Immense Polizeibrutalität bei Nazi-Aufmarsch
Immense Polizeibrutalität bei Nazi-Aufmarsch
Die Diskrepanz zwischen den Worthülsen vom gewollten "Aufstand der Anständigen" und der Praxis der Sonntagsredner und ihrer Untergebenen, wenn die Anständigen tatsächlich aufstehen, konnte am 6. Dezember in Berlin anlässlich eines Nazi-Aufmarschs erlebt werden. Nicht nur war die Antifa endlich wieder spürbar, auch die Rechtsverletzungen und Ausschreitungen durch kriminelle Polizeibeamte erfuhren eine neue Qualität.
Prügelnde Uniformierte, durchgedrehte Psycho-Einheiten, die dir plötzlich mit wahnsinnigen Augen ins Gesicht brüllen, Rechtsbeugung, Misshandlung usw. kennt man gerade von Berliner Einheiten. Die Polizei-Ausschreitungen haben aber heute in Berlin anlässlich des Nazi-Aufmarschs im Stadtteil Lichtenberg eine neue Qualität erhalten.
Schon bei der Ankunft am Bahnhof Karlshorst versuchten die Berliner Hundertschaften alles Mögliche, um die zahlreichen Menschen davon abzuhalten, ihren Weg zu den Sammelpunkten der Protestierenden und ihren Kundgebungen zu finden. Unfassbar dumme Exemplare der uniformierten Gattung ließen weder Renterinnen und Rentner, noch Jugendliche noch sonstwas für harmlose Leute zum Kulturhaus, einem Sammelpunkt, durch. Der Weg vom Bahnhof zum Kulturhaus beträgt etwa 20 Meter. Dieser Weg wurde dank der Berliner Polizei, die verhinderte, Menschen zu einer angemeldeten Kundgebung zu lassen, auf halbstündige Fußmärsche zur Überwindung der Gleisanlagen verlängert. Kein Wunder, dass hier vor allem ältere Protestierende und Eltern mit Kindern abgehalten wurden, den Nazi-Aufmarsch von Anfang an zu verhindern.
Der Gipfel der Ausschreitungen durch die Berliner Schlägertrupps war aber Stunden später erlebbar, nachdem die Nazis am vom Ausgangspunkt ca. ein bis zwei Kilometer entfernten Tierpark ankamen und in die Sewanstraße einbogen. Hier fand sich die erste effektive Blockade, die den traurigen Nazi-Zug von etwa 400 Dorf- und Plattenbaubewohnern nochmals ausbremste. Brutal wurde diese Blockade geräumt, Menschen wahllos aus der Menge gezogen, bspw. wegen Harmlosigkeiten wie dem Trinken aus einer Glasflasche vorsorglich zu Boden gerissen misshandelt.
Bei der zweiten Blockade einige hundert Meter weiter eskalierte die Situation nochmals. Mittlerweile recht viele Blockierende standen und saßen auf der Sewanstraße und konnten das Fortkommen der Retarden nochmals maßgeblich verzögern. Immer wieder stürmten Greiftrupps vom Straßenrand in die Menge und zogen wahllos Menschen heraus, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Die Unsicherheit und der Terror, den die Schlägertrupps dadurch verbreiteten, führte auch dazu, dass nun kaum noch ältere Menschen oder weniger Militanten dabei waren. Hier wurde klar die Eskalation vorbereitet, um im Nachhinein von den "gewaltbereiten Autonomen" sprechen zu können. Während der brutalstmöglichen Auflösung, bei der ich beobachten konnte, wie ein schreiender älterer Mann mit großer Gewalt abgeführt wurde und wie Journalisten, die das alles fotografieren und filmen wollten misshandelt wurden, eskalierte die Situation ganz nach Plan. Spürbare Wut führte zum Umwerfen von Glascontainern und eher kläglichen Versuchen irgendwelches Zeug auf die Fahrbahn zu setzen. Die grünen Schlägertrupps antworteten mit dem Einsatz von Wasserwerfern - in Berlin zum ersten Mal seit Jahren. Normalerweise werden Wasserwerfer eingesetzt, um eine Menge auseinanderzusetzen. Da die Kriminellen der Berliner Polizei aber offenbar lange nicht mehr mit den Geräten spielen durften und ihren faschistoiden Hass auf Menschen ausleben konnten, begannen sie eine Menschenjagd ohne gleichen. Der Wasserwerfer raste die Sewan- und die Lückstraße entlang, schoss auf alles, was sich irgendwo in Reichweite befand, ganz egal ob Antifa, Kind oder Oma. In meiner Nähe bekam ein Rentner-Paar mit Krückstock sichtlich Panik, da sie sich nicht schnell genug vor den Bullen-Psychopathen in Sicherheit bringen konnten. Menschen, die sich in Hauseingänge flüchteten, wurden gezielt beschossen. Von irgendwelcher Gewalt oder Auflösung von Menschenansammlungen war hier längst nichts mehr zu spüren. Der Besatzung des Wasserwerfers ging es offensichtlich um die pure Freude am Verfolgen und Verletzen von Menschen.
