Mairede 01.05.2009 Soltau - Rolf Beiersdorf
Mairede 01.05.2009 Soltau
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Gäste,
ich begrüße Euch ganz herzlich zu unsrer Veranstaltung zum ersten Mai,
Seit dem 01.01.2009 gilt die neue Regelung der Gesundheitsreform.
Jede Reform macht das Gesundheitssystem komplizierter
und für die Versicherten kaum noch durchschaubar.
Seit Jahren ist es fast schon Tradition: Die alljährliche
Jahrhundertreform, mit der die Politik versucht, das marode
Gesundheitswesen endlich wieder auf Kurs zu bringen.
Die ständigen Änderungen tragen allerdings nicht unbedingt
zur Rechtssicherung bei.
Im Gegenteil selbst Experten haben mittlerweile Mühe die
Regellungen richtig zuzuordnen.
schlechter und teuerer für die Versicherten.
Für die Versicherten können Informationslücken höchst ungesunde und vor allem teure Folgen haben.
Unter dem Motto der“ Deckel muss weg“ wurde im September 2008 eine Groß Demo gegen die Gesundheitsreform in Berlin es war ein sehr beeindruckendes Ereignis, was von den
Arbeitgebern und den Gewerkschaften gleichermaßen unterstützt wurde.
Doch auch nach dieser Demonstration hat sich nicht viel geändert, die Politik versprach 3 Milliarden Euro für die Krankenhäuser in Deutschland, Geld was schon vorher eingeplant war, so meinte die Politik diese Demo zu unterlaufen es hat nicht genützt.
Nach dieser Reform sollten die Beiträge der Krankenkassen angeglichen und vereinheitlicht werden, das heißt es werden einige Kassen billiger andere aber teurer. Dazu gibt es noch die Regelung, das die KK`s , wenn sie mit dem Geld nicht auskommen einen Zusatzbeitrag erheben dürfen, was einige schon angekündigt haben. Das Fazit bedeutet, dass nichts besser wird, sondern
Jetzt ist der Gesundheitsfont in Kraft getreten, was aber nicht viel für die Krankenhäuser gebracht hat. Schon allein, dass seit der Reform das Heidekreis-Klinikum 40 Vollzeitstellen streichen muss weil die Kosten für die Häuser ständig steigen, es gibt keinen Ausgleich dafür.
In den Krankenhäusern im Landkreis wird daher versucht, über Dienstzeitänderungen die meisten Stellen zu erhalten und nicht verlängerte Zeitverträge zu kompensieren.
Die neueste Meldung gestern Abend in den Nachrichten:
Die Versicherungen benötigen Geld vom Staat ( ca 2,5 Milliarden Euro) Dies Geld muss die Politik aufbringen, weil sie das so in den Gesundheitsfont
Dieses Geld muss die Politik zahlen, weil dies so in den Gesundheitsfont steht. Wenn man dies betrachtet, kann man nur sagen, dass diese Reform wie jede vorige nur Nachteile für die Versicherten bringt.
In diesem Jahr haben wir Bundestagswahl:
Es ist sehr wichtig im Wahlkampf darauf hinzuwirken
Abwehr des Gesundheitsprämienmodells der CDU/CSU/FDP
Keine Leistungskürzungen durch Ausweitung eines Privaten Versicherungsmodells
Realisierung der gewerkschaftspolitischen Forderung nach einer Bürgerversicherung für alle.
Geht zur Wahl, denn nur so könnt ihr etwas ändern
Mairede 01.05.2008
Liebe Kolleginnen und Kollegen
Ich begrüße Euch zu unserer Maifeier.
Sicherlich habt ihr schon vom Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst gehört und gelesen.
Ver.di hat dabei verhindert eine flächendeckende AZ Erhöhung.
Aber kritisch gesehen müssen wir damit rechnen, dass es einige Abgaben und Gebühren erhöht werden.
Sonst ist angeblich dieser Abschluss nicht zu finanzieren.
Für die Krankenhäuser gibt es einen eigenen TV ohne Arbeitszeiterhöhung dafür fällt die Prozentuale Erhöhung geringer aus
Aber dort gibt es noch größere Probleme:
Die Kosten der Kliniken schießen in die Höhe:
Explodierende Energie und Lebensmittelpreise, die letzte Gesundheitsreform bürdete den Krankenhäusern eine Sanierungsabgabe für Krankenkassen von 660 Mio. Euro auf.
Gleichzeitig stiegen die Einnahmen nur minimal.
Das Budget, das die Kassen den Kliniken überweisen wird von der Politik strikt begrenzt.
Seine Erhöhung ist von der Entwicklung der so genannte Grundlohnrate abhängig.
Für 2008 bedeutet das laut DKG eine Steigerung von gerade einmal 0,64%, also rund 320 Millionen Euro.
Der Deckel muss weg.
Die Politik ist gefordert, die Deckelung der Krankenhausfinanzierung abzuschaffen.
Es kann nicht sein, dass in der Finanzierung nur 0,64 % Steigerung durch Lohnkosten vorgesehen sind. Davon müssen noch 0,1% abgegeben werden.
