Perspektiven der beruflichen Bildung in den Kommunen

Perspektiven der beruflichen BiLdung in
den Kommunen
Die berufliche Bildung in Deutschbnd steckt in der Krise:
Fehlende Ausblldunqsplätze bei steigenden Schul-
abgängerzahlen, hilflose Versuche, hierfür außerbetrieb-
lichen Ersatz zu schaffen... Dazu ein lauter werdendes
Stöhnen der Wirtschaft Uber Fachkräftemangel auf
der einen und mangelhafte Ausbildungsfähigkeit von
Jugendlichen auf der anderen Seite. Das alles in einer stark
zerklüfteten Bildungs- und Förderlandschaft. Nur
eins steht fest: Alles erwartet, dass die Probleme auf ko,-
munaler und regionaler Ebene gelöst werden sollen.
Das gilt auch für die Region Hannover. Schritte für eine
bessere Koordinierung der Maßnahrnen zur beruflichen
Bildung sind angekündigt worden, eine Bestandsaufnahrne
der Aktivitäten soll demnächst der Öffentlichkeit vorge-
stellt werden. Neue Maßnahmen und Strukturen sind in der
Vorbereitung, aber noch wenig konkret. Also genau der
richtige Zeitpunkt, um die weitere Entwicklung durch inno-
vative Vorschläge mit zu gestalten.
Wie kann also unter solch schwierigen Rahmenbedin-
gungen die Steuerung der beruflichen Bildung verbessert
werden?
Mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis wollen wir die
aktuellen Entwicklungen diskutieren. Wir wollen Hinweise
für eine kommunale Gestaltung und Weiterentwicklung
der beruflichen Bildung zur Diskussion stellen und — nicht
zuletzt — mit den Teilnehmerlnnen und Verantwortlichen
in einen Dialog treten.
Programm
zur Fachtagung am 12. Juni 2008
13.30 Uhr Begrüßung
Sebastian Wertmüller
DGB-Vorsitzender Region Niedersachsen-Mitte
13.40 Uhr Perspektiven für die Steuerung und Gestaltung
der beruflichen Bildung
Prof. Dr. Felix Rauner
Universität Bremen, Institut Technik und Planung
anschließend Diskussion
14.40 Uhr Pause
14.55 Uhr Forum 1
Berufsorientierung an den
allgemeinbildenden Schule
Input: Ulrich Nordhaus
DGB-Bundesvorstandsverwaltung
Bereich Bildung, Qualifizierung und Forschung
Positive Beispiele aus der Region — Diskussion
Forum 2
Fördermöglichkeiten beim Übergang
von der Schule zum Beruf
Input: Prof. Dr. Arnulf Bojanowski
Leibniz-Universität Hannover
Berichte von Akteuren aus regionalen
Einrichtungen — Diskussion
16.35 Uhr Beispiele regionaler Berufsbildungsplanung und
-berichterstattung in Nordrhein-Westfalen
Dr. Uwe Lehmpfuhl
Universität Dortmund, Institut für
Schulentwicklungsforschung
17.20 Uhr Problemlösungen für die Region Hannover
Sebastian Wertmüller
DGB-Vorsitzender Region Niedersachsen-Mitte
Erwin Jordan
Sozialdezernent Region Hannover
Edelgard Bulmahn
MdB/SPD, Bundesbildungsministerin a. D.
Werbung
Diesen Post teilen
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
/image%2F1377997%2F20150108%2Fob_508aca_kban.jpg)