Bildungsarbeit gegen Antisemitismus am 09.05.2009 im Raum St. Petersburg von Arbeit und Leben Hamburg
Bildungsarbeit gegen Antisemitismus
am 09.05.2009
11 - 17 Uhr
im Raum St. Petersburg von Arbeit und Leben Hamburg
(Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60, Ebene 4)
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte,
wir möchten Euch ganz herzlich zum Workshop "Bildungsarbeit gegen Antisemitismus" am 09.05.2009 (11-17 Uhr)
im Raum St. Petersburg von Arbeit und Leben Hamburg (AuL) einladen (Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60, Ebene 4).
Das Projekt "Was tun gegen Antisemitismus? !" von Vielfalt Altona hat zwei Vertreter der Kreuzberger Initiative gegen
Antisemitismus (KIgA) eingeladen, um Methoden vorzustellen, wie man pädagogisch gegen Judenfeindschaft vorgehen kann
und ihre Erfahrungen aus der Praxis zu diskutieren.
Um antisemitische Vorstellungen bei Jugendlichen aufbrechen zu können, muss man sie zuerst erkennen:
Woran erkennt man sie?
Wie benennt und kritisiert
man Antisemitismus und lässt gleichzeitig Raum für Entwicklungen?
Welche Arbeitsweisen und Materialien gibt es, die es ermöglichen, Jugendliche in heterogenen Gruppen als Subjekte des Lernens anzusprechen?
Wie
geht man damit um, wenn Jüdinnen und Juden in Workshops und Seminaren sind und mehr sein wollen als die vom Antisemitismus Betroffenen?
Die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus gründete sich 2004 und versteht sich als eine auch "migrantische Initiative gegen
Antisemitismus", die etwas gegen den zunehmenden Antisemitismus im unmittelbaren Umfeld unternehmen will.
Zugleich entwickelt KIgA Bildungsangebote gegen Antisemitismus, die sich an alle Jugendlichen und junge Erwachsene - unabhängig
von der Herkunft - richten. Es wird in dem Workshop am 9. Mai also u.a. auch um folgende Fragen gehen:
Gibt es Besonderheiten bei der Judenfeindschaft unter den Jugendlichen türkischer und arabischer Familienherkunft oder muslimischer Identität?
Gibt es Themen und Methoden, die sich in der Arbeit mit der Zielgruppe bewährt haben?
Welche Motivation zeigen die Jugendlichen in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus?
Wie geht die KIgA mit Jugendlichen um, die sehr viel heterogenere Herkünfte und Identifikationen aufweisen?
Wir bitten schnellstmöglich um eine Anmeldung bei:
wastun@hamburg. arbeitundleben. de .
Weitere Informationen zu KIgA:
www.kiga.org
Weitere Informationen zu "Was tun gegen Antisemitismus? !":
http://vielfalt- altona.de/ projekte/ 2009/gegen- antisemitismus
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