Overblog
Folge diesem Blog Administration + Create my blog

hiag waffen ss

wieder SS-Treffen in Estland

3. August 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #HIAG Waffen SS

2011-Erklarung-Estland-SS_01.jpg

Weiterlesen

Waffen-SS Denkmal u. Neonazis (Marienfels, Fretterode)

5. September 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #HIAG Waffen SS

http://de.wikipedia.org/wiki/Denkmal_f%C3%BCr_die_Waffen-SS_%28Marienfels%29
aus  WIKIPEDIA          Diese Seite wurde zuletzt am 5. September 2010 um 20:57 Uhr geändert:
Denkmal für die Waffen-SS (Marienfels)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Denkmal für die Waffen-SS war ein Mahnmal für die Gefallenen des I. Panzer-Korps der Waffen-SS. Es wurde im Jahr 1971 in Marienfels errichtet und im Jahr 2004 durch Unbekannte zerstört. Seit 2003 war das Denkmal Zielort mehrerer rechtsextremer Kundgebungen und Aufmärsche. Das zerstörte Denkmal wurde eingelagert und auf dem Privatgrundstück des Neonazis Thorsten Heise in Fretterode wieder aufgebaut.

Das Denkmal in Marienfels [Bearbeiten]

Denkmal für die Waffen-SS

In den Jahren 1939/40 war die Leibstandarte SS Adolf Hitler (LSSAH) für einige Zeit in Marienfels stationiert. Im Jahr 1971 verpachtete die Gemeinde daher dem „Kameradschaftsverband der Soldaten der 1. und 12. Panzerdivision der ehemaligen Waffen-SS“ ein Stück Land auf dem Marienfelser Friedhof, auf dem dieser bald darauf ein Kriegerdenkmal aufstellte. Der Bürgermeister schloss mit dem Kameradschaftsverband einen Pachtvertrag über 30 Jahre mit einer Pacht in Höhe von 450 DM. Das Ehrenmal war ein etwa sechs Meter langer, 60 cm breiter und drei Meter hoher Gedenkstein mit einem Eisernen Kreuz und der Aufschrift 1939 - 1945. Unseren Toten Kameraden vom I. Panzer-Korps. Treue um Treue. Der Sockel zeigte die Inschrift Die Toten der Kriege mahnen die Welt zum Frieden und die Abzeichen der 1. SS-Panzer-Division Leibstandarte SS Adolf Hitler und der 12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“. Das Denkmal wurde am Pfingstsonntag 1971 feierlich eingeweiht. Anschließend trafen sich alljährlich am Volkstrauertag der Kameradschaftsverband und dessen Familienangehörige. Im Laufe der Jahre kamen zunehmend jugendliche Neonazis hinzu.

In den Jahren 1977 und 1989 wurde gegen diese Gedenkfeiern demonstriert. Bei der zweiten Demonstration kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Kundgebungsteilnehmern und Antifaschisten. Nach zunächst verschärften Auflagen lehnte der Gemeinderat von Marienfels mit Auslaufen des Pachtvertrags 2001 eine Verlängerung einstimmig ab. Der Bürgermeister erklärte das 30 Jahre alte Denkmal allerdings „aus Ehrfurcht vor den Alten“ noch unbefristet dulden zu wollen. Der Kameradschaftsverband sollte für eine mögliche Beseitigung des Denkmals eine 3000 Euro hohe Sicherheitsleistung hinterlegen, zahlte jedoch zwei Jahre lang nicht. Daraufhin wurde erneut eine Frist bis zum 1. August 2003 gesetzt, diese Vereinbarung zu akzeptieren oder den Gedenkstein bis zum 1. September zu entfernen. Mitte April 2004 einigten sich Gemeinde und Kameradschaftsverband darauf, dass der Gedenkstein bis Ende 2005 entfernt wird.

Zerstörtes Denkmal

In der Nacht vom 29. auf den 30. April 2004 zerstörten Unbekannte das Denkmal. Dabei wurde die Steinkonstruktion nahezu vollständig zerbrochen und ein bereits geplanter Wiederaufbau in einer anderen Gemeinde in Süddeutschland für längere Zeit verhindert. Das Datum wurde mit Hinblick auf den Suizid von Adolf Hitler und seiner Frau Eva Braun am gleichen Tag und dem Hissen der sowjetischen Fahne auf dem Berliner Reichstagsgebäude vermutlich bewusst gewählt.

