Opposition kritisiert Einbürgerungstest: «Viele Deutsche würden nicht bestehen»
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Die SPD meldet bei den Plänen für einen bundesweit einheitlichen Einbürgerungstest noch Gesprächsbedarf an. «Derart wichtige und sensible Fragen wie der Einbürgerungstest müssen intensiv innerhalb der Koalition besprochen werden», sagte der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, der « Westdeutschen Allgemeinen Zeitung». Auch aus der Opposition gibt es Kritik, so hat der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele «grundsätzliche Bedenken» gegen den Einbürgerungstest.
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Der Grünen-Politiker Josef Winkler sprach in der «Financial Times Deutschland» von einer «Scheinlösung für ein Scheinproblem». «Warum ist so ein Test jetzt plötzlich notwendig, wenn er vorher auch nicht notwendig war?» Er begrüße aber, dass die Union von der Idee einer Gesinnungsüberprüfung abgerückt sei.
Die FDP kritisiert den Einbürgerungstest inhaltlich: «Derjenige, der gut auswendig lernen kann, kann solch einen formelhaften Test leicht bewältigen», sagte Sibylle Laurischk, Sprecherin für Integration und Migration der FDP-Bundestagsfraktion. Andere Menschen seien möglicherweise benachteiligt. Sie hoffe, dass die Ergebnisse des Tests bei der Einbürgerung nicht überbewertet und von den Behörden flexibel gehandhabt würden. Stattdessen sollte bei der Einbürgerung viel mehr Wert auf gute Kenntnisse der deutschen Sprache gelegt werden. (AP)
Quelle: netzeitung.de
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