Denn in den Krankenhäusern kann kaum mehr gespart werden, es wird dort schon am personellen Limit gefahren.
Das Personal ist an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit.
Hinzu kommt auch noch der Tarifabschluss des Marburger Bundes, der den Ärzten in den Krankenhäusern mehr Gehalt zusichert.
Dies erhöht auch den Finanziellen Druck auf die Arbeitgeber
Durch diese Politik sind ein Drittel der 2100 Kliniken in Deutschland von der Insolvenz bedroht. Dies ist anscheinend politisch gewollt.
Damit aber würde wieder die Arbeitslosigkeit steigen.
Löhne steigen:
Die 55.000 Ärzte bekommen durch den Tarifabschluss, den Arbeitgeber und Marburger Bund ausgehandelt haben, in diesem Jahr 4% mehr Lohn.2009 gibt es einen Aufschlag von 4%.
Für die anderen Angestellten der Häuser, etwa Krankenschwestern und Pfleger, haben die Gewerkschaften mir den Kommunen Steigerungen ausgehandelt. Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst berücksichtigt die angespannte Lage der Kliniken: Im Jahr 2008 steigen die Gehälter nur um 1,6%, Im Jahr 2009 um 4,3%. Die Politik soll dadurch Zeit bekommen, das Finanzsystem zu ändern.
Klinik in Zahlen:
38% der b2100 Krankenhäuser haben freigemeinnützige Träger wie die Kirchen. Ein gutes drittel ist in öffentlicher Trägerschaft, der Rest in privaten Händen
In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl der Kliniken um 165 Häuser (7%) reduziert, es wurden 83.000 Betten (14%) abgebaut, das personal wurde um 88.000 (10%) verringert. Die Zahl der Ärzte erhöhte sich um 19.000 (18%), die der Behandelten Fälle von 16,2 auf 16,8 Millionen. Die Verweildauer im Krankenhaus sank durchschnittlich von 10,8 auf 8,5 Tage. Die Bettenauslastung sank von 80,6 auf 76,3 Prozent.
Der Etat des HKK beträgt zur Zeit 50 Milionen Euro davon waren 35 Milionen Euro Personalkosten und 15 millionen Euro Sachkosten. Im lezten Jahr gab es noch ein plus, dass jetzt aber aufgezert sein wird.
Uns reichts
Wir sind nicht bereit auch noch Geld zur Arbeit mitzubringen.
Wir fordern von der Bundesregierung:
Der Deckel muß weg! Krankenhäuser, die 2008 höhere löhne zahlen. Müssen dafür auch höhere Einnahmen erzielen.
Wir forder von dewn Krankenhaus leitungen:
Geben sie den Druck nicht nach unten weiter,
sondern fordern sie mit uns dass die krankenhäuser
ordentlich finanziert werden.
Ver.di unternimmt unter dem Thema „ Der Deckel muss weg“ einen Vorstoß zu einer Veränderung der KH Finanzierung.
Kolleginnen und Kollegen wenn ihr etwas tun wollt für euch und die Krankenhäuser am Ort, dann sprecht mit euren Abgeordneten über dieses Thema, denn je mehr Druck von unten kommt, desto größer ist die Chance etwas zu verändern.
sprecht mit Ihnen, denn dafür sind sie gewählt!!!!
Die Krankenhäuser in Deutschland sind spitze
Im Internationalen Vergleich Schneiden die Krankenhäuser in Deutschland sehr gut ab .Das sagt die Unternehmensberatungsfirma McKinsey. Sie hat in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Deutschen Krankenhäusern beraten..
Bei wirtschaftlicket un kostengünstigkeit stehen doie Deutschwn krankenhäuser an dser spitze
Wenn es auch unterschiede zwischen den Krankenhäusern gibt.
Beste Noten gibt es bei der breite des Angebotesund der zugänglichkeit der Deutschen krankenhäuser.
Es sollte von allen zuallerst anerkannt werden, dass die Wirtschaftlichkeit des Deutschen Krankenhaussystems ganz wesendlich auf dem großen Engagement und der harten Arbeit aller in diesen Sektor Beschäftigten beruht
bei internationalen vergleichsweise niedrigem Gehaltsniveau.
Zudem ist anzumerken, dass die hohe produktivität der deutschen Krankenhäuser
Die deutschen Krankenhäuser erweisen sich als Gruppe im internationalen Vergleich als sehr wirtschaftlich und äußerst effizient.
International betrachtet ist der der deutsche Krankenhaussektor mithin weitb besser als sein ruf.
Vor allem der Vorwurf der Unwirtschaftlichkeit läßts sich pauschal nicht länger aufrecht erhalten
Nirgendwo Personal so knapp, wie in deutschen Krankenhäusern
Im vergleich zu anderen Ländern gibt Deutschland für die Krankenhausversorgung pro Einwohner aus als fast alle anderen Länder.
Nirgendwo sind die Kosten geringer als in Deutschland (3908 €), Durchschnitt der Industrieländer (6942 €).
Der Grund:
Das Personal arbeitet hart und sehr produktiv.
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