Die Neonazi-Demonstrationen [Bearbeiten]

Schon bald nach Bekanntgabe der Demontagepläne durch die Gemeinde organisierte der SS-Kameradschaftsverband zusammen mit der NPD und Freien Kameradschaften eine Demonstration für den Erhalt des Denkmals am 22. November 2003 mit 300 bis 400 Teilnehmern. Auch die Redner-Besetzung mit Altnazi und Ritterkreuzträger Otto Riehs und Neonazi Thomas „Steiner“ Wulff war für ein solches Denkmal hochgradig. Gegen die Rechtsextremen demonstrierten etwa 600 Menschen, darunter viele aus dem Dorf und der Umgebung. Die Gegenkundgebung wurde unter anderem vom rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck unterstützt.

Am 8. Mai 2004 sammelten sich erneut etwa 200 Rechtsextreme, um über den Verlust des Denkmals zu klagen und den Wiederaufbau des Gedenksteins zu fordern. Neben den regionalen Kameradschaften Westerwald, MSC 28 (Limburg) und der Schwarzen Division Rheinhessen kamen zahlreiche Neonazis aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen, die mit Claus Cremer, Ralph Tegethoff und dem Bonner NPD-Kreisvorsitzenden Robert Klug auch die Redner stellten. Die Mobilisierung wurde durch das Aktionsbüro Norddeutschland unter Christian Worch vorangetrieben.

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres demonstrierten etwa 150 bis 200 Alt- und Neonazis für den Wiederaufbau am 20. November 2004 im nahegelegenen Nastätten im Taunus. Ein weiteres Mal waren 150 Nationalisten am 28. Mai 2005 in Marienfels, als Redner traten diesmal Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt, ein weiteres Mal Ralph Tegethoff, der Geschäftsführer der extremen rechten Nederlandse Volksunie (NVU) und ehemaliger Aktivist der Aktiefront Nationale Socialisten (ANS) Constant Kusters sowie Sven Skoda von der Kameradschaft Düsseldorf auf. Außerdem wurde ein Grußwort des NPD-Parteivorsitzenden Udo Voigt verlesen.

Umsetzung nach Fretterode [Bearbeiten]

Anfang Februar 2006 berichteten zahlreiche überregionale Medien, darunter der MDR und die Berliner Morgenpost von Plänen, nach denen ehemalige Angehörige der Waffen-SS das Marienfelser Ehrenmal auf dem Privatgelände des Thüringer NPD-Vorstandsmitglieds Thorsten Heise in Fretterode wiedererrichten wollten. Nach Informationen der Journalistin Andrea Röpke im Internetjournal Blick nach Rechts gibt es bereits eine Vereinbarung vom 9. Oktober 2005 zwischen Thorsten Heise und dem Vorstand des Kameradschaftsverbandes, in der Formalitäten wie der Transport von Altendiez an der Lahn nach Fretterode geregelt werden. Demnach verpflichte sich Heise, das Denkmal nicht für parteipolitische Zwecke zu nutzen, sondern nur für Gedenkfeiern im Sinne der Veteranen.

In einer ersten Stellungnahme hat die Thüringer Landesregierung die Pläne verurteilt und die Behörden vor Ort ermutigt, „sämtliche rechtlichen Mittel gegen ein solches Denkmal auszuschöpfen“. Regierungssprecher Uwe Spindeldreier meinte: „Bei dem angestrebten so genannten Ehrenmal auf dem Grundstück des Thüringer NPD-Vorstandsmitglieds gehe es nicht um Erinnerung, sondern um politische Instrumentalisierung durch Extremisten“. Auch die Kreisvorsitzende der Linkspartei.PDS, der CDU-Kreisvorsitzende, sowie der Landrat Werner Henning (CDU) wandten sich gegen diese Pläne. Jedoch wurde im Juni 2006 das Denkmal wieder aufgebaut.

 

Namensräume
Varianten
Aktionen
Weiterlesen

HIAG Waffen-SS: Heldengedenken in Vahrendorf

13. Dezember 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #HIAG Waffen SS

16.11.08 Landkreis Harburg-Land

HIAG Waffen-SS: Heldengedenken in Vahrendorf

In Vahrendorf (Samtgemeinde Rosengarten im Landkreis Harburg)
legte die Hamburger HIAG Waffen-SS zum Volkstrauertag einen Kranz ab.
In den vergangenen Jahren hat es beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Lüneburg des Öfteren Beschwerdeanrufe gegeben,  weil auf den schwarzen
Kranzschleifen der Spruch "Ihre Ehre hieß Treue" stand, was sich aber
- oh Spitzfindigkeiten der Rechtssprechung -als nicht verfassungsfeindlich herausstellte (das SS-Motto "Unsere Ehre heißt Treue" ist als verfassungsfeindlich eingestuft!).

