Eine Transfergesellschaft gilt als sicher
| Eine Transfergesellschaft gilt als sicher |
| Verhandlungen über Sozialplan für rund 70 Mitarbeiter der Peter GmbH stehen vor dem Abschluss |
| Wenn es nach der Geschäftsleitung der Peter GmbH, Tochter der CaseTech-Gruppe im Bomlitzer Industriepark, geht, dann werden morgen die Unterschriften von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretung unter den seit Wochen ausgehandelten Sozialplan gesetzt. Nach Worten von CaseTech-Geschäftsführer Robert Kafka habe es sich um sehr harte Verhandlungen gehandelt, „wir sind auf beiden Seiten bis an die Schmerzgrenze gegangen“. Wesentliches Element des Sozialplans, neben Abfindungen, sei die Gründung einer Transfergesellschaft für die 65 bis 70 Mitarbeiter, die zukünftig bei Peter GmbH nicht mehr gebraucht werden. |
| Bomlitz.. Unternehmensleitung und Betriebsrat haben am vergangenen Freitag auf einer Betriebsversammlung der Peter GmbH die Eckpunkte eines Maßnahmenpaketes vorgestellt, das den Mitarbeitern der Tochter der CaseTech GmbH eine Perspektive für zwölf Monate gibt. Das Maßnahmenpaket sieht neben Abfindungszahlungen die Einrichtung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft zum 1. April vor, um die Chancen der ausscheidenden Mitarbeiter auf einen neuen Arbeitsplatz zu erhöhen. „Auf diese Weise haben wir einen Weg gefunden, um den Mitarbeitern entgegen zu kommen“, so Kafka. Ziel sei es, die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, sich aus einem gereglten Arbeitsverhältnis heraus zu bewerben. „Wir gehen davon aus, dass diese Maßnahme ihre Wirkung nicht verfehlt.“ Im Detail werde versucht, soziale Härten zu vermeiden. Das gesamte Maßnahmenpaket des Sozialplanes bedarf jetzt noch der Zustimmung durch alle Verhandlungspartner. Das Paket ermöglicht aus Sicht des Unternehmens nicht nur die Stabilisierung dergesamten Unternehmensgruppe, sondern bildet auch das Fundament für eine nachhaltige und positive Neuausrichtung „und damit die Basis für weiteres Wachstum und verlässliche Arbeitsplätze am Standort Bomlitz“. Der Standort Bomlitz solle als Firmensitz („Headquarter“) der CaseTech-Gruppe fortgeführt und weiterentwickelt werden. Auf die Frage, was das für die verbleibenden rund 280 CaseTech-Arbeitsplätze am Standort bedeute, antwortete Robert Kafka: „Ich gehe nicht von einem großen Mitarbeiterabbau aus. Einen stabilen Markt vorausgesetzt, wird es keine harten Eingriffe geben.“ Quelle: www.wz-net.de 19.03.2009 |
Wie auch immer das Paket aussieht, die Arbeitsplätze sind verloren.
/image%2F1377997%2F20150108%2Fob_508aca_kban.jpg)