Zum Gedenken an Walter Timpe. Verstorben am 4. Juni 2008.
Stationen seines Lebens
Walter Timpe, geb. 4.3.1931 in Hanover. Vater Fritz ist Hanomag-Arbeiter, Mutter Paula ist Stenotypistin.
1937 - 48 Volksschule und Mittelschule mit Abschluß.
1948 - 51 Versicherungslehre mit Abschluß.
April 1949 Eintritt in FDJ und KPD.
1.10./2.10.1950 Verhaftung bei einer Demonstration des "Komitees Junger Friedenskämpfer"
in Hannover, Prozeß, Oberstaatsanwalt ist NS-Richter Wilhelm Landwehr (Oberkriegsgerichtsrat
bei der 5. Panzerdivision).
1952 Ausbildung als Journalist in Erfurt
1953 - März 1956 KPD-Tageszeitung "Die Wahrheit"/"Niedersächsische Volksstimme"
3./4.5.1955 Prozeß 4. Große Strafkammer (Sondergericht) Landgericht Lüneburg, 1 Jahr Haft,
3 Jahre Berufsverbot und Führerscheinentzug wegen Adenauer-kritischer Artikel, Oberstaatsanwalt
ist der NS-Richter Karl-Heinz Ottersbach (Sondergericht Kattowitz) und Landgerichtsdirektor ist
der NS-Richter Konrad Lenski (Kriegsgerichtsrat beim Reichskriegsgericht und beim Feldgericht
6 in Straßburg)
März 1956 - März 1957 Haft im Gefängnis Wolfenbüttel
August 1957 - Oktober 1958 Arbeiter in der Offset-Abteilung der Druckerei Scherrer hannover
November 1958 - Mai 1960 Journalist für "Das Andere Deutschland" Hannover, "Deutsche Woche"
München, "Deutsche Volkszeitung" Düsseldorf, "Die Andere Zeitung" Hamburg
Juni 1960 - März 1996 Versicherungsangestellter, zuletzt Handlungsbevollmächtigter und Leiter
eines Schadenszentrums
1972 - 1994 Betriebsrat und Aufsichtsratsmitglied
1972 - 1984 Landesarbeitsgericht Niedersachsen, ehrenamtlicher Richter
1984 - 1996 Bundesarbeitsgericht, ehrenamtlicher Richter
Seit 1984 Mitglied der Gewerkschaft HBV, jetzt ver.di, ehemals Bezirksvorsitzender Hannover,
Tarifkommission, Gewerkschaftsausschuß, Hauptvorstand
Aktives Mitglied in diversen ver.di-Seniorengremien auf Orts-, Landes- und Bundesebene
Juni 2001 Bundesverdienstkreuz
weitere Bilder
Walter Timpe, geb. 4.3.1931 in Hanover. Vater Fritz ist Hanomag-Arbeiter, Mutter Paula ist Stenotypistin.1937 - 48 Volksschule und Mittelschule mit Abschluß.
1948 - 51 Versicherungslehre mit Abschluß.
April 1949 Eintritt in FDJ und KPD.
1.10./2.10.1950 Verhaftung bei einer Demonstration des "Komitees Junger Friedenskämpfer"
in Hannover, Prozeß, Oberstaatsanwalt ist NS-Richter Wilhelm Landwehr (Oberkriegsgerichtsrat
bei der 5. Panzerdivision).
1952 Ausbildung als Journalist in Erfurt
1953 - März 1956 KPD-Tageszeitung "Die Wahrheit"/"Niedersächsische Volksstimme"
3./4.5.1955 Prozeß 4. Große Strafkammer (Sondergericht) Landgericht Lüneburg, 1 Jahr Haft,
3 Jahre Berufsverbot und Führerscheinentzug wegen Adenauer-kritischer Artikel, Oberstaatsanwalt
ist der NS-Richter Karl-Heinz Ottersbach (Sondergericht Kattowitz) und Landgerichtsdirektor ist
der NS-Richter Konrad Lenski (Kriegsgerichtsrat beim Reichskriegsgericht und beim Feldgericht
6 in Straßburg)
März 1956 - März 1957 Haft im Gefängnis Wolfenbüttel
August 1957 - Oktober 1958 Arbeiter in der Offset-Abteilung der Druckerei Scherrer hannover
November 1958 - Mai 1960 Journalist für "Das Andere Deutschland" Hannover, "Deutsche Woche"
München, "Deutsche Volkszeitung" Düsseldorf, "Die Andere Zeitung" Hamburg
Juni 1960 - März 1996 Versicherungsangestellter, zuletzt Handlungsbevollmächtigter und Leiter
eines Schadenszentrums
1972 - 1994 Betriebsrat und Aufsichtsratsmitglied
1972 - 1984 Landesarbeitsgericht Niedersachsen, ehrenamtlicher Richter
1984 - 1996 Bundesarbeitsgericht, ehrenamtlicher Richter
Seit 1984 Mitglied der Gewerkschaft HBV, jetzt ver.di, ehemals Bezirksvorsitzender Hannover,
Tarifkommission, Gewerkschaftsausschuß, Hauptvorstand
Aktives Mitglied in diversen ver.di-Seniorengremien auf Orts-, Landes- und Bundesebene
Juni 2001 Bundesverdienstkreuz
weitere Bilder
Werbung
Diesen Post teilen
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
/image%2F1377997%2F20150108%2Fob_508aca_kban.jpg)