Man kann jetzt hoffen, dass dieser Wasserwerfer-Einsatz, der völlig überzogen war und nichts mehr von den eigentlichen Aufgaben eines Wasserwerfers hatte, Konsequenzen haben wird. Aus der Vergangenheit wissen wir aber, dass Aussprachen im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses zu besonders heftigen Polizeiausschreitungen nie mehr als Beteuerungen und Versprechungen zur Folge hatten. Hier gilt es nun Druck zu machen, auch in der Perspektive einer individuellen Kennzeichnung, damit es endlich ein Ende nimmt, dass Polizeieinheiten zu einer Gefahr für die Allgemeinheit werden. Falls ihr zu Unrecht von einem Übergriff, insbesondere der Wasserwerfer-Psychopathen, ward, stellt Strafanzeige, verfasst Dienstaufsichtsbeschwerden usw. Hier macht es die Menge aus. Wird die Berliner Polizei von einer Schwemme von Anzeigen getroffen, hätte dies einen viel größeren Effekt, als zwei oder drei Beschwerden oder Strafanzeigen, die auf dem üblichen Weg des gegenseitigen Kriminellen-Schutzes bei der Berliner Polizei abgetan werden.
Schreibt mails, z.B. an die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus:
seelig@linksfraktion-berlin.de Es muss deutlich werden, dass Polizeibrutalität und die dauernden Misshandlungen durch anonyme Uniformträger ein Problem sind. Wenn ihr Betroffenen kennt, bspw. Menschen, die als Passanten unterwegs waren und von einem Wasserwerfer angegriffen wurden, macht sie aufmerksam, sich gegen diese Übergriffe zu wehren.
Schlussendlich: Macht Druck, tut, was in euren Mitteln steht. So kann es nicht weitergehen.
Schon bei der Ankunft am Bahnhof Karlshorst versuchten die Berliner Hundertschaften alles Mögliche, um die zahlreichen Menschen davon abzuhalten, ihren Weg zu den Sammelpunkten der Protestierenden und ihren Kundgebungen zu finden. Unfassbar dumme Exemplare der uniformierten Gattung ließen weder Renterinnen und Rentner, noch Jugendliche noch sonstwas für harmlose Leute zum Kulturhaus, einem Sammelpunkt, durch. Der Weg vom Bahnhof zum Kulturhaus beträgt etwa 20 Meter. Dieser Weg wurde dank der Berliner Polizei, die verhinderte, Menschen zu einer angemeldeten Kundgebung zu lassen, auf halbstündige Fußmärsche zur Überwindung der Gleisanlagen verlängert. Kein Wunder, dass hier vor allem ältere Protestierende und Eltern mit Kindern abgehalten wurden, den Nazi-Aufmarsch von Anfang an zu verhindern.
Der Gipfel der Ausschreitungen durch die Berliner Schlägertrupps war aber Stunden später erlebbar, nachdem die Nazis am vom Ausgangspunkt ca. ein bis zwei Kilometer entfernten Tierpark ankamen und in die Sewanstraße einbogen. Hier fand sich die erste effektive Blockade, die den traurigen Nazi-Zug von etwa 400 Dorf- und Plattenbaubewohnern nochmals ausbremste. Brutal wurde diese Blockade geräumt, Menschen wahllos aus der Menge gezogen, bspw. wegen Harmlosigkeiten wie dem Trinken aus einer Glasflasche vorsorglich zu Boden gerissen misshandelt.
