Das Jugendschöffengericht verhandelt jetzt wegen des im Frühjahr verübten Brandanschlages auf einen Gebetsraum der Islamischen Gemeinde Sittensen.Die Tat verübten Christian S und seine Mittäter in der Nacht zum Ostersamstag .Der vorbestrafte Haupttäter Christian S kam bereits kurz nach der Tat in Untersuchungshaft .Er habe in Sittensen eine rechtsradikale Gruppe gründen wollen.So spielten in der Verhandlung die Tatumstände und die Beweggründe der Angeklagten eine große Rolle.Die drei Angeklagten versicherten vor Gericht sie bereuten die Tat zutiefst und gaben an,sie hätten sich aus dem rechtsradikalem Milieu gelöst.Bei der Islamischen Gemeinde hatten sie sich bereits entschuldigt und waren geständig.Christian S erhielt eine Jugendstrafe von drei Jahren.Die beiden anderen Täter müssen in den Jugendarrest und zusätzliche Arbeitsstunden als tätige Reue leisten.
Zum Hintergrund
Bei dem Anschlag im Frühjahr hatten die Täter durch die zerschlagenden Fensterscheiben des Gebäudes zwei Brandsätze geworfen .Dadurch entstand ein Sachschaden von 10.000 Euro.Nur durch glückliche Umstände hatte sich das Feuer nicht ausgebreitet.Die Bewohner des angrenzenden Wohnhauses , die zur Tatzeit schliefen ,wurden nicht verletzt.
Quelle: Antifa Rotenburg
siehe auch den Artikel über die Tat
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