Beschluss des Kreisvorstandes der CDU Hannover-Stadt vom 28. April 2009 - Integrierte Gesamtschulen in Hannover stärken und weiterentwickeln
Beschluss des Kreisvorstandes der CDU Hannover-Stadt vom 28. April 2009
Integrierte Gesamtschulen in Hannover stärken und weiterentwickeln
Der Vorstand des CDU Kreisverbandes Hannover-Stadt hat sich in seiner Sitzung am 28. April 2009 aus-
führlich mit den Plänen des Landes beschäftigt, das Abitur an Integrierten Gesamtschulen wie an den
Gymnasien bereits nach 12 Jahren Schulzeit einzuführen.
Der Kreisvorstand stellt hierzu fest:
Die Integrierten Gesamtschulen in Hannover sind ein wichtiger Bestandteil der Schullandschaft in der
Landeshauptstadt. Sie leisten gute Arbeit und werden daher von vielen Eltern angewählt. Die CDU Han-
nover-Stadt schätzt und unterstützt deshalb die Arbeit der hannoverschen Integrierten Gesamtschulen
genauso wie die Arbeit aller anderen Schulen in der Stadt Hannover. Maßnahmen, die auf eine Zerschla-
gung der Integrierten Gesamtschulen zielen, wird die CDU Hannover-Stadt entschlossen entgegentreten.
Viele der Eltern, die für ihre Kinder eine Integrierte Gesamtschule wählen, wünschen sich neben der ge-
meinsamen Beschulung von Kindern mit unterschiedlichen Begabungen und Leistungsvermögen die
Chance für ihre Kinder, das Abitur erst nach 13 statt nach 12 Schuljahren ablegen zu können. Diese Mög-
lichkeit besteht an den Integrierten Gesamtschulen, sie besteht allerdings auch darin, dass Schülerinnen
und Schüler nach dem Besuch der 10. Klasse einer Realschule in die gymnasiale Oberstufe wechseln.
Die CDU Hannover Stadt fordert das Land Niedersachsen auf, die Möglichkeiten zu erhalten, das Abitur
in der Integrierten Gesamtschule wie auch im gegliederten Schulwesen nach 13 Schuljahren abzulegen.
Zugleich unterstützt die CDU Hannover-Stadt das Vorhaben, den Schülerinnen und Schülern an allen
Integrierten Gesamtschulen ein Abitur nach 12 Schuljahren zu ermöglichen. Eine dafür erforderliche wei-
tere Differenzierung im Sekundarbereich I soll so maßvoll wie notwendig, der gemeinsame Unterricht so
umfänglich wie möglich erfolgen.
Die CDU Hannover-Stadt setzt damit auf die Leistungsfähigkeit der Integrierten Gesamtschulen im Stadt-
gebiet. Sie sichert den Integrierten Gesamtschulen ihre Unterstützung zu, erwartet jedoch zugleich, dass
sie sich auch dem Wettbewerb mit den Schulen des gegliederten Schulwesens stellen.
Begründung
Kern des pädagogischen Konzepts der Integrierten Gesamtschule ist der gemeinsame Unterricht von
Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Begabungen und unterschiedlichen Leistungsvermögens
auch nach der Grundschule. Dabei besteht allerdings bereits jetzt eine Fachleistungsdifferenzierung ab
dem 7. Schuljahrgang in Mathematik und Englisch, zusätzlich ab dem 8. Schuljahrgang in Deutsch sowie
zusätzlich ab dem 9. Schuljahrgang in den Naturwissenschaften.
Bisher treten die Schülerinnen und Schüler, die an einer IGS ihr Abitur machen wollten, nach dem 10.
Jahrgang in die gymnasiale Oberstufe ein, benötigen also 13 Schuljahre bis zum Abitur. An den Gymna-
sien wechseln die Schülerinnen und Schüler nach Klasse 9 in die gymnasiale Oberstufe und können zu-
künftig ihr Abitur bereits nach 12 Schuljahren erwerben.
Die Integrierten Gesamtschulen werden auch von Schülerinnen und Schülern mit Gymnasialempfehlung
besucht. Ihr Anteil ist von IGS zu IGS unterschiedlich, aber die Beschulung auch dieser Schülerinnen und
Schüler gehört im Kern zum Selbstverständnis aller Integrierten Gesamtschulen.
Zugleich bleibt aber den Schülerinnen und Schülern der Integrierten Gesamtschulen wie auch den Schü-
lerinnen und Schülern, die eine Haupt- oder Realschule besuchen, die Möglichkeit, die Berechtigung zum
Besuch der Gymnasialen Oberstufe nach Klasse 10 zu erwerben, dann in die gymnasiale Oberstufe zu
wechseln und so das Abitur nach 13 Schuljahren zu erwerben.