Bei der zweiten Blockade einige hundert Meter weiter eskalierte die Situation nochmals. Mittlerweile recht viele Blockierende standen und saßen auf der Sewanstraße und konnten das Fortkommen der Retarden nochmals maßgeblich verzögern. Immer wieder stürmten Greiftrupps vom Straßenrand in die Menge und zogen wahllos Menschen heraus, die zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Die Unsicherheit und der Terror, den die Schlägertrupps dadurch verbreiteten, führte auch dazu, dass nun kaum noch ältere Menschen oder weniger Militanten dabei waren. Hier wurde klar die Eskalation vorbereitet, um im Nachhinein von den "gewaltbereiten Autonomen" sprechen zu können. Während der brutalstmöglichen Auflösung, bei der ich beobachten konnte, wie ein schreiender älterer Mann mit großer Gewalt abgeführt wurde und wie Journalisten, die das alles fotografieren und filmen wollten misshandelt wurden, eskalierte die Situation ganz nach Plan. Spürbare Wut führte zum Umwerfen von Glascontainern und eher kläglichen Versuchen irgendwelches Zeug auf die Fahrbahn zu setzen. Die grünen Schlägertrupps antworteten mit dem Einsatz von Wasserwerfern - in Berlin zum ersten Mal seit Jahren. Normalerweise werden Wasserwerfer eingesetzt, um eine Menge auseinanderzusetzen. Da die Kriminellen der Berliner Polizei aber offenbar lange nicht mehr mit den Geräten spielen durften und ihren faschistoiden Hass auf Menschen ausleben konnten, begannen sie eine Menschenjagd ohne gleichen. Der Wasserwerfer raste die Sewan- und die Lückstraße entlang, schoss auf alles, was sich irgendwo in Reichweite befand, ganz egal ob Antifa, Kind oder Oma. In meiner Nähe bekam ein Rentner-Paar mit Krückstock sichtlich Panik, da sie sich nicht schnell genug vor den Bullen-Psychopathen in Sicherheit bringen konnten. Menschen, die sich in Hauseingänge flüchteten, wurden gezielt beschossen. Von irgendwelcher Gewalt oder Auflösung von Menschenansammlungen war hier längst nichts mehr zu spüren. Der Besatzung des Wasserwerfers ging es offensichtlich um die pure Freude am Verfolgen und Verletzen von Menschen.
Man kann jetzt hoffen, dass dieser Wasserwerfer-Einsatz, der völlig überzogen war und nichts mehr von den eigentlichen Aufgaben eines Wasserwerfers hatte, Konsequenzen haben wird. Aus der Vergangenheit wissen wir aber, dass Aussprachen im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses zu besonders heftigen Polizeiausschreitungen nie mehr als Beteuerungen und Versprechungen zur Folge hatten. Hier gilt es nun Druck zu machen, auch in der Perspektive einer individuellen Kennzeichnung, damit es endlich ein Ende nimmt, dass Polizeieinheiten zu einer Gefahr für die Allgemeinheit werden. Falls ihr zu Unrecht von einem Übergriff, insbesondere der Wasserwerfer-Psychopathen, ward, stellt Strafanzeige, verfasst Dienstaufsichtsbeschwerden usw. Hier macht es die Menge aus. Wird die Berliner Polizei von einer Schwemme von Anzeigen getroffen, hätte dies einen viel größeren Effekt, als zwei oder drei Beschwerden oder Strafanzeigen, die auf dem üblichen Weg des gegenseitigen Kriminellen-Schutzes bei der Berliner Polizei abgetan werden.
Schreibt mails, z.B. an die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus:
seelig@linksfraktion-berlin.de Es muss deutlich werden, dass Polizeibrutalität und die dauernden Misshandlungen durch anonyme Uniformträger ein Problem sind. Wenn ihr Betroffenen kennt, bspw. Menschen, die als Passanten unterwegs waren und von einem Wasserwerfer angegriffen wurden, macht sie aufmerksam, sich gegen diese Übergriffe zu wehren.Schlussendlich: Macht Druck, tut, was in euren Mitteln steht. So kann es nicht weitergehen.
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Quelle: Indymedia.org
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