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Arbeitswelt ohne Diskriminierung 11.03.09

1. März 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Antidiskriminierung


11.03.2009, 12:30-16:00 Uhr:
Tagung: Arbeitswelt ohne Diskriminierung - Was tun gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Betrieb?!

 

Rassismus und Diskriminierung machen vor den Betrieben nicht halt. Auch hier kommt es zu ausländerfeindlichem oder rassistischem Verhalten durch Mitarbeiter und zu Benachteiligungen beim beruflichen Aufstieg durch Vorgesetzte. Der Gesetzgeber hat darauf reagiert und neben den bereits bestehenden Regelungen im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) neue, effektive Vorschriften im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) für den Schutz betroffener Kolleginnen und Kollegen geschaffen.Dies ermöglicht Betriebs- und Personalräten, aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung im Betrieb vorzugehen.

Grundlage dieser Tagung sind die Ergebnisse aktueller Studien zu rechtsextremen und menschenfeindlichen Einstellungen in der Mitte unserer Gesellschaft. Es werden die rechtlichen Bedingungen dargestellt auf denen die betriebliche Interessenvertretung und die Arbeitgeberseite agieren können. Betriebliche Beispiele sollen zeigen, was Betriebs- und Dienstvereinbarungen bewirken können und welche weiteren Handlungsmöglichkeiten den engagierten Parteien zu Verfügung stehen.

Außerdem werden die Antworten der Gewerkschaften auf den angekündigten Nazi-Aufmarsch am 1. Mai – dem Kampf- und Feiertag der Arbeiterbewegung – in Hannover vorgestellt und diskutiert. Eine Vielzahl von Materialien, wie Musterreden für Versammlungen, Infoflyer, Broschüren, Musterbetriebsvereinbarungen,
CDs und weitere Materialien werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Programm
12.30 Uhr Anmeldung und Imbiss
13.00 Uhr Begrüßung und Einführung
Sebastian Wertmüller (DGB-Regionsvorsitzender)
13.15 Uhr Rassismus und Diskriminierung in Betrieb und Gesellschaft
Prof. Dr. Bodo Zeuner
(FU Berlin)
14.15 Uhr Was tun? Arbeitswelt ohne Diskriminierung ist gestaltbar! Handlungsmöglichkeiten für betriebliche Akteure
Martina Perreng (DGB-Bundesvorstand Berlin)
15.15 Uhr Gewerkschaftliche Herausforderungen durch den Nazi-Aufmarsch am 1. Mai in Hannover
Vorstellung von Ideen und Materialien
für konkrete betriebliche Aktivitäten
- Sebastian Wertmüller (DGB)
- Michael Dunst (Bildungswerk ver.di)
- Michael Poellath (Arbeit und Leben)
Leitung und Moderation:
Susanne Stollreiter (Friedrich-Ebert-Stiftung)
Michael Dunst (Bildungswerk ver.di),

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Reisekosten werden nicht erstattet.
Die Veranstaltung erfüllt die Voraussetzungen des §37 Abs.6 BetrVG sowie des §40 NPersVG, sowie des §39 Abs.5 in Verbindung mit §41 Abs.1 BremPersVG, sowie des §96 Abs.4 sowie §46,6 BPersVG.

 

 

Ort: DGB-Haus Hannover, Otto-Brenner-Straße 1

Kontakt:
Eine Anmeldung ist erforderlich:
Bildungswerk ver.di
Koordinationsbüro für Betriebsund
Personalratsseminare
Michael Dunst
Goseriede 10 • 30159 Hannover
Tel. 0511/12 400 414
Fax 0511/12 400 420
eMail: br@bw-verdi.de

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