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11. Antifaschistische Sozialkonferenz | 16. Februar 2008

11. Januar 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

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Aus Anlass des Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz
am 27. Januar 1945, aber auch des Jahrestages der Machtübergabe
an die Nazis am 30. Januar 1933 führen wir
regelmäßig eine antifaschistische Sozialkonferenz durch.
Talkrunde zum Thema »Der Blick ins rechte Lager –
Antworten, Widersprüche und Perspektiven«
■ mit den Referenten
Arbeitsgruppen
■ Die Bedeutung sozialer Milieus für das Wahlverhalten –
eine aktuelle Wahlanalyse vor dem Hintergrund langfristiger
gesellschaftlicher Veränderungen.
Referent: Dr. Daniel Gardemin, Sozialforschungszentrum
agis e.V. an der Universität Hannover
■ Die Strategien der NPD und ihrer braunen Helfer – eine
Bilanz des Wahlkampfes mit Blick nach rechts.
Referent: Reinhard Koch, Arbeitsstelle Rechtsextremismus
und Gewalt der Bildungsvereinigung Arbeit und
Leben Nds.
■ Angriff auf die demokratischen Freiheitsrechte –
Bürgerrechte in Zeiten des rechten Terrors.
Referent: Dr. Rolf Gössner, Rechtsanwalt, Publizist, Präsident
der "Internationalen Liga für Menschenrechte"
■ Die Arbeit gegen Nazis auf dem Prüfstand – Versuch
einer Bilanzierung.
Referentin: Anetta Kahane, Vorstandvorsitzende der
Amadeu Antonio Stiftung (angefragt)
Gemeinsamer Konferenzabschluss
Termin Samstag, 16. Februar 2008
von 9:30 – 15:30 Uhr
Ort ver.di-Höfe Hannover
Rotation – Veranstaltungsbereich
Goseriede 10 . 30159 Hannover
Kosten EUR 6,- / ermäßigt EUR 3,-
Anmeldung bei Arbeit und Leben
Telefon 0511 / 121 05-26 . Fax 0511 / 121 05-30
Mail: sylvia.milsch@arbeitundleben-nds.de
Wann? Wo? Wieviel?
Der Blick ins rechte Lager –
Antworten, Widersprüche und Perspektiven
Der Blick ins rechte Lager ist kein Blick an den Rand unserer
Gesellschaft. Rechtsextreme Einstellungen, Rassismus
und Antisemitismus sind nicht allein das Image der Glatzen
in Springerstiefeln und Bomberjacken, sondern bis weit in
die Mitte unserer Gesellschaft vertreten. Gerade in Wahlzeiten
wird man immer wieder daran erinnert, dass eine
Verharmlosung rechter Trends nur dazu führt, dass antidemokratische
Kräfte stärker Gehör finden.
Im Wahlkampf greifen die ‚modernen’ Nazis von heute
Alltagsthemen auf. Ihre Strategie ist auf ‚sozial’ und ‚wir’
getrimmt. Ihre „Problemlösungen“, wie z. B. Arbeitsplätze
und Sozialleistungen nur für Deutsche, die sie massiv bei
Aufmärschen, im Internet, in (Jugend-)Zeitungen oder auf
Schulhof-CD’s verbreiten, sind aber eindeutig rassistisch
und nationalistisch.
Die politischen Antworten auf die aktuellen rechtsextremen
Entwicklungen sind sehr verschieden. Aber sind sie
auch die richtigen, dem Problem nachhaltig zu begegnen?
Liegt der Staat mit seinen Maßnahmen richtig, wenn er
das Strafrecht verschärft und das Demonstrationsrecht
beschneidet? Welchen Nutzen bringen staatlich geförderte
Programme für Demokratie – gegen Nazis? Wie wirksam
sind die zivilgesellschaftlichen Bündnisse und Proteste
eigentlich und ist Antifa – Arbeit erfolgreich bei der
Bekämpfung nazistischer Strukturen?
Mit dieser Konferenz wollen wir Hintergründe und
Zustand des rechten Lagers diskutieren. Wir wollen kritisch
Bilanz der Arbeit gegen Neofaschismus ziehen und Perspektiven
prüfen.
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