der dokumentarisch anmutende, stellenweise reizvoll lakonisch erzählte Spielfilm überzeugt durch den hervorragenden Hauptdarsteller, malerische Bilder und seinen einfühlsamen Umgang mit Musik und Geräuschen.

30./31. Mai
Tödliche Entscheidung
USA, Kinostart: 10.4.08
Regie: Sidney Lumet
mit Philip Seymour Hoffman, Ethan Hawke, Albert Finney
Mit fabelhaften Hauptdarstellern aufwartender Thriller um den Versuch zweier Brüder, sich durch einen Überfall auf den elterlichen Juwelierladen aus der finanziellen Misere zu retten. Der Genrefilm entwickelt sich zur klassischen Tragödie, in der sich alle Entscheidungen letztlich fatal auswirken. Ein meisterliches Alterswerk, das an die Blütezeit des New Hollywood anknüpft.

6./7. Juni
Amarcord
Regie: Federico Fellini
Italien 1974
Oscar 1975, Bester fremdsprachiger Film 
Fellini erinnert sich an seine Jugendzeit in Rimini und zeichnet eine von einfachen Menschen, Käuzen und Originalen belebte Provinzlandschaft. Der Film ist kein objektiver Bericht, sondern ein durch Erinnerungen verändertes und verwandeltes Zeitbild, in dem der Satiriker Fellini seiner Phantasie und Vorliebe fürs Groteske freien Lauf läßt - eine bildmächtige Schau des vielfältigen, abgrundtief häßlichen wie unendlich schönen Lebens.

13./14. Juni
Schmetterling und Taucherglocke
Frankreich, Kinostart: 27.3.08
Cannes 2007 beste Regie

Nach einem Schlaganfall erwacht der Chefredakteur einer französischen Zeitschrift gelähmt in einem Krankenhaus. Nur sein Verstand ist noch intakt. Nach anfänglicher Verzweiflung nimmt er die Herausforderung seiner Erkrankung an und berichtet mit Hilfe eines binären Systems aus der Welt, in der er jetzt lebt. Der zu Beginn strenge, konsequente, in der Hauptrolle vorzüglich gespielte Experimentalfilm nach wahren Begebenheiten entwickelt eine große Leichtigkeit, wobei er über den Einzelfall hinaus Grundfragen der menschlichen Existenz thematisiert. Dabei stimmt er das Hohelied der Kreativität und Kunst an und lässt nie Sentimentalität aufkommen.

21. Juni
Der Pianist
Frankreich 2002
Regie: Roman Polanski
Cannes 2002: Goldene Palme 
Oscar 2003:
Beste Regie: Roman Polanski 
Bester Hauptdarsteller: Adrien Brody 

r Pianist ist ein Film-Drama nach der Autobiographie "Das wunderbare Überleben" des Polen Wladyslaw Szpilman.
Das 
authentische Schicksal des polnischen Pianisten Wladyslaw Szpilman, der sich nach der Auflösung des Warschauer Ghettos monatelang in menschenleeren Ruinen versteckte und von einem deutschen Wehrmachtsoffizier vor dem Hungertod bewahrt wurde.

in Kooperation mit dem Stadtarchiv Celle
und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammearbeit Celle
und der jüdischen Gemeinde Celle

Eintritt: 2 Euro

SOMMERPAUSE

29./30. August 
Caramel
Frankreich, Kinostart: 3. April 08
Fünf libanesische Frauen unterschiedlichen Alters arbeiten und treffen sich in einem Friseur- und Schönheitssalon in Beirut. Dort sprechen sie über ihre Probleme mit Liebe, Sex und der Diskrepanz zwischen dem angeblich so freien Leben im modernen Libanon und den immer noch bestehenden emotionalen Fesseln aus Religion und überkommenem Rollenverständnis, das zu Vorwürfen und Schuldgefühlen führt. Eine sinnlich-verspielte, farbenfrohe Komödie, die reizvolle Einblicke in eine fremde Kultur vermittelt.


mit schönem Gruß

achteinhalb - Kino & Kultur e.V.
1. Vorsitzender Stefan Eichardt
Schuhstr. 49
29221 Celle

0178/1573861
E-Mail: achteinhalb @web.de 
www.kino-achteinhalb.de
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