Rechtsextremist in Uniform
NPD
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"Die NPD ist ihnen zu moderat" Voigt bleibt Chef der NPD "Um die Intellektualisierung ist es schlecht bestellt" Gegen den Ausschluss könnte Voigt letztlich auch vor einem ordentlichen Gericht klagen. Deshalb hatte sich der Verband auch bei Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) erkundigt, ob Voigt sich auf das neue Antidiskriminierungsgesetz berufen könnte, das eine Benachteiligung aus politischen oder weltanschaulichen Gründen verbietet. Zypries meinte, beim Verbandsausschluss würde es sich um eine zivilrechtliche Streitigkeit handeln und im Zivilrecht komme es auf die Weltanschauung nicht an. Genau festlegen wollte sich die Ministerin aber nicht und verwies auf die notwendige Prüfung im Einzelfall. Notfalls, sagte Gertz, müsse eben die Verbandssatzung angepasst werden. Eine Prüfung der Mitgliederkartei auf weitere bekannten Rechtsextremisten im Verband sei ohne Ergebnis geblieben. Voigts Uniformbild im Internet ist auch der Bundeswehr peinlich. Es gebe aber keine Handhabe, ihm dies zu verbieten, teilte das Verteidigungsministerium mit. Solange Voigt nicht rechtskräftig zu mindestens zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt sei, könne ihm der Reservistenstatus nicht aberkannt werden. Das Ministerium schaut auf die Berliner Justiz. Vor dem Amtsgericht Tiergarten ist Voigt wegen Volksverhetzung angeklagt. |
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