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DAMALS WIE HEUTE: NAZIS RAUS!

28. Juli 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

DAMALS WIE HEUTE: NAZIS RAUS!
KEIN FUßBREIT DEUTSCHEN OPFERMYTHEN UND NAZI-AKTIVITÄTEN IN SCHAUMBURG

Infoveranstaltung der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen am Vorabend 
(01.08.2008) des Nazi-Aufmarsches in Bad Nenndorf
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Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

am Samstag, den 2.8.2008, wollen Nazis aus dem ganzen Bundesgebiet 
wieder durch Bad Nenndorf marschieren. Durch die verlogene Umdeutung 
der Geschichte, in dem versucht wird Deutsche Massenmörder als Opfer 
darzustellen, soll Auschwitz und der Nationalsozialismus verharmlost 
und relativiert werden. Ihr Motiv: Nationalismus, Rassismus und 
Antisemitismus noch weiter in die Mitte reintragen! Das dürfen wir 
nicht zu lassen. Deshalb kommt
am 2. August um 10 Uhr nach Bad 
Nenndorf zur Gegendemo und lasst uns für eine bunte, friedliche und 
solidarische Gesellschaft auf die Straße gehen!

Hier der Aufruf zur Gegendemo:
http://kis.blogsport.de/2008/07/09/gegen-den-naziaufmarsch-am-28-bad-
nenndorf/

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen organisiert am Vorabend (Freitag, 
1.8.2008, 17 -20 Uhr) des Nazi-Aufmarsches eine Infoveranstaltung in 
Hannover:  "Damals wie heute: Nazis raus - Kein Fußbreit Deutschen 
Opfermythen und Nazi-Aktivitäten in Schaumburg!". Erst wird der freie
Journalist André Aden über die Strategie der "Trauermärsche" der 
bundesweiten Nazi-Szene und deren regionale Aktivitäten in der Region 
Schaumburg berichten. Im Anschluß daran wird der Jurist Helge 
Limburg, MdL, über Demonstrationsrechte und den Umgang mit der 
Polizei - insbesondere in Hinblick auf Polizeirepression -
referieren:
http://www.gj-nds.de/aktuelles/termine/event_16736.html

Wir würden uns freuen, wenn ihr die Terminankündigung zur 
Infoveranstaltung, die ihr unten findet, über eure Mailinglisten 
weiter verbreiten könntet und bewerben würdet. Noch mehr freuen wir 
uns, wenn wir uns am Freitag Abend in Hannover und am Samstag Morgen 
in Bad Nenndorf sehen, um zusammen ein klares Zeichen gegen Nazis, 
Rassismus und Antisemitismus zu setzen!

antifaschistische Grüße

Sven


DAMALS WIE HEUTE: NAZIS RAUS!
KEIN FUßBREIT DEUTSCHEN OPFERMYTHEN UND NAZI-AKTIVITÄTEN IN SCHAUMBURG

Infoveranstaltung der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen am Vorabend des 
Nazi-Aufmarsches in Bad Nenndorf

Am Freitag, 01.08.2008, 17:00 - 20:00 Uhr
in der Regionsgeschäftsstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hannover, 
Senior-Blumenberg-Gang 1, 30159 Hannover

Referenten:
*André Aden, freier
Journalist und Mitglied bei Recherche Nord
*Helge Limburg, MdL, rechtspolitischer Sprecher der niedersächsischen 
Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Am 2. August werden im dritten Jahr in Folge Neonazis aus ganz 
Deutschland nach Bad Nenndorf anreisen. Sie wollen bei ihrem 
"Trauermarsch" durch den kleinen Kurort am Deister ein Zeichen gegen

die "Befreierlüge" und die "alliierte Nachkriegsordnung"
setzen. Ihr 
Ziel ist es, durch die Thematisierung angeblicher Folterungen an 
deutschen Kriegsverbrechern im britischen Internierungslager 
"Wincklerbad" und eine geschichtsrevisionistische Täter-Opfer-Umkehr

den Nationalsozialismus, die Shoa und die deutschen Kriegsverbrechen 
im 2. Weltkrieg zu verharmlosen. Veranstaltet und organisiert werden 
die "Trauerzüge" von regionalen neonazistischen Kameradschaften wie

den “Nationalen Sozialisten SHG/OWL” um Kameradschaftsführer
wie 
Marcus Winter. Der Rechtsextremismusexperte André Aden wird anhand 
der "Trauermärsche" über die bundesweite Strategie der Nazi-Szene 
aufklären, wie durch die Propagierung deutscher Opfermythen das 
Dritte Reich relativiert und nationalistisches, rassistisches und 
antisemitisches Gedankengut verbreitet werden soll. Des weiteren wird 
Aden über die Aktivitäten, die Strategie und die Akteure der 
regionalen Nazi-Szene in Schaumburg informieren.

Im Anschluss daran wird der Jurist Helge Limburg als Vorbereitung auf 
die am Samstag, den 2.8.2008, stattfindende Antifaschistische 
Bündnisdemonstration gegen den Nazi-Aufmarsch über die rechtliche 
Situation bei Demonstrationen referieren. Er wird vor allem auf die 
bestehenden Rechte von DemonstrationsteilnehmerInnen und deren 
faktische Einhaltung sowie den Umgang mit der Polizei - auch gerade 
in Bezug auf Polizeirepression und
Polizeigewalt - eingehen.


Mitglieder und Anhänger rechtsextremer Parteien und Organisationen 
wie NPD, JN, DVU, REP oder der "Freien Kameradschaften" haben keinen

Zutritt zu der Veranstaltung (nach § 6 VersG).

Für Rückfragen:
Sven-Christian Kindler

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