"Erste Hilfe" für Mügeln
"Erste Hilfe" für Mügeln
Erinnern Sie sich noch an Mügeln? Am 19. August ist es zwei Jahre her, dass im Anschluss an ein Stadtfest 50 Mügelner zwölf Inder durch die sächsische Stadt jagten. Heute ist der Verein "Vive le Courage e.V.", der sich in dem Städtchen für die Stärkung einer demokratischen Kultur einsetzt, in seiner Existenz durch Neonazis bedroht. Immer wieder werden Scheiben am Vereinshaus zerstört. "Die Gefahr Opfer eines Angriffs zu werden, ist ständig präsent", sagt Roman Becker von "Vive le Courage". Da der Verein keine eigenen Mittel besitzt, bietet der Opferfonds CURA schnell und unkompliziert "erste Hilfe". Mit 1.000 Euro unterstützt er den Verein und bringt so einen ersten Teil der 6.000 Euro auf, die für die Reparatur der entstandenen Schäden und die Anbringung von Gittern für die Fenster notwendig sind. Dieses Beispiel illustriert die Bedeutung finanzieller Unterstützung von Betroffenen rechtsextremer Gewalt, die der Fonds seit mittlerweile 16 Jahren leistet. Mügeln ist kein Einzelfall. Überall in Deutschland kommt es immer wieder zu Angriffen auf Personen und deren Räume, die nicht in das Weltbild der Neonazis passen. Mit über 5.000 Euro unterstützte der Fonds schon in diesem Jahr Projekte und Personen, die von rechtsextremer Gewalt betroffen sind. CURA ist auf Ihre Mithilfe angewiesen. Sichern Sie mit Ihrer Spende, dass Betroffene rechtsextremer Gewalt die Unterstützung erhalten, die sie benötigen - in Mügeln und anderswo.
Spenden für "Vive le Courage e.V.": www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/muegeln/
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