Die Schleifen wurden trotzdem von jemandem entfernt. In diesem Jahr fehlte der
Spruch, die schwarzen Schleifen waren unbedruckt. Jemand hatte sie
schon zusammengerollt und unter dem Kranz verborgen.

Das entspricht ganz dem Verhalten der HIAG-Hannover auf dem Soldatenfriedhof Essel. Auch sie verzichteten in diesem Jahr (23.11.08) auf den SS-Treuespruch.. So war auf einer der schwarzen Kranzschleifen lediglich das "Eiserne Kreuz" und auf der anderen "Die Kameraden der HIAG Hannover" zu sehen.


Weiterlesen

In Büchen bei Hamburg feierte die "Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Soldaten der ehem. Waffen-SS" ihr 55. Jubiläum.

1. Juni 2005 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #HIAG Waffen SS

   1.6.2005



Hiag-Jubiläum:
Generation Erlebnis

In Büchen bei Hamburg feierte die "Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Soldaten der ehem. Waffen-SS" ihr 55. Jubiläum.

Von Jan Raabe und Andreas Speit
Jungle World 22 v. 01.06.2005

Wir halten nicht die Reden und singen nicht die Lieder, die sie erwarten", sagte Franz Schmitz. Überhaupt sei der "große Appell" der "Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Soldaten der ehemaligen Waffen-SS" (Hiag) bloß eine Vereinssitzung. "Wir feiern nur unser 55. Jubiläum", erklärte der langjährige erste Vorsitzende des Landesverbands Hamburg der Hiag. Zuvor hatte der rüstige ältere Herr gemeinsam mit älteren SS-Kameraden und jüngeren Burschenschaftlern sich bemüht, mit Schubsen und Treten unliebsame Journalisten vom Gelände des Ausflugslokals "Waldhalle" zu entfernen.

Über 300 ehemalige Angehörige der SS kamen am Samstag in dem Lokal in Büchen nahe Hamburg zusammen. Der Veranstalter, die Hamburger Hiag, hatte versucht, den Ort der Versammlung am 28. Mai geheim zu halten. Die teils aus Österreich und Belgien angereisten Herren und Damen wollten unter sich bleiben. Umso verärgerter schimpfte ein Veteran: "Für euch haben wir gekämpft!" Ein ehemaliger Angehöriger der SS-Totenkopfdivison log: "Auf das deutsche Reich, nicht auf den Führer waren wir eingeschworen", und betonte: "Wir kämpften, wo man uns hinstellte." Auf die Frage, wo sie eingesetzt waren, antworteten sie auch immer wieder: "Im Westen." Vom Holocaust, da waren sie sich alle einig, wussten sie nichts. "Da wird ja viel erzählt", meinte ein ehemaliger SSler. Berichte über die Verbrechen der SS sehen sie als Verleugnung und Verunglimpfung ihres "opferreichen Kampfes".

Im Saal des Ausflugslokals mit Schießstand saßen aber nicht nur ältere Damen und Herren. Vor der Bühne standen Burschenschaftler in voller Kluft, Säbel und Fahnen präsentierend. Sie einte die Vorstellung, dass die SS, wie es Schmitz einmal ausführte, "dem Überfall der roten Armee durch unseren Angriff zuvorkam und dadurch Europa vor dem Bolschewismus bewahrte". Unter Applaus erzählte er am Samstag, welchen Einfluss die Hiag in den ersten Jahren der Bundesrepublik hatte. Zwischen den weiteren Reden und Grußworten spielte die "beliebte Fünf-Mann-Hauskapelle", wie sie bei der Hiag genannt wird.

Zur "Großen Armee abberufen", wie der Tod in diesen Kreisen heißt, wurde jedoch inzwischen der Ehrenvorsitzende, der SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS Otto Kumm. Im Jahr 2000 zum 50. Jubiläum am selben Ort war er noch dabei. Über "400 Kameradenfrauen und Kameraden" der Waffen-SS kamen damals zusammen und schworen sich auf ihr Motto ein: "Ehre, Treue, Kameradschaft ist weiter unser Ziel." Mit Kumm verstarb ein wichtiger Aktivist, er hatte 1948/49 in Hamburg die erste Landesgruppe der Hiag gegründet. Das "Vorbild unserer Jugend", wie ihn 2004 das Hiag-nahe Magazin Der Freiwillige nannte, baute mit alten Kameraden ab 1950/51 die Hiag zur bundesweiten Organisation aus.