Integrierte Gesamtschulen in Hannover stärken und weiterentwickeln
Der Vorstand des CDU Kreisverbandes Hannover-Stadt hat sich in seiner Sitzung am 28. April 2009 aus-
führlich mit den Plänen des Landes beschäftigt, das Abitur an Integrierten Gesamtschulen wie an den
Gymnasien bereits nach 12 Jahren Schulzeit einzuführen.
Der Kreisvorstand stellt hierzu fest:
Die Integrierten Gesamtschulen in Hannover sind ein wichtiger Bestandteil der Schullandschaft in der
Landeshauptstadt. Sie leisten gute Arbeit und werden daher von vielen Eltern angewählt. Die CDU Han-
nover-Stadt schätzt und unterstützt deshalb die Arbeit der hannoverschen Integrierten Gesamtschulen
genauso wie die Arbeit aller anderen Schulen in der Stadt Hannover. Maßnahmen, die auf eine Zerschla-
gung der Integrierten Gesamtschulen zielen, wird die CDU Hannover-Stadt entschlossen entgegentreten.
Viele der Eltern, die für ihre Kinder eine Integrierte Gesamtschule wählen, wünschen sich neben der ge-
meinsamen Beschulung von Kindern mit unterschiedlichen Begabungen und Leistungsvermögen die
Chance für ihre Kinder, das Abitur erst nach 13 statt nach 12 Schuljahren ablegen zu können. Diese Mög-
lichkeit besteht an den Integrierten Gesamtschulen, sie besteht allerdings auch darin, dass Schülerinnen
und Schüler nach dem Besuch der 10. Klasse einer Realschule in die gymnasiale Oberstufe wechseln.
Die CDU Hannover Stadt fordert das Land Niedersachsen auf, die Möglichkeiten zu erhalten, das Abitur
in der Integrierten Gesamtschule wie auch im gegliederten Schulwesen nach 13 Schuljahren abzulegen.
Zugleich unterstützt die CDU Hannover-Stadt das Vorhaben, den Schülerinnen und Schülern an allen
Integrierten Gesamtschulen ein Abitur nach 12 Schuljahren zu ermöglichen. Eine dafür erforderliche wei-
tere Differenzierung im Sekundarbereich I soll so maßvoll wie notwendig, der gemeinsame Unterricht so
umfänglich wie möglich erfolgen.
Die CDU Hannover-Stadt setzt damit auf die Leistungsfähigkeit der Integrierten Gesamtschulen im Stadt-
gebiet. Sie sichert den Integrierten Gesamtschulen ihre Unterstützung zu, erwartet jedoch zugleich, dass
sie sich auch dem Wettbewerb mit den Schulen des gegliederten Schulwesens stellen.
Begründung
Kern des pädagogischen Konzepts der Integrierten Gesamtschule ist der gemeinsame Unterricht von
Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Begabungen und unterschiedlichen Leistungsvermögens
auch nach der Grundschule. Dabei besteht allerdings bereits jetzt eine Fachleistungsdifferenzierung ab
dem 7. Schuljahrgang in Mathematik und Englisch, zusätzlich ab dem 8. Schuljahrgang in Deutsch sowie
zusätzlich ab dem 9. Schuljahrgang in den Naturwissenschaften.
Bisher treten die Schülerinnen und Schüler, die an einer IGS ihr Abitur machen wollten, nach dem 10.
Jahrgang in die gymnasiale Oberstufe ein, benötigen also 13 Schuljahre bis zum Abitur. An den Gymna-
sien wechseln die Schülerinnen und Schüler nach Klasse 9 in die gymnasiale Oberstufe und können zu-
künftig ihr Abitur bereits nach 12 Schuljahren erwerben.
Die Integrierten Gesamtschulen werden auch von Schülerinnen und Schülern mit Gymnasialempfehlung
besucht. Ihr Anteil ist von IGS zu IGS unterschiedlich, aber die Beschulung auch dieser Schülerinnen und
Schüler gehört im Kern zum Selbstverständnis aller Integrierten Gesamtschulen.
Zugleich bleibt aber den Schülerinnen und Schülern der Integrierten Gesamtschulen wie auch den Schü-
lerinnen und Schülern, die eine Haupt- oder Realschule besuchen, die Möglichkeit, die Berechtigung zum
Besuch der Gymnasialen Oberstufe nach Klasse 10 zu erwerben, dann in die gymnasiale Oberstufe zu
wechseln und so das Abitur nach 13 Schuljahren zu erwerben.
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