Sand im Getriebe – Kitas verschicken Sand ans Kultusministerium
PRESSEMITTEILUNG
Sand im Getriebe – Kitas verschicken Sand ans
Kultusministerium
Eine weitere hannoversche Aktion im Rahmen der landesweiten
Kampagne „Kinder sind mehr wert“
Hannover (cke), 27.08.2009
Mit einer erneuten stadtweiten Aktion machen Kindertagesstätten in Hannover auf die
unzureichenden gesetzlichen Rahmenbedingungen in ihren Einrichtungen aufmerksam.
Am Donnerstag, den 03.09.2009 in der Zeit von 10:00 – 11:00 Uhr versenden die
Kindertagesstätten der Wohlfahrtsverbände und Kindertagesstätten anderer Träger Sand aus
dem Sandkasten ihrer Kita an die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann.
Die Kindertagesstätten wollen mit ihrer Aktion deutlich machen, dass es in den Kitas durch die
unzureichenden Rahmenbedingungen in Niedersachsen immer mehr knirscht, wie Sand im
Getriebe.
Bereits im Juni dieses Jahres forderten die Wohlfahrtsverbände mit einem stadtweiten Aktionstag
ihrer Kindertagesstätten bessere Bildungsbedingungen für die Kinder ein. 5.000 Kinder
versammelten sich am 09.06.2009 auf Straßen und Plätzen in Hannover, um lautstark nach mehr
Bildung zu schreien.
„Trotz gestiegener Anforderungen haben sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen 40
Jahren nicht wesentlich verändert“, so Ulrich Bensmann, Fachberater für Kindertagesstätten des
Caritasverbandes Hannover e.V. „ Wir haben in unseren Kindertagesstätten den
niedersächsischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich umgesetzt
und unsere Einrichtungen stellen sich ständig den aktuellen gesellschaftlichen und familiären
Erfordernissen, aber die vorhandenen personellen und institutionellen Rahmenbedingungen
reichen nicht aus, um den gesetzlichen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag
angemessen umzusetzen“, so Bensmann weiter.
„Wir wollen mit der Aktion die Forderungen der Landesarbeitsgemeinschaft der freien
Wohlfahrtspflege (LAGFW) untermauern und werden nach der jetzigen Aktion erneut am 11.
September 2009 auf uns aufmerksam machen und Unterschriften aus den Kindertagesstätten in
Stadt und Region Hannover an den niedersächsischen Kultusausschuss übergeben. Wir hoffen,
dass das Land Niedersachsen sich seiner Verantwortung bewusst wird. Gestiegene
Qualitätsanforderungen haben ihren Preis und dieser ist gerade bei unseren Kindern sehr gut
angelegt“, führt Marga Wiehler, Fachberaterin für Kindertagesstätten der AWO Region Hannover
aus.
Die LAGFW ruft derzeit landesweit alle Kindertagesstätten zu einem Aktionstag am 04.09.2009
auf und fordert in einem sechsseitigen Positionspapier eine bessere Kind-Fachkraft- Relation in
den Gruppen, Erhöhung der Verfügungszeit für pädagogische Fachkräfte, die angemessene
Freistellung von Leitungsaufgaben, die Aufwertung der Raumstandards, eine gute Qualifikation
der pädagogischen Kräfte und den stärkeren Einsatz von Fachberatung für die
Kindertagesstätten.
Mehr Informationen zur landesweiten Kampagne und zu den einzelnen Aktionen finden Sie unter
www.kinder-sind-mehr-wert.de
Mit freundlichem Gruß
Gerhard Jürgens
Vorsitzender der AGW
PRESSEMITTEILUNG
Sand im Getriebe – Kitas verschicken Sand ans
Kultusministerium
Eine weitere hannoversche Aktion im Rahmen der landesweiten
Kampagne „Kinder sind mehr wert“
Hannover (cke), 27.08.2009
Mit einer erneuten stadtweiten Aktion machen Kindertagesstätten in Hannover auf die
unzureichenden gesetzlichen Rahmenbedingungen in ihren Einrichtungen aufmerksam.
Am Donnerstag, den 03.09.2009 in der Zeit von 10:00 – 11:00 Uhr versenden die
Kindertagesstätten der Wohlfahrtsverbände und Kindertagesstätten anderer Träger Sand aus
dem Sandkasten ihrer Kita an die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann.
Die Kindertagesstätten wollen mit ihrer Aktion deutlich machen, dass es in den Kitas durch die
unzureichenden Rahmenbedingungen in Niedersachsen immer mehr knirscht, wie Sand im
Getriebe.
Bereits im Juni dieses Jahres forderten die Wohlfahrtsverbände mit einem stadtweiten Aktionstag
ihrer Kindertagesstätten bessere Bildungsbedingungen für die Kinder ein. 5.000 Kinder
versammelten sich am 09.06.2009 auf Straßen und Plätzen in Hannover, um lautstark nach mehr
Bildung zu schreien.
„Trotz gestiegener Anforderungen haben sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen 40
Jahren nicht wesentlich verändert“, so Ulrich Bensmann, Fachberater für Kindertagesstätten des
Caritasverbandes Hannover e.V. „ Wir haben in unseren Kindertagesstätten den
niedersächsischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich umgesetzt
und unsere Einrichtungen stellen sich ständig den aktuellen gesellschaftlichen und familiären
Erfordernissen, aber die vorhandenen personellen und institutionellen Rahmenbedingungen
reichen nicht aus, um den gesetzlichen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag
angemessen umzusetzen“, so Bensmann weiter.
„Wir wollen mit der Aktion die Forderungen der Landesarbeitsgemeinschaft der freien
Wohlfahrtspflege (LAGFW) untermauern und werden nach der jetzigen Aktion erneut am 11.
September 2009 auf uns aufmerksam machen und Unterschriften aus den Kindertagesstätten in
Stadt und Region Hannover an den niedersächsischen Kultusausschuss übergeben. Wir hoffen,
dass das Land Niedersachsen sich seiner Verantwortung bewusst wird. Gestiegene
Qualitätsanforderungen haben ihren Preis und dieser ist gerade bei unseren Kindern sehr gut
angelegt“, führt Marga Wiehler, Fachberaterin für Kindertagesstätten der AWO Region Hannover
aus.
Die LAGFW ruft derzeit landesweit alle Kindertagesstätten zu einem Aktionstag am 04.09.2009
auf und fordert in einem sechsseitigen Positionspapier eine bessere Kind-Fachkraft- Relation in
den Gruppen, Erhöhung der Verfügungszeit für pädagogische Fachkräfte, die angemessene
Freistellung von Leitungsaufgaben, die Aufwertung der Raumstandards, eine gute Qualifikation
der pädagogischen Kräfte und den stärkeren Einsatz von Fachberatung für die
Kindertagesstätten.
Mehr Informationen zur landesweiten Kampagne und zu den einzelnen Aktionen finden Sie unter
www.kinder-sind-mehr-wert.de
Mit freundlichem Gruß
Gerhard Jürgens
Vorsitzender der AGW
Mehr Informationen: http://www.kinder-sind-mehr-wert.de/
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