Autonome Nationalisten laufen durch Hannover-Linden
Autonome Nationalisten laufen durch Hannover-Linden
Allerlei, meist junge Leute fanden sich auf Einladung von Avanti am Samstag 14.3.09 um 15 Uhr zum Antifa "Aktionstraining zum 1.Mai 2009" auf dem Küchengartenplatz in Hannover-Linden ein.
Unter erfahrener Anleitung (wer hat die nicht) wurden Sitzblockaden trainiert und wie mensch es polizeilichen Räumkommandos schwer machen kann. Auch Familien mit Kindern machten mit. Mensch konnte viel Spaß dabei haben.
Was wäre aber gewesen, wenn das Demo-Sport-Training genau eine Stunde früher begonnen hätte ?
Denn, um 14 Uhr zogen 60 Autonome Nationalisten (manche sprechen von 100) am Entré von Linden-Nord, dem Küchengartenplatz, vorbei in die Limmerstraße. Die staatliche Begleitung des Umzuges war von knapper Zahl. Vor sich her schoben sie einen mit Bierflaschen beladenen Supermarkt-Einkaufswagen. In Nähe des Küchengartenplatzes zerschepperten sie allerlei Flaschen.
Ein beherzter Anruf eines Antifaschisten bei der Polizei hatte zur Folge, dass die Nazis in der Limmerstraße gestoppt und zurück in Richtung City geschickt wurden.
Was wäre passiert wenn ... ?
Dass Nazis auch nur einen Schritt in den traditionell roten ArbeiterInnen- und MigrantInnen-Stadtteil reinziehen können, damit hätte wohl kaum jemand gerechnet. Ab sofort gilt nicht nur in Harz und Heide Alarmstufe ROT gegen braune Brut.
Das antifaschistische Aktionstraining für Blockaden gegen Nazi-Aufmarsch am 1.MAI 2009 in Hannover wird fortgesetzt. Vorbereitet sein müssen die Leute in Hannover-Linden alle Tage gegen die Ein- und Ausfälle moderner Nazi-Erscheinungsformen. Vor 1933 hatten Nazis in Linden nur die Chance verprügelt zu werden.
Hinweg mit braunem Dreck !
Bleibe im Lande und wehre dich täglich !
- ein Heide-Bote in Linden -
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