Die Argen Tricks von Leistungsträgern … oder der wirkliche 10 Punkte Plan … gescheiterter Arbeitsmarktpolitik
Die Argen Tricks von Leistungsträgern
… oder der wirkliche 10 Punkte Plan … gescheiterter
Arbeitsmarktpolitik
Seit 2005 haben bundesweit verfassungswidrige Argen ihre Arbeit
erfolgreich aufgenommen - Ziel - Einsparungen jeglicher Art. Der
einfachste Trick um einzusparen: Man verwaltet so lange, bis der Antragsteller schlussendlich
aufgibt.
•
1. Punkt: Es fehlen Unterlagen, damit Ansprüche bearbeitet werden können. Sinnvoll
Antragsteller zieht erneut Wartemarke. (Arge Krefeld)
•
2. Punkt: Wer anrufen möchte, hat gnadenlos zu zahlen! Dienstanweisung:
Mitarbeiter sind für Antragsteller weder telefonisch noch per Fax oder Email zu
erreichen. So besteht keinerlei Zwang, den Argemitarbeiter wegen Untätigkeit haftbar
zu machen.
•
3. Punkt: Der kundenfreundliche Ansprechpartner, es gibt keinen! Man schiebt den
Antragsteller zwischen Fallmanagement und Leistungsabteilung hin und her.
Irgendwann gibt jeder Antragsteller auf. Dieser Täuschungsversuch entbindet einzelne
Abteilungen von dringend erforderlichem Handlungsbedarf. Mustergültig: Arge
Krefeld!
•
4. Punkt: Man macht aus Ermessensleistungen ‘Kannleistungen’, diese Formulierung
macht aus jedem Antragsteller einen demütigen Bettler. Bundesweit erfolgreich
angewandte Einschüchterungstechnik.
•
5. Punkt: Eigenleistungsbetriebe Arge (Optionskommunen), das perfekte Instrument
erfolgreicher Privatisierung! Verwendung von Antragsformularen die grundsätzlich
Beihilfen eingrenzen und sofortige Einzelfallprüfungen unterlassen. Datentransfer mit
anderen Argen anscheint nicht möglich!
•
6. Punkt: Antragsteller werden gedemütigt! Ein Euro Jobs als erzieherische
Maßnahme ( Zwangsarbeit ). Entweder man schweigt oder muss sich einer völlig
unmenschlichen Rechtsbeugung unterwerfen, da alles eine Auslegungsfrage geworden
ist.
•
7. Punkt: Man provoziert den Antragsteller ‘laut’ zu werden. Dann spart man durch
ausgesprochene Hausverbote.
•
8. Punkt: Anmutige Drohgebärden - Die Sicherheitsbeauftragten eines
unternehmerischen Schlägertrupps “beobachten” völlig eingeschüchterte
Antragsteller. (Arge Köln)
•
9. Punkt: Alt bewährter Trick aus der Natur: Amtsperson stellt sich tot! - “Ich weiß
wirklich nicht, was genau Sie jetzt von mir wollen”, oder Sie müssen zu einem
anderen Kollegen- der ist in Urlaub. Auch das erlaubt und legitimiert die Untätigkeit
von Amtspersonen.
•
10. Punkt: - Antragsteller werden entgegen gesetzlich fundierter Vorgaben gezielt
getäuscht und falsch beraten. Ermessensleistungen werden somit grundsätzlich zu spät
oder gar nicht bearbeitet und können besser abgelehnt werden. Die Vorgaben auf den
Informationsblättern der Bundesagentur für Arbeit, interessieren den systemtreuen
Argemitarbeiter nicht. Achtung angewandte Psychologie: Man dreht den Spieß rum,
damit der Antragsteller Handlungen zwanghaft unternimmt! Ziel dieses Tricks:
Leistungen können im Nachhinein nicht bewilligt werden.
Beispiel Arge Bochum: Der Eingang von Unterlagen/ Anträgen wird nicht mehr bestätigt
( Eingangsstempel und Kopien werden von der Behörde verweigert!)
Das Recht auf einen frei wählbaren Arbeitsplatz,
das Recht auf ein menschwürdiges Dasein,
das Recht auf eine Gleichbehandlung
wird Erwerbslosen und Hilfebedürftigen schon bald ganz genommen. Die ‘Demokratie’
funktioniert in diesem Land nicht mehr. Das Volk will keine Hartz Politik, noch weniger
Steuer- und Energiepreiserhöhungen- oder den (T)Euro. Was wir alle möchten ist eine Politik
der Demokratie für alle Menschen. Perspektiven und Motivation für Arme und Reiche, für
Kinder und die Alten. Wir haben den Generationen vor uns einen Wohlstand und Freiheit zu
verdanken, keinesfalls aber unserer heutigen Politik. Es ist eine Schande und Unrecht wie
verzweifelte Menschen Tag für Tag zielstrebig um Ansprüche gebracht werden! Ich möchte
dringend vor einer Weiterführung dieser Politik warnen.
Autor: Martin Obenaus
/image%2F1377997%2F20150108%2Fob_508aca_kban.jpg)