Dass in den Nürnberger Prozessen 1946 die SS und die Waffen-SS als verbrecherische Organisationen verboten und die Bildung von Nachfolgeorganisationen untersagt wurden, störte dabei nicht. Bis in die sechziger Jahre saßen ihre Interessenvertreter in allen größeren Parteien sowie in den Soldaten- und Traditionsverbänden. Der Kalte Krieg, die Gründung der Bundeswehr und nicht zuletzt das Wählerpotenzial von 900 000 ehemaligen SS-Angehörigen dürfte ihren politischen Spielraum erweitert haben. So bemühte sie sich, die Verurteilung von SS-Verbrechern zu verhindern und die Renten- und Versorgungsleistungen für SS-Angehörige durchzusetzen.

Erst in den achtziger Jahren stellten CDU-Bundestagsabeordnete ihre Tätigkeit für die Hiag ein, und die SPD fällte einen Unvereinbarkeitsbeschluss. Die Funktionäre lösten 1992 den Bundesverband auf, doch einzelne Landesverbände blieben bestehen.

Um den Geist der "europäischen Freiwilligenarmee" zu erhalten, wurde mittlerweile aus dem Umfeld der Hiag die Lehr- und Forschungsgemeinschaft "Europa Erbe" gegründet. Enge Beziehungen bestehen zu der Kriegsgräberstiftung "Wenn alle Brüder schweigen" und zu dem Verband deutscher Soldaten e.V. (VDS). Die Bundeswehr kündigte im vergangenen Jahr die offizielle Zusammenarbeit mit dem VDS wegen der rechten Verbindungen auf. Doch das ist kein Hindernis für einen Bundeswehrangehörigen, zum Hiag-Jubiläum anzureisen.

Nachdem die Hilfsgemeinschaft in den letzten Jahrzehnten erfolgreich die soziale Sicherung der SSler erkämpfte, streitet sie vermehrt um das politische Geschichtsverständnis. Der Hamburger Landesverband führt monatlich ein Treffen in einem "Vereinslokal" durch. Jedes Mal kämen über "80 Kameraden", erzählte Schmitz stolz den Gästen. Regelmäßig, so sagte er weiter, führe der Verband – der in der Hansestadt als gemeinnützig anerkannt ist – Tagesausflüge und Auslandsreisen durch. In Ungarn und Lettland, berichtete Der Freiwillige, gedachten sie ihrer gefallenen Kameraden. In Vahrendorf bei Hamburg erinnern alljährlich über 100 Hiag-Aktivisten auf dem Ehrenfriedhof an ihre beerdigten SS-Kameraden.

Die Hiag leistet aber auch praktische Solidarität. Zwar erhalten die Mitglieder der "lettischen Freiwilligenlegion" seit Jahren Gelder aus dem deutschen Versorgungsgesetz, dennoch sammeln die deutschen Waffenbrüder für die lettischen SS-Männer. Als der SS-Verbrecher Friedrich Engel aus Hamburg in die Revision gegen seine Verurteilung ging, bat Der Freiwillige um "sachdienliche Hinweise" für die Verteidigung.

Längst bestehen gute Beziehungen zwischen der Hiag und den "Freien Kameradschaften". Gerne laden die militanten Neonazis die "Angehörigen der Erlebnisgeneration" als Redner bei den Aufmärschen, fahren gemeinsam mit ihnen zu den alten Schlachtfeldern und schreiben im Freiwilligen. In dem Organ schalten auch die Hamburger "Burschenschaft Germania" und die "Pennale Burschenschaft Chattia" Anzeigen für ihre Veranstaltungen.

Der Hamburger Verfassungsschutz (VS) beobachtet diese Annäherung kaum.. "Die Hiag wird nicht mehr systematisch beobachtet", erklärte Manfred Murck, stellvertretender Leiter des VS.

Mit dem vertrauten Signal "Soldaten müssen schlafen gehen" müsste am Abend die Veranstaltung zu Ende gegangen sein. Auch die Betreiberin der Waldhalle dürfte zufrieden gewesen sein. "Mir ist egal ob rot, braun oder grün kariert." Sie freue sich über jede größere Gruppe in dieser "schwierigen Zeit", da Steuern und Abgaben sie plagen.

Weiterlesen

Militarismus und Neuordnung Europas in faschistischer Tradition

14. November 1987 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #HIAG Waffen SS


Veröffentlicht in: Volksfront AG Antimilitarismus Niedersachsen  14.11.1987


Weiterlesen