„Zehn kleine N(…)lein“ verschwinden aus Karstadt-Regalen
Der Einzelhandelskonzern Arcandor lässt sich in Sachen Diversity beraten und hat eine “Charta der Vielfalt”
unterzeichnet.
Aus dem Diversity-Newsletter “ungleich besser”:
In einer Karstadt-Filiale wurde nach einem Hinweis eines Mitarbeiters das Kinderbuch „Zehn kleine N(…)lein“ aus den Regalen genommen. Der Zählreim ist seit 1868 in Papierform festgehalten und auch in Deutschland als Kinderbuch erhältlich, unter anderem von James Krüss. „Das Lied singt man in Deutschland doch schon seit Generationen, was willst du da erreichen?“, fragten deshalb Kollegen ihren Mitarbeiter Dennis Obiegbu, der in der Kinderbuchabteilung von Karstadt das Buch „Zehn kleine N(…)lein“ in die Hände bekam und den
Einkaufsleiter auf die problematische Lektüre hinwies.Immerhin sterben in dem Buch zehn Afrikaner, als dumme (…) dargestellt, von fröhlicher Melodie besungen, erklärte Dennis Obiegbu. (…) Nachdem man der unterschwelligen Diskriminierung gegenüber zuerst „blind gewesen war“, wie es einUnternehmenssprecher selbstkritisch beschreibt, nahm Karstadt das Buch aus dem Sortiment.
Quelle: Der braune Mob
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